Die Reisen der Laewens

Begleite Sabine und Jens auf ihren Reisen durch die Welt

Willkommen auf unserer Homepage

Hier ist die Homepage der Familie Laewen. Da wir etwas vergesslich sind, haben wir diese Homepage angelegt, damit wir uns immer an unsere Reisen erinnern können. Der kleine aber feine Nebeneffekt… Ihr könnt uns auf unseren Reisen begleiten… zumindest in diesem Blog. Klickt einfach oben auf die entsprechende Kategorie.

Tag 5 – Am Ende kommt das Ende

Ohne Moos nix los….

und das gilt nicht nur für die Menschen, sondern insbesondere für Rentiere. Moos ist deren Leibgericht, das habt Ihr ja bereits aus dem Elfen-Trainingscamp in Erinnerung! Wir kamen kurz nach der Fütterung der zwei heimischen Rentiere am Gehege vorbei und Benno war erneut ganz fasziniert, was Gingerbread und Heidi – so heißen die zwei – da mit gutem Appetit verzehrten. Und da sie wohl besonders hungrig waren, war es mit der Beobachtung schon beinahe vorbei, als es vom Tierpfleger noch einen großen Haufen Moos gab, den wir verfüttern durften. Oh wie toll, wir dürfen die Rentiere füttern, natürlich nur von außen, aber immerhin ein besonderes Erlebnis. Aber wie das manchmal so ist, hatten wir alle beide weder ein Handy noch irgend ein Ersatzgerät dabei, um das in Bildern festzuhalten. Nur ein Hinweis  am Rande… es war kein magisches Moos, mit welchem die Rentiere fliegen könnten. Magisches Moos glitzert und funkelt. Wer solches mal findet… unbedingt sammeln und ein Rentier füttern. 😉

Übrigens unser Frühstück: Hier gilt es eine kleine Korrektur anzubringen! Bei unserem ersten Frühstück waren wir noch arg erschrocken um das recht trocken wirkende Buffett. Im Laufe der Zeit und der hin und wieder zeitigen Frühstücksrunde mussten wir feststellen, dass alles frisch zubereitet auf den Tisch kam. Die ausgesprochen trockene Luft sorgt aber für so manche Wurst- bzw. Käsewelle. Also allet jut!

Unser letzter Tag hat also schon mit einem wundervollen spannenden Erlebnis begonnen! Nun hieß es Koffer packen und auf den Gepäckservice warten. Benno durfte die Wartezeit noch einmal beim Rodeln und Schnee Schaufeln verbringen. Als alle Koffer sorgsam gepackt waren, haben wir fürsorglich schon einmal alle Koffer und das Handgepäck nach unten in den Vorraum des Hauses geschafft. So brauchte der Kutscher dies nicht tun. DAS dachten WIR! 11:30 Uhr war angesagt: kein Fahrer; 11:35 Uhr; 11:40 Uhr….hmmm wo lag hier der Fehler? Jensi stiefelte noch einmal ins Zimmer ans Telefon – Rücksprache mit einer, nach seinen Worten, wenig motivierten Mitarbeiterin – okay dauert noch etwas, er kommt gleich. Irgendwann wurde es Jensi zu bunt und stampfte mit seinen Reiseschuhen durch das winterliche Weihnachtsdorf zur Rezeption. Ich habe inzwischen unsere Habseligkeiten scharf bewacht! Der Tenor der Geschichte war: Man ging davon aus, dass die Koffer im Zimmer oben waren und daher die Zeit nur eine grobe Orientierung bot. Es waren an dem Tag viele Abreisen und dementsprechend viele Koffertouren zu fahren. Na gut! Also alle Koffer wieder hoch, Benno hat dabei als Fahrstuhl- und Türboy einen tollen Job erledigt. Als Opa am Haus zurück war, hatten wir bereits alles erledigt. Nun also noch einmal kurz oder länger (?) ins Zimmer aufwärmen und die speziellen Örtlichkeiten noch einmal kurz unter die Lupe nehmen. Der Opa war gerade fertig, da klopfte es auch schon. Der Kofferservice, na toll, wir hatten doch noch gar nicht das Kinderprogramm im TV gefunden und schon hieß es wieder anziehen und diesmal endgültig Abschied nehmen von unserem liebgewordenen Zuhause auf Zeit.

Wir ließen uns dann schon mal zur Rezeption mit chauffieren, denn immerhin übten die Erwachsenen den aufrechten Gang ohne schwere Winterschuhe und besonders dicker Kluft in drei Schichten oder so. Umstieg auf normal war angesagt. Und nun, was tun ohne Bett und doppelten Boden? Eine Frage an den Neu-Elf und der hatte die tolle Idee: Spielplatz!

Okay, den Weg kannten alle. Und auf dem Weg dahin zog noch ein kleiner Laden die Aufmerksamkeit des Opiˋs auf sich. DAS war Benno so gar nicht recht. Leicht schmollend fügte er sich aber. Nur um danach mit fliegenden Fahnen mit deutlichem Vorsprung am Spielplatz anzukommen. Das Kind war glücklich! Wir haben festgestellt, wer seine Handschuhe zu Hause vergisst, bekommt diese hier günstiger als im Internet. Es muss ja auch was geben, was dort in Finnland günstiger ist 😁. Als der Zeitpunkt gekommen war, an dem alle sich einen Ortswechsel vorstellen konnten, war es auch Zeit für einen Imbiss. Nur was wollten wir wirklich? Pizza oder Burger oder Hot Dogs oder…was? Da fiel uns ein: Auf der To-Do-Liste war der Reindeer-Burger noch gar nicht erledigt. Oh man, beinahe hätten wir das vergessen. Bei einer schnellen Internetrecherche haben wir festgestellt, dass das begehrte Stück Fleisch im Restaurant “Three Elfs” zu haben war. Also nüscht wie hin, wat fürˋn schöner Name für uns drei Neu-Elfen 😍. Endlich gab es ein frisch Gezapftes für die Großen und einen Glögi für das Kind. Benno hat sich für ein Kindermenü mit Nuggets und Pommes entschieden, die Erwachsenen waren gespannt auf den Reindeer-Burger.

140 Gramm waren angesagt, ist jetzt nicht üppig, aber als Geschmacksprobe ausreichend. Tja und wenn hier keine Fertig Paddys in die Pfanne kommen, sondern das Hack bulettenähnlich verarbeitet wird, da staunt man schon mal suchend an seinem Burgerbrötchen ringsherum. Der Geschmack erinnerte etwas an Wild – na klar! Bei dem gewählten Restaurant handelte es sich übrigens um unseren Frühstücksraum, der ab Mittag dann ein Restaurant ist. Und endlich war zur Freude unseres Wirbelwinds auch der Kamin an. Feuer übt eine magische Anziehungskraft auf ihn aus. So konnte er sich endlich wärmen, leider durfte er kein Holz nachlegen oder sonstwas.

Wohl gesättigt zogen wir in die Kinderecke. Für die Erwachsenen gab es einen Cocktail und für das Kind eine Sprite und nen Kinderfilm zur Belohnung, in der Hoffnung, dass Benno sehr müde wird. Na gut, die Hoffnung stirbt zuletzt! Und so haben nacheinander erst der Opa und dann die Oma eine kleine Pause eingelegt, Benno nicht. Egal, die Ecke war unsere und so wurde sie bis zum Schluss besetzt!

Dann war es soweit: die Koffer vorholen, die nun richtig trockenen Sachen von Benno im Koffer verstauen und ein Taxi von der Rezeption organisieren lassen. Um die Rezeption herum stehen jede Menge Taxis herum wie bestellt und nicht abgeholt, allerdings sind wohl auch einige “schwarze Schafe” darunter. Und dann kam er UNSER Fahrer, ja und damit UNSER Taxi – erkennbar an UNSEREM gut lesbaren Namen auf dem Display. Der brave Mann fuhr uns zum Festpreis vom Hotel zum Flughafen, da hatte Jensi doch noch ein Trinkgeld a la Mama übrig. Ja und da waren wir wieder zurück am “großen” Flughafen Rovaniemi.

Yippieh, wir reisen zum Glück mit easyjet, bei Ryanair war der Schalter mega voll. Anschließend Sicherheitskontrolle – lt. Internet dauert das Ganze nur 5 Minuten. Die lügen – alle – eine ewig lange Schlange und Erinnerungen an New York kamen in Jensi und mir hoch. Es fängt irgendwo hinten an und hat tatsächlich etwa 30 Minuten gedauert. Wo wollen die denn alle hin? 4 Kontrollbänder und Körperscanner waren im Einsatz. Benno hat sich als erfahrener Fluggast wieder, wie in Berlin, in Position gestellt, das war hier aber gar nicht nötig.

Zum Glück gab es danach so etwas wie eine Kinderspielecke, da konnte das Kind noch mal etwas toben und Freundschaften oder auch nicht schließen – keiner verstand ihn.

Der Rest ist schnell erzählt: mit einem belegten Brötchen für unglaubliche 8,90 Euro haben wir den großen Hunger von Benno stillen können. Sage nochmal einer was über die Preise am BER.  Check in pünktlich, pünktlich ging es auch los und 10 Minuten später war Benno vorübergehend im Land der Träume.

In Berlin lief der kleine Kerl brav bei Oma in Richtung Gepäckrückgabe. Ja, Ihr Lieben, alle Koffer sind wieder in unserem Besitz gelandet. Im Auto folgte dann Nachtschlaf Teil 2 für den Lütten. Teil 3 dann, nachdem Opa uns sicher nach Hause gebracht hat. Omi hat den schlafenden Benno ins Bett getragen, beim Ausziehen noch etwas geholfen und dann kam noch ein leises: “Gute Nacht Omi”.

Und nun ist das Ganze auch schon wieder eine Geschichte. Das Kind ist bei den Eltern und Geschwistern, wir auf der Couch und sagen: schön wars – echt toll, also auch für uns. Wir haben uns gut vertragen, also meistens 🥰.

Tag 4 – Ein Rentier kommt selten allein

Heute hatten wir früh morgens so gar keinen Termin. Gleich früh um 08.00 Uhr die Frage vom Kind: Freust Du Dich auch schon aufˋs Frühstück? Diese Frage bekommen wir so ungefähr 3x am Tag. Und dass das ein Highlight für ihn ist, konnten wir auch heute wieder feststellen.  Frisch gestärkt und mit einem freien Vormittag im Gepäck sind wir dann in den Tag gestartet. Auf dem Rückweg konnte man schon die ersten eingeflogenen Touris sehen, welche sich Polarkreis einfanden.

Bücher ansehen, etwas TV schauen, etwas schlummern…und dann ging es wieder an die frische Luft. Unser Enkel forderte uns mutig zu einer Schneeballschlacht heraus. Na das ging dann fröhlich hin und her, mit wechselnden “Mannschaften”. Für uns war es schon eklig, als das weiße Zeug im Gesicht landete. Benno hat keine Miene verzogen, lauthals gelacht und tapfer weiter versucht, den Pulverschnee irgendwie mit seinen kleinen Händen zu formen.

Irgendwann ist auch die größte Schlacht vorbei, also weiter Richtung Wald. Aber hey, was war das? Diesen Schneeberg, den hatte Benno noch nicht unter seine Arme, Beine und den Po genommen. Also ging es wieder hoch und runter mit einer Energie, wie sie nur Kinder haben. Irgendwann wurde die Rutschfähigkeit des unbekannten Schneegebirges auch auf dem Bauch abwärts getestet. Schnee im Kragen – no Problem – Oma hilft dabei, die größten Brocken zu entfernen. und weiter ging es mit Spaß. Da standen ja schließlich Bäume, die noch nicht geschüttelt waren 😊. Hier war Opa wieder der beste Helfer der Welt und es rieselte der Schnee wunderschön von oben nach unten. Apropos unten: da waren doch irgendwann mal Schneeengel unterwegs. Benno hat geholfen, diese zu finden.

 

 

Für unser Tageshighlight haben wir diesmal den Nachmittag ausgewählt. Es ging auf Tour mit dem Rentierschlitten. Unser Rentier hieß “Brueröe” oder so. Der arme Kerl hatte nun also eine schwere Aufgabe vor sich: Oma, Opa UND Benno alle in diesem einen Schlitten. Er lief mit uns dreien am Ende eines Dreiergespanns. Davor war eine Vierergruppe. Ordentlich zugedeckt ging es dann los. Nicht 400m und auch keine 800m, sondern viel weiter durch den Santa Claus Winterwald. Regelmäßig kam vom Opa beim Blick in die Winterlandschaft der Ausruf: so wunderschön, so wunderschön. Manno, das war echt beeindruckend und hat sogar bei mir als “Schneemuffel” den Wunsch nach einer Wiederholung hervorgerufen…..ohne einen Wirbelwind…nur für Erwachsene.

 

Na mal schauen! 😉 Wenn man so als Letzter in der Reihe ist und einen tollen Blick in die Runde hat, so ergibt sich auch ab und an der Blick auf das Hinterteil unseres Helden. Na und wer so arbeitet, der muss auch mal, also sich entleeren, sehr zum Vergnügen von Benno. Wie gesagt, unser Rentier war ein tapferer Bursche! und er hat nicht seinen Kumpel da vorne für sich mitziehen lassen. Die Verbindungsleine hing regelmäßig durch und er kuschelte im Schlitten vor uns mit den Leuten. Die hatten dann die Freude seines heißen Atems und der Schlabberzunge.

