Heute ist der 30.12.2025 – dieser finale Beitrag dreht sich aber über unseren letzten Tag und die Heimreise am 28.12.2025. Allerdings möchte ich an dieser Stelle erstmal über den Zusammenhang zwischen Raum und Zeit bei einer Reise in die USA philosophieren. Wenn ich meine täglichen Berichte geschrieben hatte, war das im Prinzip in der Zukunft, damit man sie in der Vergangenheit lesen konnte. Denn in Mitteleuropa ist es ja bereits am Morgen, während es in New York noch am Vorabend ist- Allerdings schreibe ich ja den Bericht über die Vergangenheit in New York, damit ihr diesen Bericht in der Zukunft lesen könnt. So bilden Raum und Zeit eine Schleife, denn wenn man den Bericht wieder zuhause schreibt, dann kann man ihn auch am gleichen Tag lesen. Um das zu erkennen ist ein Bier unbedingt erforderlich – zwei Biere wäre noch hilfreicher. 😀
Was ich aber eigentlich meine ist, dass wir am 28.12.2025 um 20:15 Uhr New Yorker Zeit im Flugzeug saßen und ich für fast 8 Stunden keine Gelegenheit hatte, den Bericht zu schreiben. Und auch die weitere Heimreise hatte mir keine Möglichkeit geboten, meinen finalen Reisebericht zu schreiben. Und mal ehrlich… wer wäre mit einem Dreizeiler für das Finale zufrieden? 😉
Aber fangen wir nun wirklich mit dem letzten Tag an. So… heute ist/war der 28.12.2025. So langsam sitzen uns die letzten Tage in den Knochen und es macht sich Heimweh breit. Es ist ja nicht so, dass New York nicht interessant ist, aber eben auch laut und voll. Die Vorbereitungen für Silvester laufen bereits auf Hochtouren, was zusätzliche Touris anlockte. Aber wir wussten… heute Abend geht’s zurück.
Nach unserer letzten Nacht gab es ein letztes Frühstück „Grab n‘ Go“. Im Prinzip steht man wie in der Kantine an, sucht sich ein Obst aus, ein warmes Sandwich dazu und ein Getränk. Der Unterschied zur Kantine ist, das Ganze findet in einer Bar statt. Danach war dann Koffer packen angesagt und der nun wirkliche Checkout. An dieser Stelle muss man erwähnen, dass es Hotels gibt, wo man richtig viel Money für die Einlagerung vom Gepäck verlangt. Andere Hotels dagegen verlangen nichts. In unserem Hotel mussten wir pro Gepäckstück einen Dollar berappen. Ist überschaubar, aber das ganze läuft ohne Quittung und nur in bar ab. Nun ja… man könnte vermuten, dass… aber warum.
Allerdings hatten wir ja noch fast 4 Stunden Zeit, bis wir uns auf den Weg zum Flughafen machen mussten. Zum Glück hatte Anne den heißen Wunsch, noch einmal zu M&Ms zu müssen. Das war eine tolle Idee, denn… heute mussten wir uns auch anstellen.


Aber trotz langer Schlange – ca. 20 Meter – hatte es nur wenige Minuten gedauert, bis wir reinkamen. Oh je… es war ziemlich voll… voller als beim letzten Mal. Die Frauen hatten aber heute den Jagdinstinkt im Blut (könnte an den Getränken vom Vortag liegen 😉 ) und hatten das Objekt der Begierde schnell gefunden. Inzwischen war es bereits locker 12:00 Uhr durch und der Hopfenpegel sank auf das unterste Minimum. Wir mussten eine Lösung finden… und wir fanden sie, dachten wir. Von außen war die „Wirtschaft“ wirklich schön anzusehen – von innen auch.


Aber… nun ja… wie hatte Bine es in ihrem Status? Wir hatten keine Plätze reserviert. Der wahre Grund… die hatten hier utopische Preise. Da wir den Laden nicht kaufen wollte, zogen wir dann weiter und suchten und suchten und suchten und… wir wurden fündig. Allerdings völlig anders, als wir gedacht hatten. Fiesta fiesta Mexicana… ja warum nicht?! Da in den USA, die Mexicaner gefühlt die zweite Nationalität sind, mussten wir hier einfach einkehren. Ob es an dem Werbeschild lag, dass man eine Margerita für 5 $ bekommen sollte, kann ich an dieser Stelle nicht mehr genau sagen.

Die Kellnerin, ich nenne sie mal die Tochter des Hauses, versuchte 4x eine Bestellung aufzunehmen. Allerdings hatten wir uns mit der Auswahl der Speisen etwas schwer getan. Für die „Tochter“ war das überhaupt kein Problem. Anne und ich hatten wir uns für Pozola entschieden. Eine Art Eintopf, eher eine Suppe, mit Mais und Fleisch vom Huhn und Schwein. Dietmar hatte Chicken Tender mit Pommes – nett anzusehen. Aber Bine hatte auch ein typisch mexicanisches Gericht, was toll aussah und vermutlich auch richtig gut geschmeckt haben muss. Leider habe ich grade den Namen nicht parat und ein Foto kann mir hier nicht weiterhelfen. Falls von den anderen Dreien noch ein Foto kommt, werde ich das nachliefern.
Nachtrag… es gab bei den vielen Fotos doch eins von Bines Gericht



Kommen wir zu dem Werbeschild. Wir erinnern uns… 5 $ für eine Margarita… wirklich? Ja… wirklich! Und bei dem Preis mussten es zwei Runden sein. Das Angebot der „Tochter“ für eine dritte Runde hatten wir am Ende dann doch dankend abgelehnt.