Mehr als 30 wundervolle Minuten ging es durch den zauberhaften Winterwald ringsumher und da konnte man nicht nur wahnsinnige Spaziergänger sehen, wo ich mich frage: wissen die überhaupt wo sie gerade sind? Es gab auch ganz merkwürdige Influencer-Tiere im Tiefschnee mit Fotoausrüstung. Sachen gibt’s, die einen Staunen lassen.

Nach dieser tollen Tour waren wir ans Lagerfeuer eingeladen. Na, das ist so spannend für unseren Benno! Es gab warmen Glögli und dann so krass: eine Wurst, die man an einer überlangen Gabel am Feuer selber grillen durfte. Was für ein Erlebnis! Hier kam Jensi auch mit unserem Guide ins Gespräch und so wurde das Rentier- Wissen erweitert.

Ja und sonst noch? Einen Kurzbesuch in Santaˋs Foodmarkt, und auf Wunsch eines einzelnen Herren ging es noch auf den Spielplatz. Bevor es dann zum Abendessen zum Zimmer ging, mussten wir noch eine Glögli für Benno und ja: Glühwein trinken.

Beim Rückweg flog wieder etwas Schnee in allen möglichen Formen wie wild durch die Luft.

Oben angekommen hieß es dann: Tisch decken und gemeinsam die Reste vertilgen. Das Kind ist nun geduscht, Zähne sind geputzt und in wenigen Minuten gehen für Benno dann die Lichter aus. Okay, sie sind ausgegangen 🤣

Und für morgen, da gebe ich heute bereits einen kleinen Ausblick, da es schwierig wird, Zeit zum Schreiben zu finden.

Also um 11:30 Uhr werden die Koffer aus dem Zimmer abgeholt und an der Rezeption aufbewahrt. Wir haben Leute gesehen, die Ihre Koffer durch den Tiefschnee gezogen haben. Das tun wir uns nicht an, zumal das hier in dieser Unterkunft zum Service gehört. Drückt bitte die Daumen, dass Benno die Couch in der Rezeption zur Mittagsruhe akzeptiert und wir das Kind dann irgendwann irgendwie wieder auf Normalo umbauen können. In Berlin ist es schließlich frühlingshaft.

Gegen 18:15 Uhr lassen wir uns zum Flughafen kutschieren. Kurz nach 21:00 Uhr Ortszeit geht der Flieger.

Also, Ihr Lieben, habt noch einen tollen Abend! Wir melden uns!

Tag 3 – Da wird doch der Huskie in Rovaniemi verrückt

Heute morgen, am 26.02.2026, das haben wir gestern beschlossen, klingelt der Wecker offiziell eine halbe Stunde eher. Unser heutiger Outdoor-Termin war bereits auf 10:00 Uhr terminiert. Vorher anziehen, Morgenspaziergang, Frühstück, Spaziergang zurück zum Zimmer, noch wärmer anziehen und los. So war der Plan. Beim Blick aus dem Fenster: Au backe viele Zentimeter von dem weißen Zeug und immer mehr fiel da so vom Himmel. Kein Winterdienst weit und breit und so stapften wir durch ca. 15 cm Neuschnee Richtung Frühstück. Und eines muss man dem Bengel ja lassen: so viel wie der futtert, da kannste ne ganze Familie von ernähren 😅.

Auf dem Weg zu unserem Außentermin waren wir dann die ersten, die diesen Weg durch den Wald gingen. So ist das Fitnessprogramm für uns damit inklusive. Endlich waren wir dann angekommen….bei den Huskies. Vorerst einchecken, warten und den Erläuterungen folgen. Benno und Opa fanden es draußen so spannend, die mussten erst einmal interessiert schauen. Dann waren wir dran – Schlitten Nr. 7.

Die Herausforderung für die Alten: Wie kommen wir so tief hinunter, und der Gedanke kam dazu: Wie kommen wir da wieder raus und hoch, ohne albern auszusehen?  Und so wurden wir aufgereiht: die Oma nach hinten, davor der Opa und ganz vorne der Neu-Elf.

Die Hunde waren schon ganz ungeduldig und bellten in einer Tour. Das Frauchen gab endlich das Kommando und los ging die wilde Fahrt. Yes Sir, haben die ein Tempo, die Kurven wurden auch mit Speed genommen. Und unsere Huskies nun ganz brav. Jetzt haben wir auch verstanden, weshalb alle Hände im Schlitten bleiben sollten. Das Tempo war echt nicht schlecht und das bei der riesigen Aufgabe uns alle drei plus Frauchen durch den winterlichen Wald zu ziehen. Die Hunde hatten einen großen Spaß an der Sache! Manno war ich froh, dass der Opa vor mir saß. Der Fahrtwind war ganz schön heftig. und so konnte ich ab und an mal abtauchen hinter seinem breiten Rücken. Der Enkel vorne quietschte vor Vergnügen und gab immer neue Kommandos, die zum Glück keinen Husky interessierten. Wer weiß, wo wir sonst gelandet wären? Die Gegend ist einfach traumhaft schön.

 

Hier oben ist Schnee übrigens super, ich liebe ihn! 😍 Zu Hause brauche ich das nicht. So viel Arbeit und die vor der eigenen Haustür, oh ne, das ist nicht nötig!

Nach der wilden Tour gab es einen warmen Saft und Kekse in einer Hütte. Die Belegschaft dort ist mega nett und so haben wir noch Einiges über die Namensgebung bei den Huskies erfahren und dass die meisten von Ihnen großen Hunger haben. Am liebsten essen sie Fisch. Kurz bevor wir den Ort dort verlassen haben, durften wir sogar noch welche streicheln-voll süß-einer war ganz kuschelig, der bekam gar nicht genug davon.

Und dann wollten wir mal schauen, ob DER große Mann für uns Zeit für einen kurzen Termin hatte. Der Opa meinte, so zum Bergfest wäre das besonders passend. So langsam kamen auch die ganzen Touris aus aller Welt hier an.

Beim Anstehen kamen wir ins Gespräch mit einer wirklich netten weiblichen Elfe mit Namen: “Tannenzapfen”. Sie konnte auch sehr gut deutsch sprechen. Endlich waren wir dann nach etwa 30 Minuten auch an der Reihe, eine endlos lange Zeit für so einen Wirbelwind. Der Weihnachtsmann hat uns auf deutsch begrüßt, aber klar, wir erinnern uns ja an das letzte Weihnachten, wo wir auf ihn getroffen sind 🥰. Nach uns kamen Japaner und sie wurden in Ihrer Landessprache begrüßt…sowas kann nur der echte Weihnachtsmann.

Zurück im Zimmer musste Benno unbedingt noch einmal den frischen Schnee testen.

Hatte ich schon gesagt, dass ich es liebe, wenn Kids freiwillig ins Bett schlüpfen, so für eine Mittagspause, das ist so mega und erholsam, für alle!

Irgendwann wurden wir durch Motorenlärm wach – wie jetzt? Was ist das? Ein Blick aus dem Fenster und Tatsache, es gibt ihn  auch hier – den Winterdienst! Ein Riesenfahrzeug schob mit einer Schaufel die obere frische Schicht weg und half damit den geliebten Rodelberg neu zu formen.

Eben war der Lütte noch in den schönsten Träumen, bei den Geräuschen von Motoren war er sofort auf, in Sekundenschnelle angezogen und hat mit eigenen Augen das Tun beobachtet. Der Rest war ein Kinderspiel: fertig anziehen und auf zu Mrs. Santa. Die Erwachsenen hatten Appetit auf einen Kakao und Kuchen aus der Elfenbäckerei. Kakao mag Benno immer noch nicht, Kuchen wollte er auch nicht. Sein Herz schlug für Marshmallows und Sprite – na klar. Das Highlight hier, ein etwa 10-jähriger Junge, der auf einmal Klavier spielte. Was für eine Atmosphäre….dann mussten wir aber los.

Opa wollte noch die Karten für liebe Leute schreiben und in den Briefkasten werfen.

Und wieder mal warten für Benno und keine Lust auf eine eigene Karte. Er wollte raus, er hat so lange geschlafen und gesessen, er wollte endlich wieder im Schnee spielen.  Okay: Opa hat noch eine kleine Shoppingrunde gedreht und Oma und Benno haben, jeder auf seine Art, am Spielplatz “gewartet”.

Gemeinsam ging es anschließend kleine Ergänzungen für das Abendessen besorgen. Aber dann war es soweit für das neu geschaffene Schneegebirge vor dem Haus. Schnell den organisierten Schlitten holen und ab ging der Benno. Irgendwann hat aber auch er genug.

Beim Blick aus dem Fenster war kein Bengel mehr zu sehen, also die Stimme ins weite Rund erschallen lassen-okay, der Kleene stand vor der Tür und wollte rein. Oma also und runter und was ist das? ein grüner Schlitten? Wir haben einen pinkfarbenen organisiert. Ja, den hatte sich ein anderes Kind geschnappt, weil die Schwester auch so einen hatte und seinen grünen stehen ließ. Eines hatte Benno gelernt: so ein Schlitten gehörte ihm nicht wirklich, sondern nur hier und jetzt. Aber in dem Fall: nicht mit Oma! In Leggins und Hauslatschen stiefelte sie flink in Richtung Berg auf den “Sünder” zu. Ein lautes “Hey” und “we change” hat den Jungen klaglos tauschen lassen. Hat er mich verstanden? Mir doch ejal! Die Geste und die große, breite Frau mit Kommandostimme hat keinen Widerspruch geduldet.

Tja und dann hatte Benno Durscht – das erste Glas genommen, sah ja aus wie Fanta – brrrr wat is dit? Auf einmal zog er zügig Richtung Waschbecken und hat sich, nachdem er meinen letzten Schluck Bier geklaut hatte, diesen auch noch ausgespuckt und mehrfach den Mund ausgespült. Tja, so mussten wir herzhaft lachen, dieses Bild, wie er das Gesicht verzogen hat, einfach herrlich. 😂🤣

Und nun  – heute Abend wird es etwas ruhiger. Sooooo viel frische Luft macht auch die Alten müde. Beim Junior haben wir da keine Bange! Aber vorher noch gemeinsam Abendessen – heute auf dem Zimmer und möglicherweise schmeißen wir die Sauna noch mal an. Nicht zu heiß, damit der Opa nicht überkocht. Ich hoffe, dass wir heute zeitig zu Bett kommen, denn morgen ist wieder Action angesagt. Und verraten wird vorher nichts, das ist mal klar! Ach es schneit immer noch, hoffentlich kommen wir morgen früh aus dem Haus!

Tag 2 – Neue Elfen braucht das Land

Denn erstens kommt es anders…..

also zumindest galt das für den Tagesbeginn des 25.02.2026. Da hatte irgend so ein Trottel seinen Wecker auf dem Zweithandy nicht ausgestellt. Und so sahen sich zwei verschlafene Gestalten etwas merkwürdig um 05:55 Uhr in die müden Augen. Also hochleiern, Entschuldigung murmeln und weiterschlafen. Hat bei mir gut geklappt, nur beim armen Jensi nicht. Sorry,kommt nicht wieder vor.

Um 07:30 Uhr dann also nochmal offiziell: Aufstehen für alle, nacheinander durch das Bad, warm anziehen und ab zum Frühstück. Ui ui ui, das Thermometer hat -22 Grad angezeigt. Da ist so ein Morgenspaziergang doch erfrischend.

Der Kamin im Frühstücksraum war natürlich aus. Wer braucht schon so wat?

Na dann Brot… in verschiedenen Sorten etwas Wurst, jede Menge Käse, Obst, Küchelchen, Eier…. na wir haben unsere Auswahl getroffen und dann ganz gemütlich gespeist. Einigen Dingen sah man an, dass sie schon seit mindestens, wenn nicht noch länger auf die hungrigen Mäuler warteten. Ejal…wir hatten Hunger, und Benno erst Recht.

Und dann Spaziergang Nr.2 zurück, cremen, warm anziehen und ab zum Elfen Trainingszentrum. Was ein guter Wichtel bzw. Elf werden will muss viele Sachen üben.

  1. Station war Geschenkepäckchen zielgenau durch ein kleines Loch werfen. Erinnerte an ein Kneipenspiel und daher war der Opa hier eindeutig der Beste.
  2. Station, hier hieß es Rodeln bis die Plaste glüht. Was Oma und Opa in einem Rutsch absolviert haben, hat bei Benno etwas gedauert. Und er “musste” gleich alle möglichen und unmöglichen Lagen probieren. Man weiß ja schließlich nie.
  3. Station, oh je letztens ist ein Rentier entwischt.Aus diesem Grund müssen alle zukünftigen Wichtel Lasso werfen üben. Und da diese Knilche heute auch ab und an mal Quatsch machen, wurde Benno zum Seilspringen verführt.
  4. Station, ganz wichtig: Schneemobil fahren für kleine Wichtel, falls die Rentiere mal krank sind. Das war ein Heidenspaß. Wir wollten eigentlich vereinbaren, dass wir den Junior-Elf in Ausbildung um 18:00 Uhr wieder abholen. Nur blöd, dass noch andere Kinder angemeldet waren.
  5. Station für die großen Geschenke: Motorschlitten fahren, natürlich auch wieder mit Helm. Der Opa entpuppte sich beinahe als neuer Weltmeister und wurde fast als Trainer angeworben. Aber wir brauchen den ja noch. Im Ernst: die Oma muss hier nochmal fleißig üben oder gleich eine andere Position dabei einnehmen.
  6. Und eine ganz wichtige Station: anschleichen und verstecken. Welcher Elf oder Wichtel möchte beim Blödsinn machen oder Geschenke bringen schon entdeckt werden?

 

Dann war es soweit, wir hatten alle Prüfungen erfolgreich absolviert, da gab es dann einen warmen Kakao und Marshmallows am Lagerfeuer. Stolz nahmen wir unser Elfen Diplom entgegen und hatten nach ganz viel Spaß einen tollen Vormittag verbracht.

Diese Urkunde ist nur ein Beispiel. Jeder hatte sie bekommen und ist nun ein offizieller Helfer des Weihnachtsmannes.

Autsch, da hat doch so ein frecher Elf noch eine kleine Schneeballschlacht angefangen. Nur Blödsinn im Kopf.

Zurück am Haus, war Benno noch lange nicht müde. Er musste noch fix den Schneeberg wieder runter….mit oder ohne Schlitten 😂. Und wieder hoch und wieder runter…..

Mittagsruhe war angesagt und gar kein Problem.

Am Nachmittag ging es dann mit dem Bus in das schöne Städtchen Rovaniemi. Na ja, schön ist relativ. Also den berühmten Lordi Platz besuchen, zurück ins Shopping Center und dann fürstlich bei Burger King gespeist.

Für den Rückweg hat Opa ein Taxi spendiert, so kamen wir rechtzeitig zurück und Benno hat das heiß begehrte Quad in Miniaturausgabe erhalten. Für die Großen gab es den ersten Glögi vor Ort und dann war der Junior auch schon beinahe k.o. Die Großen kommen nun auch zur Ruhe, denn morgen ist wieder Programm im Freien angesagt, da ist Ruhe dann auch wirklich schön.

Was morgen ansteht, wollt ihr wissen? Tja, da müsst ihr morgen wieder nachlesen und bis dahin einfach warten. Also dann bis dann und winke winke!

Ro… was? Ach ja… Rowaniemi!

Heute ist der 24.02.2026. Ich habe den Wanderstab an Bine übergeben, welche sich nun für den Blog von Romaniewi zuständig fühlen… muss 😀

Reisen will gut vorbereitet sein

Na dann legen wir mal los…also wirklich. In Deutschland wird es endlich Frühling und wir haben seit Wochen nichts anderes zu tun, als uns mit Kältecreme, „langen Männern”, und und und zu beschäftigen. Aber den Korken hat unser Enkel abgeschossen: schon vor mehr als vier Wochen bekamen wir die Vollzugsmeldung von Bennoˋs Papa. Er ist fertig mit Packen, wir können ihn abholen. Aber hey, wir wollten das Kind nur für ein paar Tage entführen und nicht gleich adoptieren. Regelmäßig wurden die Temperaturen gecheckt und uns wurde Angst und Bange. Selbst mein lieber Jensi hat sich erst eine Tschapka geholt und später noch eine echte Kaschmir-Wollmütze. Merino oder Alpaka…alles was so sein Fell für Kleidung geben kann, ist nun in unserem Besitz. Und das alles für ganze vier Nächte im Weihnachtsmanndorf. Die nächste Frage: wie weit kommen wir mit 15 Kilo Freigepäck pro Person? Wir fahren ja nicht an den Strand und nen T-Shirt und ne Badehose sind ja echt winzig im Vergleich zu unseren neuen Errungenschaften. Sicher ist sicher: Es wurde noch ein weiterer Koffer dazugebucht. Vom “Hörensagen” wissen wir, dass Übergepäck mächtig teuer ist. 😆

Also Benno war seiner Meinung nach schon seit Wochen fertig mit Packen, da hat er aber die Rechnung ohne seine Mama gemacht. Jede Menge Bücher und Spielzeug aller Art flogen im hohen Bogen wieder aus dem Koffer und wurden durch warme Klamotten ausgewechselt.

Benno „Start in ein großes Abenteuer“

Am Sonntag war es dann soweit: Bennos erste Reise ohne familiäre Begleitung! Eltern und Geschwister haben den Lümmel nach Dresden-Neustadt begleitet. Da wurde er von Oma mit dem Zug abgeholt in Richtung Zepernick. Ob sie nun schadenfroh oder wehmütig waren…das war nicht komplett auszumachen. Papa tat völlig cool, bei Mama hat man gemerkt, dass es schon gegrummelt hat. Irgendwann hieß es tschüss und los und Benno stiefelte todesmutig mit Oma in Richtung Bahnsteig. Ach und dann am zweiten Aufzug war es dann doch irgendwann so weit: “meine Mama” kam auf einmal ganz kläglich von dem kleinen Wicht. Oma-ganz Profi hat es geschafft,dieses kleine Tief zu überwinden und so wurde es eine ganz gemütliche Zugfahrt.

Zu Hause in Zepernick war dann alles gerichtet: Opa hatte seine Spezialität vorbereitet – Nudeln mit Würstchensoße und Jägerschnitzel. Ganz schnell war dann Bettchenzeit..alles problemlos auch zur Freude der Großeltern.😂

Nur noch einmal schlafen…..

Der Montag ist schnell erzählt: Benno hat den Tag um 06:30 Uhr am ersten Urlaubstag seiner Großeltern eröffnet. Kurz danach ließ sich die Oma blicken. Opa konnte dann um kurz nach sieben Uhr auch nicht mehr schlafen  – schnelle Einkaufstour; Frühstück; etwas Gartenarbeit, spielen und yeah MITTAGSSCHLAF – pünktlich um 19:15 Uhr hieß es nach dem Abendessen Bettchenzeit. Die Nacht war sehr kurz. Und so waren auch die Initiatoren dieser Reise zeitig abgetaucht.

Endlich geht die Reise los, für den Lütten und die auch für die “Großen”

Um 03:00 Uhr in der Früh-der Wecker- so grausam! Also vorsichtig zum Kind: Hallo Benno, aufstehen, die Reise geht los. Ja, müde war er, sehr müde! Das hat er mindestens drei mal gesagt. Aber ohne Mucken und Murren anziehen und los. Ab ins Auto und zum Flughafen und wo eben noch die eine oder andere Frage aufgetaucht ist, war auf einmal nach etwa 10 Minuten Stille – absolute Stille. Der Zwerg hat die Fahrt zum BER glatt absolut sinnvoll genutzt.

Die Sicherheitskontrolle mit allem Drum und Dran: Abtasten; Schuhe aus ….ja, wer weiß was er alles so nach Finnland schleusen will? Und dann hatten wir es – zwei Walnüsse – die hatten aber die Sicherheitskräfte zum Glück wohl übersehen! Und die Glückssteine in der Jacke auch. 🤣🤣 Ein Stück Tradition wurde dem Enkel beigebracht: ein Vor-dem Flug-Bier in der “Ständigen Vertretung”, okay für ihn gab es Fanta und nen Croissant. Und der nette Kellner hatte noch nen Lolli übrig.

Dann endlich einsteigen…und losfliegen? Ne, erst mussten noch alle anderen Leute einsteigen. Ein Blick ins Cockpit – nö – uninteressant – ist ja kein Traktor oder sowas. Losgehen sollte es. Eine Frage hatte er noch: Wie geht das eigentlich mit seiner Höhenangst? Wir haben ihn beruhigt und dann ging es endlich los. Das Gesicht sprach Bände. Das Strahlen zog sich von einem Ohr zum anderen. Irgendwann war aber hier die Durchhaltekraft vorbei und er hat seelig mehr als eine Stunde geschlafen. Der nächste spannende Punkt – die Landung  -wird dit ne Bruchlandung? Yes aus dem Kind wird doch noch wat! Der fängt an zu Berlinern.

 

Nun waren wir also in Rovaniemi: au watte MINUS 16 Grad zum Willkommen. Na herzlichen Glückwunsch! Aber dieser kleine Flughafen mit ganzen zwei Gepäckbändern, der war so zauberhaft. Schnee so so viel und dick. Der Pilot konnte echt auf Eis landen und das mit Bravour.

Ick weeß echt nicht wat die in Deutschland haben. Und dann ab in unsere Unterkunft für die nächsten 4 Nächte. Mit dem Bus – so viel Abenteuer war uns dann nach der kurzen Nacht dann doch zu viel. Taxi und los. Und ankommen und staunen. Hier werden wir als Erwachsene noch mal zum Kind. Weihnachten ist hier immer und jeden Tag. Und einfach zauberhaft. Das Zimmer –  eine Suite – konnten wir schon beziehen, ein hilfsbereiter Mensch fuhr unsere Koffer und uns zu unserer Unterkunft. Den Service hat er sogar abgerundet, indem er zwei unserer Koffer bis vor die Zimmertür brachte. Wow – wie geil. Und dann rein! Krass: Blick auf den Wald, zwei Zimmer und ganz wichtig fürs Kind: in jedem Zimmer ein TV-Gerät! Und im Bad ne kleine Sauna, wie krass.

Ja und dann wollten wir wieder raus: rodeln, shoppen, erkunden, ach ja und das kleine Hüngerchen besiegen.

Die ersten Eindrücke sind zauberhaft, das Tagesprogramm haben wir voll erfüllt. Am Abend ging es dann nochmal in die Kälte. Wir wollten die ganze Sache mal beim Abendschein betrachten. Jensi meinte noch, es ist wärmer als heute bei der Ankunft. Jotte ne, es war schaurig kalt…ich schreibe hier nicht dem Teil mit dem “gesäßkalt” oder so. Ich bin ja brav, also meistens. Der Zwerg war kurz sauer, weil sein ergaunerter Schlitten nun wieder vorne bei der Rezeption steht. Wir organisieren morgen einen neuen, hier stehen genug rum!

Und nun schläft er endlich und wir sind gespannt wie lange. Aber es gibt bereits ab 08:00 Uhr Frühstück und wenn es deutlich früher ist, darf er erst auf dem Balkon im Schnee und Eis spielen und dann in die Sauna 😂.

Morgen haben wir wieder volles Programm.

Seid gespannt, wer sind es auch!

 

Von Demenz ist keine Spur!

Moinsen zusammen, heute ist der 15.02.2026. Wer nun denkt… „Dem Weihnachtsmann die Hand schütteln“ da haben die Laewens doch einen an der Waffel. Das letzte Weihnachtsfest ist schon knapp 2 Monate her. Bis zum nächsten Weihnachtsfest sind es noch gut 10 Monate.  Tja… aber von Demenz ist keine Spur. Denn wir wissen, wo der Weihnachtsmann wohnt. Der Ort heisst Rovaniemi und liegt in Lappland am nördlichen Polarkreis. Und genau da wollen wir in wenigen Tagen hinreisen. Das allerdings nicht nur, weil WIR dorthin wollen. Nein… es wird die „Baldbinicheinschulkindreise“ für „Nummer 5“, oder auch Benno genannt. Benno hat es bitternötig, den Weihnachtsmann noch einmal zu treffen, bevor er in die Schule kommt. Natürlich freuen wir uns auch darauf und… auf aktuell – 19 Grad, Rentiere, Schlittenhunde und Nordlichter. Also… schaut ab 24.02. regelmäßig vorbei. Wir wollen euch daovn berichten.

Bis dahin…

Seid gespannt… wir sind es auch.

Alles Finale, oder was?!

Heute ist der 30.12.2025 – dieser finale Beitrag dreht sich aber über unseren letzten Tag und die Heimreise am 28.12.2025. Allerdings möchte ich an dieser Stelle erstmal über den Zusammenhang zwischen Raum und Zeit bei einer Reise in die USA philosophieren. Wenn ich meine täglichen Berichte geschrieben hatte, war das im Prinzip in der Zukunft, damit man sie in der Vergangenheit lesen konnte. Denn in Mitteleuropa ist es ja bereits am Morgen, während es in New York noch am Vorabend ist- Allerdings schreibe ich ja den Bericht über die Vergangenheit in New York, damit ihr diesen Bericht in der Zukunft lesen könnt. So bilden Raum und Zeit eine Schleife, denn wenn man den Bericht wieder zuhause schreibt, dann kann man ihn auch am gleichen Tag lesen. Um das zu erkennen ist ein Bier unbedingt erforderlich – zwei Biere wäre noch hilfreicher. 😀

Was ich aber eigentlich meine ist, dass wir am 28.12.2025 um 20:15 Uhr New Yorker Zeit im Flugzeug saßen und ich für fast 8 Stunden keine Gelegenheit hatte, den Bericht zu schreiben. Und auch die weitere Heimreise hatte mir keine Möglichkeit geboten, meinen finalen Reisebericht zu schreiben. Und mal ehrlich… wer wäre mit einem Dreizeiler für das Finale zufrieden? 😉

Aber fangen wir nun wirklich mit dem letzten Tag an. So… heute ist/war der 28.12.2025. So langsam sitzen uns die letzten Tage in den Knochen und es macht sich Heimweh breit. Es ist ja nicht so, dass New York nicht interessant ist, aber eben auch laut und voll. Die Vorbereitungen für Silvester laufen bereits auf Hochtouren, was zusätzliche Touris anlockte. Aber wir wussten… heute Abend geht’s zurück.