Meine Fresse, wir hatten hier doch jede Menge Zeit verbrannt. Es wurde Zeit, das Gepäck im Hotel anzuholen und den Weg zum Flughafen anzutreten. Da wir schließlich den totalen Überblick über die Öffies in New York hatten, war die Fahrt zum Flughafen kein Problem mehr. Nur die Metrokarten machten wie fast immer ein Problem. Es gab immer eine Karte, welche nicht so tat, wie sie sollte. Ich hatte zum Glück vor unserer Reise, eine kontaktlose Variante per VISA-Karte generiert. So hatte man bei Problemen immer einer Plan B. Es ging also mit der Linie E bis Jamaica und dann mit dem Jamaica Airtrain zum JFK. Wir waren natürlich viel zu früh am Flughafen, was am Ende aber nicht verkehrt war. Die Kofferaufgabe war aufgrund der frühen Zeit sehr einfach und schnell. Aber dann… die Sicherheitskontrolle und Ausreise… es unfassbar voll. Die Warteschlange war nicht überschaubar und machte ihrem Namen alle Ehre. Zwischen Absperrbändern welche in aller Richtungen führten, war der Weg kaum zu erahnen. Schließlich drängelten wir uns an irgendeiner Stelle in die Warteschlange und sparten so einige Minuten. Nach da. 1 Stunde hatten wir es dann geschafft. Wir waren ausgereist und im Sicherheitsbereich angekommen. Schon machte sich das nächste Problem bemerkbar… Dehydrierung! 😀 Okay… ein letztes Bier auf amerikanischem Boden sollte es sein. Ja gut… die Bestellung per QR-Code und Visacard war dann doch etwas ungewohnt. Aber hallo… wir hatten es einige Tage durch NY geschafft. Dann sollte das für uns auch kein Problem sein. War es auch nicht.



So verging die Zeit bis zu unserem Abflug echt schnell. Die erste Etappe hatten wir dann schnell geschafft und sind völlig entspannt in Frankfurt angekommen.



Das Flugzeug muss so schnell geflogen sein… die Triebwerke rauchten noch eine halbe Stunde später. Ach neee… das war die Kippe von Anne. 😀

Zur Sicherheit hatten wir uns etwas Zeit für die Rückfahrt mit dem ICE gelassen. Eigentlich hätten wir einen Zug geschafft, welcher eine Stunde nach unserer Landung nach Berlin fuhr. Aber wir hatten uns doch für eine Wartezeit von 3 Stunden entschieden. Entweder waren die Bahntickets viel zu teure, oder es gab keine Platzkarten mehr. 3 Stunden am Bahnhof Frankfurt… was könnte es Schlimmeres geben? Wir betäubten also unser Trauma mit einem Bier und einen Blick auf das WM-Finale im Dart. Wir hätten gerne in dieser Lokalität länger gesessen, aber es war ziemlich kalt. Also erforschten wir den Bahnhof und kehrten an anderer Stelle ein. Hier gab es GLÜHWEIN! Entgegen den Preisen von New York kostete der hier nur einen Bruchteil.

Man kann es kaum glauben, aber die DB hatte es geschafft, dass der ICE pünktlich abfuhr und überpünktlich am Bahnhof Berlin-Gesundbrunne angekommen ist. Wir hatten uns Hauptbahnhof von Anne und Dietmar verabschiedet. An dieser Stelle bekomme ich feuchte Augen. „Ihr Lieben… es war so schön, mit euch die Zeit in New York zu verbringen. Und… ihr könntet uns niemals auf die Nerven gehen! (Auch wenn eure Ampel dauernd grün, statt weiß war. 😊 ) Ohne euch wäre ich nie nach NY geflogen!“

Der Rest ist dann schnell berichtet. Der Anschluss zur S-Bahn klappte hervorragend und unser Auto stand trotz Verlängerung ganz trocken und unbeschadet im Parkhaus am Bahnhof Bernau.
Bine ist dem Jetlag trotzend, seit vor 06:00 Uhr im Homeoffice gewesen und nun mit den Enkelinnen auf Tour beim Mädchentag. Ich kämpfe mit dem Jetlag und habe das Glück, dass eine Kollegin meine Blümchen im Büro gießt. So darf ich zuhause bleiben.
Tja… das war nun unsere Reise nach New York. Damit ist auch der Bericht über unsere Reise am Ende angekommen. Ich hoffe, ich konnte euch unsere Erlebnisse nahe an der Wirklichkeit schildern. Wenn es euch gefallen hat, lasst ein kleines DANKE zurück. Der beste Weg wäre, wenn ihr mit einem blauen Edding ein DANKE auf das Display von eurem Smartphone, Tablett oder den Monitor vom PC schreibt. Das kann ich zwar nicht sehen, aber ihr denkt in Zukunft immer an unseren Bericht. 😀 Und damit schließt sich der Kreis zum Beginn dieses Beitrages. Wir hoffen, dass es in Zukunft noch mehr Reiseberichte geben wird. Aktuell können wir nicht genau sagen, wann das sein wird. Also bleibt uns nur eins…
Seid gespannt… wir sind es auch!










































































































































