Nach unserer letzten Nacht gab es ein letztes Frühstück „Grab n‘ Go“. Im Prinzip steht man wie in der Kantine an, sucht sich ein Obst aus, ein warmes Sandwich dazu und ein Getränk. Der Unterschied zur Kantine ist, das Ganze findet in einer Bar statt. Danach war dann Koffer packen angesagt und der nun wirkliche Checkout. An dieser Stelle muss man erwähnen, dass es Hotels gibt, wo man richtig viel Money für die Einlagerung vom Gepäck verlangt. Andere Hotels dagegen verlangen nichts. In unserem Hotel mussten wir pro Gepäckstück einen Dollar berappen. Ist überschaubar, aber das ganze läuft ohne Quittung und nur in bar ab. Nun ja… man könnte vermuten, dass… aber warum.

Allerdings hatten wir ja noch fast 4 Stunden Zeit, bis wir uns auf den Weg zum Flughafen machen mussten. Zum Glück hatte Anne den heißen Wunsch, noch einmal zu M&Ms zu müssen. Das war eine tolle Idee, denn… heute mussten wir uns auch anstellen.

 

Aber trotz langer Schlange – ca. 20 Meter – hatte es nur wenige Minuten gedauert, bis wir reinkamen. Oh je… es war ziemlich voll… voller als beim letzten Mal. Die Frauen hatten aber heute den Jagdinstinkt im Blut (könnte an den Getränken vom Vortag liegen 😉 ) und hatten das Objekt der Begierde schnell gefunden. Inzwischen war es bereits locker 12:00 Uhr durch und der Hopfenpegel sank auf das unterste Minimum. Wir mussten eine Lösung finden… und wir fanden sie, dachten wir. Von außen war die „Wirtschaft“ wirklich schön anzusehen – von innen auch.

Aber… nun ja… wie hatte Bine es in ihrem Status? Wir hatten keine Plätze reserviert. Der wahre Grund… die hatten hier utopische Preise. Da wir den Laden nicht kaufen wollte, zogen wir dann weiter und suchten und suchten und suchten und… wir wurden fündig. Allerdings völlig anders, als wir gedacht hatten. Fiesta fiesta Mexicana… ja warum nicht?! Da in den USA, die Mexicaner gefühlt die zweite Nationalität sind, mussten wir hier einfach einkehren. Ob es an dem Werbeschild lag, dass man eine Margerita für 5 $ bekommen sollte, kann ich an dieser Stelle nicht mehr genau sagen.

Die Kellnerin, ich nenne sie mal die Tochter des Hauses, versuchte 4x eine Bestellung aufzunehmen. Allerdings hatten wir uns mit der Auswahl der Speisen etwas schwer getan. Für die „Tochter“ war das überhaupt kein Problem. Anne und ich hatten wir uns für Pozola entschieden. Eine Art Eintopf, eher eine Suppe, mit Mais und Fleisch vom Huhn und Schwein. Dietmar hatte Chicken Tender mit Pommes – nett anzusehen. Aber Bine hatte auch ein typisch mexicanisches Gericht, was toll aussah und vermutlich auch richtig gut geschmeckt haben muss. Leider habe ich grade den Namen nicht parat und ein Foto kann mir hier nicht weiterhelfen. Falls von den anderen Dreien noch ein Foto kommt, werde ich das nachliefern.

Nachtrag… es gab bei den vielen Fotos doch eins von Bines Gericht

Kommen wir zu dem Werbeschild. Wir erinnern uns… 5 $ für eine Margarita… wirklich? Ja… wirklich! Und bei dem Preis mussten es zwei Runden sein. Das Angebot der „Tochter“ für eine dritte Runde hatten wir am Ende dann doch dankend abgelehnt.

 

Meine Fresse, wir hatten hier doch jede Menge Zeit verbrannt. Es wurde Zeit, das Gepäck im Hotel anzuholen und den Weg zum Flughafen anzutreten. Da wir schließlich den totalen Überblick über die Öffies in New York hatten, war die Fahrt zum Flughafen kein Problem mehr. Nur die Metrokarten machten wie fast immer ein Problem. Es gab immer eine Karte, welche nicht so tat, wie sie sollte. Ich hatte zum Glück vor unserer Reise, eine kontaktlose Variante per VISA-Karte generiert. So hatte man bei Problemen immer einer Plan B. Es ging also mit der Linie E bis Jamaica und dann mit dem Jamaica Airtrain zum JFK.  Wir waren natürlich viel zu früh am Flughafen, was am Ende aber nicht verkehrt war. Die Kofferaufgabe war aufgrund der frühen Zeit sehr einfach und schnell. Aber dann… die Sicherheitskontrolle und Ausreise… es unfassbar voll. Die Warteschlange war nicht überschaubar und machte ihrem Namen alle Ehre. Zwischen Absperrbändern welche in aller Richtungen führten, war der Weg kaum zu erahnen. Schließlich drängelten wir uns an irgendeiner Stelle in die Warteschlange und sparten so einige Minuten. Nach da. 1 Stunde hatten wir es dann geschafft. Wir waren ausgereist und im Sicherheitsbereich angekommen. Schon machte sich das nächste Problem bemerkbar… Dehydrierung! 😀 Okay… ein letztes Bier auf amerikanischem Boden sollte es sein. Ja gut… die Bestellung per QR-Code und Visacard war dann doch etwas ungewohnt. Aber hallo… wir hatten es einige Tage durch NY geschafft. Dann sollte das für uns auch kein Problem sein. War es auch nicht.

So verging die Zeit bis zu unserem Abflug echt schnell. Die erste Etappe hatten wir dann schnell geschafft und sind völlig entspannt in Frankfurt angekommen.

Das Flugzeug muss so schnell geflogen sein… die Triebwerke rauchten noch eine halbe Stunde später. Ach neee… das war die Kippe von Anne. 😀

Zur Sicherheit hatten wir uns etwas Zeit für die Rückfahrt mit dem ICE gelassen. Eigentlich hätten wir einen Zug geschafft, welcher eine Stunde nach unserer Landung nach Berlin fuhr. Aber wir hatten uns doch für eine Wartezeit von 3 Stunden entschieden. Entweder waren die Bahntickets viel zu teure, oder es gab keine Platzkarten mehr. 3 Stunden am Bahnhof Frankfurt… was könnte es Schlimmeres geben? Wir betäubten also unser Trauma mit einem Bier und einen Blick auf das WM-Finale im Dart. Wir hätten gerne in dieser Lokalität länger gesessen, aber es war ziemlich kalt. Also erforschten wir den Bahnhof und kehrten an anderer Stelle ein. Hier gab es GLÜHWEIN! Entgegen den Preisen von New York kostete der hier nur einen Bruchteil.

Man kann es kaum glauben, aber die DB hatte es geschafft, dass der ICE pünktlich abfuhr und überpünktlich am Bahnhof Berlin-Gesundbrunne angekommen ist. Wir hatten uns Hauptbahnhof von Anne und Dietmar verabschiedet. An dieser Stelle bekomme ich feuchte Augen. „Ihr Lieben… es war so schön, mit euch die Zeit in New York zu verbringen. Und… ihr könntet uns niemals auf die Nerven gehen! (Auch wenn eure Ampel dauernd grün, statt weiß war. 😊 ) Ohne euch wäre ich nie nach NY geflogen!“

Der Rest ist dann schnell berichtet. Der Anschluss zur S-Bahn klappte hervorragend und unser Auto stand trotz Verlängerung ganz trocken und unbeschadet im Parkhaus am Bahnhof Bernau.

Bine ist dem Jetlag trotzend, seit vor 06:00 Uhr im Homeoffice gewesen und nun mit den Enkelinnen auf Tour beim Mädchentag. Ich kämpfe mit dem Jetlag und habe das Glück, dass eine Kollegin meine Blümchen im Büro gießt. So darf ich zuhause bleiben.

Tja… das war nun unsere Reise nach New York. Damit ist auch der Bericht über unsere Reise am Ende angekommen. Ich hoffe, ich konnte euch unsere Erlebnisse nahe an der Wirklichkeit schildern. Wenn es euch gefallen hat, lasst ein kleines DANKE zurück. Der beste Weg wäre, wenn ihr mit einem blauen Edding ein DANKE auf das Display von eurem Smartphone, Tablett oder den Monitor vom PC schreibt. Das kann ich zwar nicht sehen, aber ihr denkt in Zukunft immer an unseren Bericht. 😀 Und damit schließt sich der Kreis zum Beginn dieses Beitrages. Wir hoffen, dass es in Zukunft noch mehr Reiseberichte geben wird. Aktuell können wir nicht genau sagen, wann das sein wird. Also bleibt uns nur eins…

Seid gespannt… wir sind es auch!

 

New York im Winter

New York im Winter – wer hätte das gedacht?! Heute ist der 27.12.2025 und nein, es handelt sich nicht um ein deja vu. Denn es geht hier und heute wirklich um unseren fast letzten Tag. Im letzte Beitrag hatte ich ja bereits unseren Plan für den heutige Tag verraten. Bevor wir aber loszogen, war ein Blick aus dem Fenster angesagt. Haben die vom Wetterbericht wirklich die Wahrheit geschrieben, oder war das nur Panikmache? Nun ja… das Foto sagt… alles halb so wild, zumindest erstmal in Manhattan.

Na dann… lasst uns das Frühstück greifen. Genau so hieß es auch… „Grab and Go“. Allerdings hatten wir die Möglichkeit, uns dennoch zu plazieren, damit wir nicht auf dem Zimmer essen müssen. Aber wenn wir gewollt hätten… kein Problem. Wir wollten es dann doch nicht. 😉

 

Nun war es soweit – wir wollten zur ersten Station, dem Bullen an die Klöten… na Ihr wisst schon. Es ging mit der Metro ab zur Wallstreet und somit auch zu El Torro. Ach neee… das wäre ja dann ein Stier. 😀

Wer jetzt denkt, mal schnell zum Bullen, einen Griff unter den Bauch und fertig, der liegt total daneben. Man musste dazu anstehen, genauer gesagt, hieß das für uns eine halbe Stunde warten und es ging dabei nicht um Bananen. Bine machte inzwischen ein paar Fotos von der Wallstreet.

Und dann war es soweit… der Reichtum offenbarte sich in unseren Händen. Ein Griff… und… Scheiße, waren die Klöten kalt! Später hatten wir den Tipp bekommen, dass wir nicht mit feuchte Händen dort anfassen sollten. Es wäre eine unlösbare Verbindung geworden. Soweit ließen wir es garnicht kommen. Der Bulle blieb ruhig und trocken.

Wie man übrigens mal so nebenbei sieht… der Schnee schreckte vor dem Bullen nicht zurück.

Der Bulle war erledigt… also nicht der Bulle, aber unser erster Stopp auf der heutigen Tour. Somit machten wir uns auf den Weg zur 2. Station – das Hard Rock Cafe am Stadion der New York Yankees. Schließlich hatte die Baseballliga Spielpause, wo wir eigentlich problemlos in das HRC einkehren sollten, wollten, dürften bzw. müssten. Wir hatten die Rechnung allerdings ohne… keine Ahnung gemacht.

in dem Stadion fand ein Footballspiel statt.

Am Spieltag hatten nur die Fans per Ticket einen Zugang zum HRC. Aber ehrlich mal… extra ein Ticket zu kaufen, damit wir ins Hard Rock Cafe  kommen… neee, das ist ja totaler Nonsen. Ob es überhaupt Tickets gab, wussten wir eh nicht. Sehr misteriöse Typen wollte uns dann noch Tickets verkaufen, aber nööö… wir wollte ja eh nicht und… wir wollten ja eh nicht. 😀 Aber nun war der Moment gekommen… Dietmar wollte schon einige Tage ein Foto mit einem Police-Officer  haben. Entweder war kein Auto dabei, oder der Officer hatte ihm nicht gefallen, oder… er hatte sich nicht getraut. Aber nun… ich hatte das optimale Objekt der Begierde entdeckt. Besser ging es nun wirklich nicht. Aber schaut selbst… hätte er dieses Angebot abgelehnt, hätte ich ihn zu 4 Runden Bier verdonnert. 😀

Aber okay… das HRC konnten wir vergessen… Aber irgendwie wollten wir hier noch nicht weg. Schließlich waren wir in der… BRONX!!! Uuuhhhh wir hatten furchtbar Angst! Quatsch… die Vorurteile waren hier nicht wirklich zu spüren – zumindest nicht in der Zeit, wo wir uns hier aufhielten. Aber ehrlich gesagt… uns fehlte langsam Hopfen… ach neee… Flüssigkeit. Es ist in der Bronx ziemlich einfach, eine Kneipe zu finden. Und dann sind wir hier gelandet… Kneipe, Bier, Klo, warm. Also alles, was wir im Moment brauchten.

Also mal ehrlich, hätte mir jemand vor ein paar Jahren gesagt, dass ich in der Bronx ein Bier trinken werde… ich hätte ihm irgendeine Krankheit unterstellt. 😉

Nun gut… wir hatten irgendwann einen Wunsch von Anne aufgenommen. Sie wollte unbedingt nochmal in den Central Park… bei Schnee. Das war ein Argument, wo wir uns nicht wehren konnten. Also rein in die Metro und ab ging die wilde Fahrt. Man muss solche Metrofahrt echt nachvollziehen können. Da werden mal ein paar Stationen ausgelassen und ja… es gab auch eine Ansage im Zug. Aber Dank der tollen Qualität hatte selbst ich kein Wort verstanden.

So landeten wir an der 59th, was im Prinzip in der Nähe vom Central Park war. Anne musste dann noch dringend Pee, was uns mindestens eine halbe Stunde von der Uhr nahm. Aber watt mutt, datt mutt! Danach ging es dann in den Central Park. Wer nun denkt… schön verschneit, schön flanieren, der hat sich geirrt. Der Schnee lockte unheimlich viele Leute an.

Und hier… diese Brücke, ein Drehort von „Kevin allein in New York“

DerPark wird gut bewacht.

Nach dem Besuch im Central Park machte sich langsam ein Hüngerchen breit Schließlich war das Frühstück nicht wirklich üppig. Also suchten wir eine Gelegenheit, unseren Magen zu füllen. Na jaaa… es gibt viele Möglichkeiten, aber man will ja nicht unbedingt den ganzen Laden kaufen, oder sich bei dem Mahl in die Finger beißen. So fanden wir dann irgendwo in der 8. Ave den „Laden Rumour’s“.  Auch hier… wirklich nett und alles, was Magen und Gaumen befriedigt.

Wir waren ja nun schon ein paar Stunden unterwegs. Auf dem Plan stand eigentlich noch der Abstecher zu der schönen beleuchteten Gegend in Brooklyn an. Ehrlich gesagt.. wir waren ziemlich durch. Wie Dietmar das so durchgezogen hatte… keine Ahnung.  Ich konnte den Unterschied zwischen Knieprobleme und Rücken nicht mehr trennen. Am Ende hatten wir dann demokratisch beschlossen… Brooklyn fällt aus. Wir zogen uns dann für eine halbe Stunde in unser Hotel zurück und hatten einen letzten Abend in dem „alten“ Hotel zur Happy Hour favorisiert. Ja genau… das machten wir. Allerding hatten wir das Glück, dass die Feuerwehr von gestern, heute vor unseren Augen zum Einsatz ausrücken mussten.

Nun gut… unsere letzte Runde zur Happy Hour verlief ohne besondere Vorkommnisse. Anne holte sich noch bei Dunkin Donats ein wenig Verpflegung gegen den Fressflash. Ein Abschlussbierchen musste dann aber doch noch in unserem Zimmer sein.

Damit endet der letzte Abend in New York. Morgen sind wir zu dieser Zeit, vermutlich mitten über dem Atlantik und auf dem Weg nach Frankfurt. Wir hoffen, dass unser Ausflug nach New York dann ein problemloses Ende nimmt. Ich werde davon in einem letzten Beitrag berichten.

Wir sind gespannt… seid ihr es auch!

 

 

 

 

 

Schneeflöckchen… da bist du ja!

Guten Morgen zusammen, es ist der 27.12.2025. Ja richtig gelesen, denn ich wollte zwar gestern Abend noch den Blog schreiben, war aber dann doch zu platt, Darum habe ich mir den Wecker gestellt und sitze seit ca. 05:00 Uhr und füttere den Blog. Der gute Nebeneffekt… ich konnte meine längst fällige Wassertablette nehmen.

Also wie Ihr ja wisst, sollte es hier in New York den schwersten Schneesturm seit 3 Jahren geben.

Unser Flug wurde annuliert und wir mussten in ein anderes Hotel umziehen. Da konnten wir aber erst um 15:00 Uhr einchecken. Also haben wir nach dem Frühstück die Koffer gepackt und um 11:00 Uhr in dem alten Hotel im Gepäckraum abgegeben. Somit hatten wir Freizeit und konnten uns in New York rumtreiben. 😉 Eigentlich gibt es hier ja jeden Tag, jede Menge neuer Sachen zu sehen, auch wenn wir schon gefühlte 100 Mal durch die gleichen Straßen gelaufen sind.

Aber was war das für eine tolle Weihnachtsdeko und… was verbirgt sich wortwörtlich darunter. Pig n‘ Whistle… welch komischer Name – Schwein und Pfeife – das konnte nur was völlig irres sein. Also rüber und siehe da, ES WAR EIN PUB. Dassssss war ein Zeichen… unser Zeichen… ein magische Zeichen, welches rief: „Kommt, kehrt ein, es soll nicht euer Schaden sein! “ 😀 Ich schwöre… wir wollte nicht, konnten dem Ruf aber nicht widerstehen. Im Prinzip wie bei den Sirenen in der Seefahrt. 😉 Oh es war ein langer Tresen, mit vielen Zapfhähnen, um das Geld in gute Prozente anzulegen.

Inizwischeliehe… ups…  hatten wir wieder die Kontrolle erlangt. 😀 Also ging es weiter, denn Anne wollte noch zum Disneyshop und zu M&M‘. Ja warum denn nicht, Weihnachten ist ja hier so gut wie vorbei – dachten wir zumindest. Allerdings wussten das wohl die ganzen Leute nicht  Also gilt auch hier… vor dem Fest, ist nach dem Fest. Wir waren zuerst im Disneyshop. Es war voll… es war laut… und für mein empfindliches Gemüt einfach zu viel. Ich beschloss also draußen auf dem Broadway, vor dem Laden auf die Anderen zu warten und dem bunten Treiben zuzuschauen. Es gibt schließlich immer etwas zu sehen. Außerdem war ich noch immer auf der Suche nach dem „Naked Cowboy“, einem Typen, der nur im Schlüppi und Cowboyhut mit seiner Gitarre als Straßenmusiker hier unterwegs war. Inzwischen eine Legende, welche damit geschätzte 150000 Dollar im Jahr verdient. Leider hatte er wohl mal frei gemacht.

Eine gefühlte Stunde später waren wir dann wieder komplett und wir zogen zu M&M’s. Hier schien es eher ruhiger zu sein, aber oft trügt ja der Schein. Etwas leiser ja, aber auch nicht weniger voll. Aber ehrlich gesagt, M&M’s sind lustig. Da lag vermutlich die Schmerzgrenze etwas höher. Und man musste nicht am Eingang anstehen… zumindest nicht, als wir reingingen. Etwas später sah das schon etwas anders aus – eine Schlange von bestimmt 20 Metern. Aber hier gab es soviel zu sehen und etwas Blödsinn konnte man hier auch machen. Zum Beispiel Bauchwettbewerb! Also der Eine hat einen ziemlich dicken Bauch (an dieser Stelle legen wir uns nicht fest, wer gemeint ist). Der andere ist ein M&M. 😀

Die Mädels durften dann auch noch den Dicken knuddeln… also den Roten. 😉

Tja… und schon war es 15:00 Uhr. Wir holten unser Gepäck aus dem alten Hotel und zogen um in das neue Hotel. Also neu ist hier eher chronologisch gemeint. Es war nicht wirklich neu, sondern hatte schon so manchen Schneesturm erlebt. Aber es war ordentlich und sauber, trocken und warm… und, beim Check war es ordenlich voll mit einer ziemlich langen Warteschlange. Aber wir hatten ja Zeit, unser Rückflug geht ja erst am Sonntag.

Nach ca. einer halben Stunde hatten wir dann unsere Zimmerkarten und Voucher für das Frühstück bekommen. So zogen wir dann in unsere Unterkunft für die nächsten zwei Tage ein. Aber… wir hatten schon einen Plan für die nächsten Stunden. Da ist zuerst und ganz wichtig, die Bierreserven für die kommenden Abende zu sichern und anschließend zur Happy Hour in unser altes Hotel zu ziehen. Das Bier war schnell erledigt und damit wir in dem anderen Hotel nicht so aus der Rolle fallen, hatte es Bine erstmal sicher auf unser Zimmer gebracht. 😉 Danach ging es dann in unser altes Hotel, was die enorme Entfernung von knapp 400 Metern hatte. Also Luftlinie waren es bestimmt nur 350 Meter. Da es aber hier viele Touris gibt um die man sich rumschlängeln musste, war der tatsächliche Weg etwas länger. 😀 Auf dem Weg hatten wir dann auch mal das Glück… also für uns zumindest, dass die Feuerwehr von einem Einsatz zurückkam.So ein Blick in die Feuerwache von New York, ist schon beeindruckend.

Ach so… nur zur Erklärung… es gab zwar in unserem Hotel auch die Möglichkeit für eine Happy Hour, sogar bei Livemusik. Aber dieses Cafe war unglaublich voll und die Happy Hour ging viel kürzer… warum also alte Gewohnheiten über Board werfen?! 😉

Wie immer hatten wir hier unseren Platz gefunde – der Barkeeper kannte schon unsere Bestellung und an dieser Stelle ist nur für uns zur Erinnerung die Zusammenfassung unseres Getränkemenüs. Wer das lieber nicht wissen will, muss diese kurze Passage überpringen. Alsoooo… die Mädels: Mojito Cocco, Jens: Long Island Icetee, Dietmar: ein großes Budweiser.

Falls es davon Bilder geben sollte, füge ich sie später ein. Ich hatte jedenfalls keine gemacht. Aber wir stießen dann noch auf unsere Mama an, welche uns am 26.12. eigentlich ganz dicht oben im Flugzeug erwartet hatte. Nun muss sie bis Sonntag warten.

Eigentlich wollte wir noch am Abend nach Brooklyn fahren. Bine hatte dort einen Gegend gefunden, welche besonders toll weihnachtlich geschmückt und beleuchtet sein soll. Bei der geplanten Route hatten wir aber von Google die Mitteilung bekommen, dass der Busverkehr nach Brooklyn unregelmäßig sein kann. Aufgrund des Schneesturmes werden die Busse auf den Schneefall vorbereitet und es kommt zu Ausfällen. Na jaaaaa… nichts wäre schlimmer als in Brooklyn festzusitzen, während unser Hotelzimmer auf uns wartet. Damit schließt sich der Kreis zum Schneesturm. Inzwischen hatte hier der Schneefall eingesetzt. die Straßen wurden langsam unangenehm glatt, denn die Hotels und Geschäfte hatte mit reichlich Salz vorgsorgt. Kann man hier machen, denn Bäume sind in Manhattan eher eine Rarität.

Aber zum Glück hatten wir mit Bier vorgesorgt, so dass wir auf unserem Zimmer einen Tagesabschlusstrunk nehmen konnten. Hier nur ein Beispiel für unsere Getränke…

Also nur die linken Dosen. Das Foster’s ist nur mein Blogschreibekreativitätsbier. Hört sich komisch an, ist aber so. 😉

Damit war es das für den heutigen Beitrag… also für gestern, denn heute ist ja heute. Ich bin ja schon völlig durcheinander. 😀 Unser Plan für heute, also heute den 27.12.2025 sieht folgendermaßen aus… nach dem Frühstück fahren wir zu dem Bullen, um ihm an die Klöten zu fassen. Dann geht es zu einem weiteren Hard Rock Cafe, in der Hoffnung, dass es geöffnet hat. Und den Abschluss bildet dann die verschobene Tour nach Brooklyn. Wer weiß, was wir dazwischen noch alles erleben werden.

Seid gespannt… wir sind es auch!

Ach ja… an dieser Stelle noch mein Lieblingshinweis. Da ich diesen Blog ja entweder spät am Abend oder wie heute, sehr früh schreibe, könnte hin und wieder ein Schreibfehler enthalten sein. Und jetzt die gute Nachricht… wenn jemand die findet, darf er sie gerne behalten und für Ostern aufheben. Da kann man Schreibfehler besonders gut verstecken. 😀

 

Gestrandet

Heute ist der 25.12.2025 und eigentlich sollte der Titel von diesem Beitrag – Merry Christmas everybody – lauten. Statt dessen gibt es nur ein schnödes – Gestrandet. Besser könnte man es aber nicht sagen. Nach einer wirklich erholsamen Nacht (der Jetlag ist nun wirklich überstanden) machten wir uns schön für das Frühstück zurecht. Okay… dazu hätte ich um 04:00 Uhr aufstehen, was für mich absolut unrealistisch ist. Aber darum geht es grade nicht. 😀 Als ich aus dem Bad kam, hatte mich Bine mit der schrecklichen Nachricht begrüßt… UNSER RÜCKFLUG WURDE GECANCCELD, wegen Schneesturm. Hier ist der Beweis, wir sind nicht freiwillig länger geblieben. 😉

Ach du Schei**e… was nun? Etwas später gabe es dann per E-Mail die Info, dass wir auf einen Flug am Sonntag umgebucht werden können, wenn wir möchten. Nun gut… der Rückflug zwei Tage später ist nun nicht so prickelnd. Schließlich hatten wir unser Hotelzimmer nur bis Freitag gebucht. Also ran an die Rezeption und nachgefragt. Das gestaltete sich mehr als schwierig. Wir sollten die Zimmer über ein Portal buchen und dann den Rest über die Rezeption klären. Ich weiß nicht, wie oft wir das versucht hatten, aber Ende war klar… das Hotel ist ausgebucht. Es gibt ein anderes Hotel von RIU in der Nähe. Also haben wir dort versucht, für uns 2 Zimmer zu buchen. Boah… endlich sollte es klappen. Nur noch bezahlen und… denkste Puppe. Es gab Probleme bei der Bestätigung der Zahlung. Das ist hier wirklich nur die Kurzfassung. Wir sind mit unserem Problem wieder zurück zur Rezeption gegangen und hatten dann um eine Mitarbeiterin gebeten, welche deutsch spricht. Das klappte wirklich gut – sie hatte dann in dem anderen Hotel angerufen und nachgefragt, ob eine Buchung möglich sei. Wäre es auch, aber bei 1400 $ für zwei Nächte pro Zimmer waren wir dann doch raus. Also sind wir auf die Suche nach einer Alternative gegangen und haben ein Hotel ca. 5 Minuten Fußweg entfernt gefunden, gebucht und… endlich. Die Unterkunft bis Sonntag war also erstmal gesichtert. Mein Kreislauf, Blutdruck und wer weiß, was noch alles war bis zu diesem Zeitpunkt in unergründlicher Sphären geklettert. Mir war zwischendurch total schlecht – die Händer zitterten – und es lag nicht am Alkohol. 😀

Jedenfalls entschärfte sich langsam die Lage, aber unseren Besuch bei der Weihnachtsmesse in der Kirche gegenüber, mussten wir leider abhaken. Okay… so ist das, wenn man Prioritäten setzen muss. Wir beschlossen dann, erstmal das andere Hotel zu inspzieren. Auf den ersten Blick war es garnicht sooo schlecht, also das neue Hotel meine ich. 😀

Doch dazu können wir morgen Abend mehr sagen. Leider können wir auch hier erst um 15:00 Uhr einchecken, aber zum Glück dürfen unsere Koffer bis dahin in dem noch aktuellen Hotel warten. Wir haben danach die Gegend erkundet, wo wir noch nicht waren. Hier gab es eine Bar neben der anderen, welche allerdings erst am Nachmittag öffneten. Aber… nach der ganzen Aufregung hatten wir uns doch ein Bier verdient. Oh je… wir waren furchtbar unterhopft. So kurz vor der Dehydrierung fanden wir dann ein asiatisches Restaurant, mit Happy Hour für das Bier. Leute… wenn es Biergott gibt, dann hatte er uns erhört. Für alle, welche nicht wissen, dass ess einen Biergott gibt… doch, es gibt ihn – Pelto-Pekka. aus der finnischen Mythologie. Aber noch sind wir ja in USA und Finnland ist weit entfernt. also kehrten wir hier ein… ins…

Nun sind wir ja grundsätzlich höflich und hatten uns zu dem Bier auch noch ein „Häppchen“ bestellt. Es war dem vorherigen Frühstück zwar eher unangebracht, aber wir waren tapfer. Und das 2x, denn außer der üppigen Portion war das Essen ziemlich scharf. Das könnte noch lustig werden. 😉 Bine und ich hatten „Drunken Noodles“ bestellt. Wer auf diesen Namen gekommen ist… keine Ahnung. Vermutlich deswegen, weil man danach ordentlich trinken muss. 🙂 Außerdem nutzten wir die Gelegenheit, Tickets für die Bahn von Frankfurt nach Berlin zu kaufen. Schließlich wird unser ursprünglicher Zug am Samstag ohne uns nach Berlin fahren. Warum auch immer… das war wirklich nicht einfach, da die Tickets entweder schweinisch teuer waren, oder es gab keine Sitzplätze mehr. Aber das hatte meine Managerin perfekt erledigt… wie immer! 😀 (das ist ein Insider)

Nun gut… danach waren wir bereit, um die Häuser zu ziehen. Also nicht mit Party und so, sondern einfach mal ein wenig ohne Stress vom Broadway, New York von einer anderen Seite kennenlernen. Oh yesssss… das die Parkpreise in New York nicht von schlechtern Eltern sind, hatten wir inzwische erfahren. So 20 $ für die Stunde aufwärts, ist keine Seltenheit. Aber diese platzsparende Art zu parken, war uns dann doch eher unbekannt.

Keine Ahnung, wieviel Blocks wir gelaufen sind, aber plötzlich sahen wir einen alten Bekannten. Also keine Person, aber dieses Gebäude war uns nicht fremd. So dicht an unserem Hotel, oder sind wir so weit gelaufen? Auf alle Fälle geht es auch ohne Metro. Und dann daaaaa… noch ein Bekannter! Der Weihnachtsmarkt am Bryant Park. Okayyyy… auch nicht weit weg. Aber der war heute richtig voll. Ich vermute 100% Touris, denn der brave Amerikaner ist mit seine Familie zuhause und erfreut sich am leckeren Truthahn.

Vom Weihnachtsmarkt gibt es heute kein Foto… hatten wir ja gestern schon. 😀 Aber das folgende Foto muss ich euch erklären. Das ist die die berühmte Ampel, wo das Ampelmännchen uns immer signalisiert… ihr könnte gehen. Okay, dass kann man auch bei Rot, wenn kein Auto kommt, aber das hier ist die sichere Variante. Doch fast jedesmal, wenn die Ampel umgeschaltet hatte hörte ich. “ Ist grün!“ Mal ehrlich… könnt ihr da irgendwas erkenne, was an der Ampel grün ist? 😀

Irgendwann hatten wir dann den Bogen zu unserem Hotel geschlagen und sind völlig erschöpft in die Bar eingekehrt. Es wurde höchste Zeit für einen Drink, welcher uns für eine Pause vorbereitet hatte. Ooooohhhh… einen gute Stunde Mittagspause tat so gut. Die ist aber auch wichtig gewesen, da wir heute noch ein Highlight vor uns hatten. Nach der Pause hatten wir uns dann noch ein wenig an der Bar in Stimmung gebracht und… ach wir haben ja noch so viel Zeit. Übrigens hatten wir dann mal so die Hotels geprüft, welche wir für unsere Nachspielzeit in Betracht gezogen hatten. keine Zimmer mehr verfügbar. Das verwunderte uns eigentlich nicht, da wir sicher nicht die einzigen in New York waren, welche bis Sonntag GESTRANDET sind.  Also machten wir nun nochmal eine kurze Pause, welche ich grade nutze, um den ersten Teil des heutige Bericht zu schreiben. Das ich bis hier nicht viele Bilder parat hatte, kann man doch verstehen, oder? Aber nachher geht es zum Central-Park, wo wir dann ab 21:40 Uhr die Leisungsfähigkeit der Kutschpferde testen werden. 😀

Bis dahin ist an dieser Stelle erstmal Schluß. Wenn wir vom Central-Park zurück sind, geht dieser Bericht weiter. Aber die Pause werdet ihr nicht merken, da ich diesen ersten Teil noch nicht veröffentlichen werde. 😀

Nun ist es 00:10 Uhr und wir haben die Kutschfahrt, aber auch das Abendabschlussgutenachtbier hinter uns. Also weiter gehts mit dem heutigen Bericht.

Wir sind zu dem Treffpunkt am Central-Park gelaufen. Das Wetter war trocken, die Luft war frisch und ein wenig Bewegung tut ja gut. Außerdem bekommt man auch was fürs Auge geboten.

An dem Treffpunkt warteten mehrere Kutschen. Doch welche sollte denn nur für uns sein.  Bine bekam dann einen Videocall von Emre, welcher der Kutscher für uns war. Er ist noch auf Tour gewesen und wollte in 7 Minuten aufkreuzen. Er hatte wirklich Wort gehalten und so begann unsere Tour mit einem Fotoshooting. Das ging natürlich von der Zeit ab.

Die Tour führte erst ein Stück durch den Central-Park und dann durch die toll beleuchteten Straßen von Manhattan. Es war wirklich superschön, auch wenn wir an einigen Stellen vorbeifuhren, welche wir bereits auf unseren Streifzügen erforscht hatten.

Der Trump-Tower von unten:

Das Kofferhaus von Louis Vuitton.

Kennen wir!

Der Eingang zum „The Plaza“… ihr wisst schon Kevin und so. 😉

Kennen wir och! 🙂

Und das Kaufhaus Saks auf der Fifth Avenue sorgte wieder für „leichte“ Unterhaltung. 😀

 

Nach ca. 45 Minuten war unsere Fahrt dann auch schon wieder vorbei. Sie war schön, aber auch ziemlich kalt. So langsam bewegten sich die Temperaturen unter den Gefrierpunkt. Allerdings hatte ich noch einen Herzenswunsch, welchen ich mir gerne erfüllt hatte. Es handelt sich dabei um das Dakota-Building am West-Central-Park. Es lag mir deswegen sehr viel daran, da hier damals John Lennon gewohnt hatte und davor erschossen wurde. Vielen Dank an Bine, Dietmar und Anne, welche mit mir den Weg durch die Kälte mitgemacht hatten.

Nachdem wir dort waren, ging es auch per Fußmarsch wieder zurück zur Metro, Das waren immerhin über 1,1 km je Strecke. Mit der Metro ging es dann wieder zur 47 Street, wo unser Hotel war. Ein kleines Hüngerchen mussten wir allerdings noch beseitigen. Die Küche in der Hotelbar hatte um 23:10 bereits geschlossen. Also versuchten wir uns an Hotdogs, welche es an den unzählen Fresswagen in Manhattan gibt. Ehrlich gesagt… wir brauchen diese Hotdogs nicht noch einmal. So lecker waren sie am Ende doch nicht. Und falls wir morgen keinen Appetit auf Frühstück haben sollten, macht Bine die Ausnahme. Sie hatte sich lieber was von Dunkin Donuts geholt. Jetzt fehlte wirklich nur eins, um den Abenddurst zu stillen. Bine hatte dann für die passende Bierversorgung in der Bar gesorgt.

Somit fand der Tag, welcher so wild begonnen hatte nun doch noch einen angenehmen Abschluss. Nun ist es inzwischen doch wieder 01:00 Uhr geworden. Draußen sind es -3 Grad. Morgen ziehen wir dann am Nachmittag in das neue Hotel. Da lassen wir uns mal überraschen.

Seid gespannt…wir sind es auch.

 

 

 

 

Frohe Weihnachten – in den USA einen Tag zu früh

Frohe Weihnachten – in den USA einen Tag zu früh. Wir haben den 24.12.2025. Im Gegensatz zu Deutschland, ist das fast ein ganz normaler Tag. Hier fliegen ja erst am 25.12. die Löcher aus dem Käse.

Wie die letzen „Morgenses“ erfreuten wir uns an dem angebotenen Frühstück hier im Hotel. Man könnte sich daran gewöhnen. Selbst koffeinfreien Kaffee für meine Wenigkeit war vorhanden, bei denen man zum Frühstück lieber einen großen Bogen machen sollte. Egal… wenn Sünde, dann richtig. „Kann den Frühstück Sünde sein… es wär mir egal“ 😀 Aber die Aussicht aus dem Fenster von Frühstücksrestaurant, wollte ich euch nicht vorenthalten.

Mehr gibt es über das tolle Frühstück nicht zu berichten. Nur soviel, dass es ca. 24,00 $ per Person und Tag kostete. Nun ja… man könnte sagen, ooooooh… das ist nicht gerade günstig. Aber man könnte auch mit Bohnen und Toastbrot für 17,00 $ eine Menge Geld sparen, wenn man es liebt. Wir haben da eine andere Frühstückskultur und erfreuen uns an dem internationalen Frühstück. Soviel Obst, esse ich zuhause nicht.

So… das haben wir nun auch geklärt. 😉 Wir hatten heute um 11:00 Uhr einen Termin in der Mt. Olivet. Babtist Church. Nein… keine Hochzeit, sondern ein Konzert des Harlem Gospel Chors.

Boah… was soll ich sagen… es war unglaublich. Am Anfang dachte ich ja noch… okay, ganz nett, wie lange soll das nun gehen? Aber es war wirklich unglaublich cool. Da steht ein Bariton und dreht seine Stimme mal 3,5 Oktaven höher. Maria Carey sollte vor Neid erblassen. Den Abschluss bildete dann „Oh happy day“ mit einer endlosen Interpretation.

Eine ganze Stunde Gospel… dass war auch für mich eine neue Erfahrung.

Danach hatten wir uns also entschieden, Wiederholungstäter zu sein. Also nicht wirklich, aber am Empire State Building gabe es einen Laden. Okay, es gibt da etwas mehr, als nur einen Laden. Aber dieser Laden war dort einmalig. Build a Bear – falls jemand diesen Laden nicht kennt… hier kann man seinem eigenen Teddy Leben einhauchen und… Füllung. Und erneut brachte uns die Metro dorthin.

Nun gibt es hier nicht nur Bären, sondern auch den geliebten Grinch. Also für die, welche diese amerikanische Erfindung lieben. Wir gehören dazu, also mussten wir dorthin.

Der Grinch… unser Grinch… also die Füllung wirkte irgendwie schmerzhaft auf uns Männer. Wer möchte schon gerne die ganzen Flocken von hinten hineingepustet bekommen. Es tat nicht nur dem Grinch weh… neeeeeein, wir waren emotional beteiligt. 😀 zum Schluss bekamen die Grinches von uns noch ein Herz. Diese Zeremonie hatte uns wirklich sehr mit dem Grinch verbunden. Wir haben ihm das Leben geschenkt!!!  Auf immer und ewig… GRINCH! 😀

Nun ist aber genug, mit der ganzen Gefühlsduselei! Wir hatten uns vorgenommen, endlich mal einen Glühwein zu ziehen. Dazu fuhren wir dann zum Bryant Market, wo zu dieser Zeit ein Weihnachtsmarkt ist. Okay… es ist ein Weihnachtsmarkt, welcher mit unseren Märkten in Deutschland nicht zu vergleichen ist. Im Prinzip kann man hier eine Menge Krempel  und Klamotten kaufen, welche man aber eigentlich nicht benötigt. That is America!

Anne zog schnell noch eine Fluppe durch und dann ging es rein in das Getümmel.Aber wir waren ja hier, um endlich mal einen Mulled Wine zu genießen. Und das ist in NY nicht wirklich einfach. Aber hier… ja hier gab es ihn… den Glühwein in NY. Doch… was ist das? Neee… nicht wirklich oder? Der Mulled Wine sollte 17,00 $ kosten! Ihm ernst… neeee… im Becher! Okay,, Alternative wäre ein Bier gewesen. Und da hob es mir den Magen aus. Für eine 0,33 Flasche wollten die 9,00 $ haben.  So groß kann keine Sucht sein. Also haben wir darauf gepfiffen und sind auf  die Pirsch nach einer „Kneipe“ gegangen. Irgendwann merkten wir, dass wir nicht mehr weit von unserem Hotel waren. Auf dem Broadway liefen dann so komische Gestalten rum, die für ein paar Dollar als „Model“ tätig waren. Nein… nicht für den Playboy, sondern… ach schaut selbst.

An dieser Stelle möchte ich mal erwähnen, dass hier in der Ecke unglaublich viel Polizei present ist. Unzählige Polizeiautos, noch mehr Officer und irgendwo jaulte immer die Sirene eines Polizeiautos. Ich muss ehrlich gestehen, dass man sich trotz der Menschenmasse nie wirklich unsicher fühlten.

Nun gut… wir hatten dazu entschieden, dass wir ausgerechnet heute die „Happy Hour“ mal auskosten – nicht auskotzen – wollten. Haben wir übrigens dann  auch erledigt und… Haken dran. 😀

Morgen Vormittag wollen wir zur Messe, in der Kirche gegenüber gehen. Wir haben absolut keinen Plan, was uns dort erwartet. Aber…

Wir sind gespannt…  seid Ihr es auch!

Meine Güte, es ist ca. 23:00 Uhr New Yorker Zeit. Das bringt meine innere Uhr ja völlig aus dem Rhythmus! ;D

 

 

 

 

Zum Glück nicht Südkalifornien – da regnet es wohl nicht

Zum Glück nicht Südkalifornien – da regnet es wohl nicht. Da hat New York ganz andere Sachen drauf. Eigentlich wollte ich den heutige Titel „Was macht Juliet ohne Romeo?“ nennen. Damit würde ich aber sicher Verwirrung stiften, was mir sehr fern liegt.

Heute ist der 23.12.2025 und wir nähern uns langsam dem Bergfest. Nach einer ziemlich kurzen Nacht wurden wir mit Schnee geweckt. Okay… den gab es in der 41. Etage – unten war es dann nur noch Regen. Wenn man genau hinschaut, kann man die Flocken vor unserem Fenster erkennen.

Aber wir haben keine Zeit für eine Pause, denn die Uhr läuft ständig weiter. Nach dem Frühstück starteten wir dann unseren Streifzug durch New York. Eigentlich hatten wir heute nicht viel auf dem Plan… eigentlich, aber es kam mal wieder so ganz anders. Vorerst mussten wir auf die Brandys warten. Die gewöhnen sich hier ganz schöne was an. 😉

Danach ging es dann in Richtung Metro, wo uns dann dieses typisch amerikanische Weihnachtswesen vor den Füßen stand. Da wir es vermutlich nicht mehr zur Wallstreet und dem berühmten Bullen schaffen werden, habe ich mal die Prozedur an dem Nutcracker vollzogen. Der Blick von dem Nussknacker spricht Bände. Ich erwarte nun zwar keinen Geldsegen, aber irgendwas sollte schon dabei rausspringen.

Weiter ging es dann zum Centrak-Park, wo das bekannte Hotel steht, in welchem  „Kevin allein in New York“  handelt – das Plaza. Da bei dem Shitwetter dann doch die Metro die bessere Wahl war, zogen wir an diesem Yellow-Cab vorbei zur nächsten Metrostation.

Und dann hatten wir es gefunden. Allerdings hat es sich in den ganzen Jahren doch ziemlich verändert. Aber für die ganzen Leute ist es weiterhin eine Sehenwürdigkeit.

Gleich in der Nähe von diesem Hotel stand noch ein ganz anderes bemerkenswertes Gebäude. Es hatte den Anschein, als ob es aus Koffern gebaut wurde. Ich bin mir ganz sicher, dass das nur Fake ist… da steckt bestimmt jede Menge Beton drin. 🙂

Wie man auf den Bildern sieht, hatte uns der Regen noch fest im Griff. Aber… das kann doch einen Touri nicht erschüttern! Das nächste Ziel stand bei den Brandys auch auf der ToDo- Liste – SOHO in New York. Darum rein in die Metro und ab ging es dorthin. Damit Dietmar und Anne nie vergessen, wo das Plaza steht, musste ein Erinnerungsfoto in der Metrostation gemacht werden.

Tja… und dann waren wir in SOHO. Dieses SOHO hate mit dem SOHO in London nichts, aber auch garnichts gemeinsam. Im Prinzip quetscht sich hier ein Nobelladen an den anderen. Selbst Gucci wird dabei fast zum Ramschladen ohne Grabbelbox. Bilder davon spare ich mir an dieser Stelle. Vom Chinatown, wie in London, keine Spur. Gibt es dann aber doch, aber von SOHO ein wenig entfernt. Dort zogen wir dann hin. Und siehe da… es war hier wirklich spannend. Viele Geschäfte und Fressbuden in chinesicher Hand. Ob auch mit Hund, kann ich an dieser Stelle nicht beantworten. 😀

Jedenfalls hatten wir das Gefühl, dass wir langsam dehydrierten, unterhopften… ach was weiß ich, wie das heißt. Anne hatte dann das glückliche Adlerauge gehabt und hat dann mitten in Chinatown diese Taverne entdeckt. Nicht wirklich typisch für Chinatown, aber sowas von urgemütlich. Jepp… wir waren sehr gerne und lange darin. 😉 Die Kellnerin machte dann auch noch ein Foto von uns… okay, sie wollte auch mit drauf sein, aber hatte sie sich verdient. 🙂 Dann gab es dann noch ein kleines Geschenk, welches wir aber angesichts des andauernden Regens lieber dort aufhängten. Man sollte sich schließlich an uns erinnern. Ach ja… der Vollständigkeit halber… wir haben dort natürlich ein nettes Bierchen getrunken. Außer die Frauen… die haben zum Bier noch eine Tomatensuppe verdrückt. 😀

Inzwischen waren die Haare trocken, die Jacken… nun ja, nicht so ganz. Aber ob wir wollten oder nicht – eher nicht – wir hatten ja noch einige Ziele vor uns. Da stand als nächster Punkt das Empire State Building auf der Liste. Also suchten wir unserer Weg durch Chinatown zur Metro …

Neee… was es hier so alles gibt…

Wir mussten mit der Metro an einer ziemlich großen Station umsteigen. Dort wurden wir mit Kultur „genervt“ Oder besser gesagt… ich zückte das Smartphone, um ein Video zu machen und die anderen mussten warten. 😉

Etwas später waren wir dann auch schon da. Okay, nicht ganz so schnell, aber mit der Metro kommt man ziemlich zügig von einem Ort zum anderen. An der Zielstation steht das größte Kaufhaus der Welt… so sagt man. Aber dazu später mehr, denn das ESB musste erstmal sein. Es ist wirklich ein gewaltiges Bauwerk. Wenn ich nach oben schaute, wäre ich fast auf den Hintern geplumpst.

Danach ging es zurück zu dem Kaufhaus, dem Macyˋs. Ja… es ist nicht gerade klein. Aber irgendwie hatte ich mehr Weihnachtsatmosphäre erwartet. Somit fiel dann unser Rundgang relativ kurz aus. Aber die Deko in den Schaufenstern beeindruckten mich sehr.

Die Wolkenkratzer hatten sich schon in Wolken eingehüllt. Das sah schon ziemlich naturgewaltig aus. Aber es wurde so langsam trocken… von oben. 😉 Das hatte auch was positives.

Damit hatten wir am frühen Nachmittag schon ein gewaltiges Programm absolviert. Wir wussten, dass wir am Abend noch ein kleines Highlight geplant hatten. Also entschlossen wir uns, zum Hotel zu fahren und eine Pause einzulegen. Aber aber… doch nicht ohne Zwischenabsacker! 😀 und nebenbei kümmerten wir uns um das Frühstück der nächsten Tage. Eigentlich wollte ich in der Pause den heutigen Beitrag beginnen, aber es ging beim besten Willen nicht. Ich war vom Vormittag einfach zu geschwächt. Höre ich da grade ein Oooooooooooo? 😀 Nach der Pause, so ca. 19:15 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zu unserem Tageshöhepunkt – das Musical “ & Juliet“ in einem Theater ganz in der Nähe. Bilder von der Vorstellung muss ich leider schuldig bleiben, da es verboten war. Aber dieses Musical hier am Broadway war aus meiner Sicht absolute Spitzenklasse. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß, auch wenn wir nicht alles zu 100% verstanden hatten. Es reichte aber auch der Handlung und der irren Musik zu folgen.

So vergingen über 2 Stunden Kultur am Abend. Okay… es gab in Puncto Kultur noch einen Nachschlag. Da wir seit dem Frühstück nicht wirklich was gegessen hatten, machten wir noch einen Abstecher zu Mackis. Danach ging es aber wirklich zurück ins Hotel und ins Bett, zumindest für 3. Einer sitzt aktuell noch am Tablett und füttert diesen Blog.

Nun ist es schon fast 01:30 Uhr. In ca. 6 Stunden wird mich der Wecker besonders ärgern, da wir etwas früher aufstehen müssen. Unser Tageshöhepunkt für morgen beginnt nämlich schon am Vormittag.

Bis dahin…

Seid gespannt, wir sind es auch.

New York schläft nie?

New York schläft nie? Na ja… mindestens 4 Leutchen haben gestern Abend das Gegenteil bewiesen. Heute ist der 22.12.2025 und somit Tag 2 auf unserer Reise zu Big Apple. Aber fangen wir mal am Anfang… um 03:30 Uhr an. Hurra, der Jetlag hatte mich fest im Griff. Es gab nur einen, der mich geschlagen hat… Dietmar. Nein, nicht wirklich vermöbelt, sondern er war einfach eine halbe Stunde vor mir wach. Ich hatte ihn gewarnt, der Jetlag kennt keine Gnade. Ich dachte ja zuerst, es war der Sonnenaufgang und ich konnte deswegen nicht mehr schlafen. Was natürlich auch in NY zu dieser Zeit völlig Quatsch ist Der vermeintliche Sonnenaufgang war die Reklame vom Barclays-Gebäude gegenüber.

Es könnte auch sein, dass mich die Eindrücke vom gestrigen Tag nicht mehr einschlafen ließen. Da wäre zum Beispiel der Blick aus dem Hotelzimmer in der 41. Etage auf die Straße.

Oder der Weihnachtsmann auf der Rikscha, die Massen an Leuten, oder, oder, oder…

Um 07:00 Uhr war dann aber für alle die Nachtruhe vorbei, denn wir hatten uns zu 08:30 Uhr zum Frühstück verabredet. Das ist hier in dem Hotel alles voll durchorganisiert. Wie sollte es bei solch einem riesigen Hotel auch anders funktionieren. Also in der Lobby kurz mit dem Voucher anmelden, dann in einen anderen Lift einsteigen, welcher ausschließlich für das Frühstücksrestaurant in der 5. Etage vorgesehen ist. Dann bei der Püppi melden, welche uns dann zu unserem Platz brachte. Es funktionierte tadellos, so wie auch das Frühstück an sich war. Also für amerikanische Verhältnisse absolut top! Mir fehlte nur ein wenig mehr Auswahl an Kaffeesorten und… der Frühstückssekt. Aber man kann eben nicht alles haben. Ansonsten für den deutschen Gaumen so ziemlich alles da. Auch für Dietmar und Anne, wie man sieht. 😀

Und was sieht man noch? Genau… Annes müde Augen. Dabei hatte der Tag doch erst begonnen und es stand ziemlich viel auf dem heutigen Programmzettel. Allerdings fragte ich Dietmar, wo wir nach dem Frühstück hinfahren. Seine Antwort „In die 41 Etage“ … oh man, der hätte von mir kommen können. Kam er aber nicht, so blieb der Brüller bei meinem Bruder. Hatte er sich redlich verdient.

Dietmar und Anne wollten zum Ground Zero.  Dort, wo einst die Twin-Tower standen.  Das sollte unser erstes Ziel sein. Nun ist es ja nicht so, dass man von unserem Hotel aus alles fußläufig erreichen konnte. Also ging unsere Fahrt und der dazu gehörige Fußmarsch quer durch Manhattan. Oh ja… da kann man unheimlich viel sehen, bevor man am Ziel angekommen ist. Es war schon faszinierend zu sehen, wie die alten Häuser von Wolkenkratzeren umzingelt wurden.

Und schließlich waren wir an diesem geschichtsträchtigen Ort. Im Grunde hat man ja nicht wirklich etwas damit zu tun. Allerdings ist es doch irgendwie bedrückend, wenn man die Bilder von damals im Kopf hat. Heute sind an der Stelle der Twin-Towers zwei große Becken, wo am Grund Wasser fließt und der Rand mit den Namen der verunglückten Personen gesäumt ist.

Damit wollten wir für heute den Geschichtsunterricht beenden und begaben uns auf den Weg zu einem 7Eleven-Markt, um ein wenig auf günstigere Weise, die Bierreserven aufzufrischen. Man kann ja schließlich nicht immer dem Hotel das ganze Bier wegtrinken. 😀

Und fast wären wir auch auf dem direkten Weg dort angekommen, wenn Dietmar nicht „DA… ein Schiff!“ gerufen hätte. Also sind die vier Weisen aus dem DeutscheLand vom wahren Weg abgekommen und dorthin gelaufen. Das war grundsätzlich in Ordnung und überhaupt auch. Aber immer der Reihe nach. Wir sind also zu dem Schiff, was aber ein Museum war.

Wie bereits geschrieben… die Geschichtsstunde war vorbei – nix mit Museumsbesuch. Aber spanndend war es schon, wenn man weiß, dass wir am Nachmittag noch ein Date am Hudsonriver geplant hatten. Also weiter zum Bierdealer und fast wären wir nun wirklich auf dem direkten Weg dorthin gelangt, wenn ich nicht auf Abwegen durch eine Gasse laufen wollte. Und dann lag sie da… nicht schön von außen, aber es zählen ja die inneren Werte. Wir konnten nicht einfach vorbeigehen… an dieser Hafenkneipe, oder wie man sie auch immer nennen möge. Also kehrten wir ein! Bitte achtet auf die Deko hinter Anne. Davon hingen hunderte an Decken und Wände… enfach überall. Meine Güte, was mag in dieser Kneipe abgegangen sein? Nein… ich möchte das lieber nicht wissen. 😀 Aber… hier lernte Anne „Stronbow“ kennen. 😉

Frisch gestärkt ging es dann doch noch zum 7Eleven und anschließend zurück zum Hotel. Eine kurze Pause mussten wir schon einlegen, denn schlielich hatten wir ja noch was vor. Eine Fahrt mit der Metro… ein kurzer Weg zum Hotel… aber was war das dort… auf der linken Seite, nicht das hohe Gebäude?

Sehe ich da eine Oyster Bar? Doch nicht etwas eine Blue Oyster Bar? Wer nicht weiß, was das ist, der möge mal danach googlen, oder bei mir nachfragen. Aber es war dann doch nur eine Mermaid Oyster Bar. 😀

Und dann waren wir wieder im Hotel angekommen. Zeitig genug, um eine kleine Pause einzulegen, denn der Tag war noch laaaaaaaaange nicht zu Ende wir hatten ja noch eine Date. Nur als Vorabhinweis… ein Date mit einer ziemlich alten Dame. Unser Ziel war hier:

Genauer gesagt.. . hier, mit diesem Ausblick.

Aber zum eigentlichen Ziel benötigten wir das hier… dieses Schiff.

Oh man… der Käptn stellte sich beim Anlegen wie ein Leichtmatrose an . Mindesten 15 Minuten benötigter er zum Anlegen. Bei der MS Ostpreussen hätte man ihn dafür über die Reeling geworfen. 😉 Aber irgendwann ging die Fahrt dann in den Sonnenuntergang los, welcher schon ziemlich fiórtgeschritten war. Zur rechten Hand sehen Sie Brooklyn in seiner ganzen Pracht und Schönheit in der Dunkelheit.

Okay… das Bier gehörte nun nicht zu Brooklyn, aber nichts ist schlimmer als Durst und dehydriert zu der alten Dame zu gelangen. und dann waren wir angekommen… bei ihr … im Dunkeln…  Wer kennt sie nicht?

Sie leuchtete doch noch so sehr in ihrem Alter, aber nach wenigen Minuten war das Date auch schon wieder vorbei. Aber mal ehrlich… fast das ganze Leben kannte man sie und es war ein Traum, sie mal zu sehen. Und dann lag sie da… ähm… stand sie da. Es war wirklich ein beeindruckendes Erlebnis… ohne Zweifel. Dann ging es weiter zu Brooklyn-Bridge.

Auch sehr imposant… nicht zu verwechseln mit „im Po Sand“. Auch hier hatte ich den Tip bekommen, unbedingt über die Brücke zu gehen und Fotos von der Skyline von Manhattan in der Dunkeheit zu machen. Ich bin davon überzeugt, dass es wirklich ein Erlebnis ist. Aber die Fotos vom Schiff aus sind eine echte Alternative.

Rundum war eine schöne Fahrt am Abend, wenn da nicht eine Handvoll… Gänse, wie Rumpelstilzchen sagen würde, an Board waren. Für die waren ihre Haare und schnattern wichtiger, als sich ein wenig an der Fahrt zu erfreuen, Da frage ich mich doch… warum sie dann überhaupt bei solch einer Fahrt mitmachen. Also nicht aufregen und… oh ja, wir hatten da noch ein kleines Schmankerl geplant. DER Weihnachtsbaum vor dem Rockefellercenter. Nach einem Zwischenstopp im Applebeeˋs und einem kurzen Fußmarsch, waren wir auch schon da.

So wie wir, fanden das auch tausenden andere die Idee ganz toll. Und die Eisbahn war gleich daneben. Nein… wir sind nicht aufs Glatteis gegangen. Wir kennen das Risiko im hohen Alter, sich die Knochen zu brechen. 😀 Na jedenfalls waren wir nach dem Tag schon ziemlich platt. Unser Hotel hatte einen eingebauten Magneten und so zog es uns immer mehr an.

Nun mussten wir aber auf dem Rückweg über die 5th AV, wo es nicht wirklich ruhiger wurde. Eher ist das Gegenteil war der Fall, den vor einem Kaufhaus wurde richtig Party gemacht. Aber schaut selbst. (Hatte ich schon erwähnt, dass ich wegen der Videos  stolz… ach ich glaube ja 😉 )

Und wir hatten es tatsächlich geschafft! Schnell noch einen Absacker… Dazu schnell noch eine Preisfrage mit unglaublich geringer Gewinnchance. Welchen Absacker hatten wir gewählt? 😀

Nun gut… diesen Tag haben wir geschafft. Die anderen 3 horchen schon eine Weile wieder am Kissen. Nun ist es 00:57 Uhr und ich habe nach fast 3 Stunden meine Pflicht erfüllt. In ca. 6 Stunden beginnt ein neuer Tag mit neuen Plänen und Abenteuern.

Seid gespannt, wir sind es auch!

 

 

 

Ich war noch niemals in New York…

Wer kennt dieses Lied von Udo Jürgens nicht?! Nun gut… seit heute gehören wir nicht mehr dazu, denn Big Apple hat uns verschlungen. Aber immer der Reihe nach… wie gestern angekündigt, klingelte unser Wecker um 04:30 Uhr. Was wir nicht wussten… die Brandys, also Dietmar und Anne hatten sich schon einen Wecker um 04:00 Uhr gegönnt. Nun gut, wer es für die Schönheit braucht. 😀 Aber mal ehrlich, auf die beiden ist Verlass! Wenn es heisst, wir treffen uns um X:XX Uhr, sind die Beiden mindestens 5 Minuten früher da.

Aber zurück zu unserem Reiseverlauf. Danke der Pünktlichekeit war wir sogar früher als geplant auf dem Flughafen angekommen. Die Gepäckaufgabe läuft hier noch schöne analog mit echten Menschen statt. Freundichkeit und ein wenig Smalltalk und zack war unser Aufgabegepäck auf dem weg zum Flugzeug. Nicht so ein schnöder Selfbagautomat, bei dem man sich nichtmal bedanken kann.  Aber was ist das… ein kleines Upgrade bei der Gepäckeaufgabe?

Nööö… der Preis für das Upgrad war… nun ja, für uns nicht befriedigend. Wir blieben bei unserer Premium-Economy, hatten aber das Glück, dass wir uns hier anstellen konnten. Dann noch die Sicherheitskontrolle, welche in Frankfurt mal wieder enstpannt und problemlos verlief. Aber was nun… wir hatten noch fast 3 Stunden bis zum Abflug. Es konnte nur eine Lösung geben… Hopfen am Morgen. 😉

Okay… wir haben uns auch noch ein Sandwich eingeworfen. So ganz nüchtern sollte man nicht in das Flugzeug steigen…  und schon garnicht in dieses.

Und dann ging es los. Deutschland verabschiedete sich mit einer seinen schönsten Seiten. Ein Sonnenaufgang, wie aus dem Bilderbuch.

Kaum in der Luft, gabe es auch schon die ersten Drinks. Ich werde den Spruch von Anne niemals vergessen… „Ist das alles im Preis drin?“ Jaaaahaaaaa… ist es. 🙂

Wie es auf einem Langstreckenflug ist, gab es auch ordentliche und gute Marschverpflegung. Das alles aufzuzählen, wäre nun wirklich sehr aufwendig. Aber ein paar Fotos möchte ich nicht vorenthalten.

Nun ist es ja so, dass so ein Flug nach NY über 8 Stunden geht. Hey Leute, das ist länger als ein Arbeitstag, also lang… sehr lang. Aber im Gegensatz zur Wurst, hat ein Flug nur ein Ende. So kamen wir 11:15 Uhr glücklich und zufrieden in New York an.

Für ein „Willkommen in den USA“, war es noch zu früh, denn wir mussten ja noch einreisen.  Und das kann in New York dauern… genau gesagt, ca. eine Stunde an der Passkontrolle. Hätte ich hier Fotos gemacht, wäre vermutlich für mich die Reise an dieser Stelle zuende. Aber da ich ja grundsätzlich brav bin, erklärte ich bei dem Officer nur, dass Dietmar nicht arbeitet und ich im Büro tätig bin. Was der nun für eine Meinung über Dietmar hat, ist mir eigentlich Schnuppe. 😀 Als dann auch die Mädels durch die Kontrolle waren, wurde es Zeit, unseren neuen USA-Besuch Willkommen zu heißen. An dieser Stelle ahnte ich nocht nicht, wie Big Apple uns empfangen würde.

Den Weg zum Hotel hatte ich schon im Vorfeld erkundet. Mit dem Airtrain nach Jamaica… nicht was ihr jetzte denkt. So heisst eine Zugstation in New York. Obwohl die Düfte hier durchaus etwas anders vermuten lassen könnten. 😀 “ Ho ho hohoo… I wanne get high, I wanne get hjgh.“ 😀 Von Jamaica ging es dann mit der Linie E Richtung Manhattan, Und Dietmar war im „Himmel“ ach nee… New York angekommen. Schaut selber… oder hatte ihn das Plakat im Hintergrund berauscht? 😉

Also eins muss man der Metro in Ney York gestehen… die ballert ordentlich durch die Tunnel. Anonsten ist sie genauso voll, wie in Berlin. Nach 11 Stationen sind wir dann an der 7 AV angekommen und ausgestiegen. Ja… okay… wir sind das erste Mal in NY und hatten dann kurzzeitig die Orjentierung verloren. Aber mein Bruder hatte den Vogel abegschossen. Frage. „Wo ist eigentlich der Brodway?“ einfache Antwort… der Hintergrund! 😀 Ich lasse an dieser Stelle keinen Zweifel aufkommen… ich liebe meinen Bruder.

Und genau hier wussten wir auch, was uns in New York erwartet. Menschen, Menschen , und… noch mehr Menschen. An dieser Stelle muss ich kurz abschweifen. Mir gab vor weingen Tagen jemand den Tip… nicht stehen bleiben und wenn, dann an die Seite gehen. Haben wir auch befolgt, aber ich hätte dass den anderen Touris auch erklären sollen. Die kannten den Tip nicht und das… ist in Manhattan echt nicht schön. Man stelle sich einen Besuch auf dem Weihnachtmarkt vor… nur mit viel mehr Menschen  und viel enger. Aber ehrlich gesagt… hier tobt das Leben. Auch wenn es komisch klingt… Las Vegas ist dagegen noch erholsam und einen Tick weniger bunt. Klingt komisch, ist aber so. Nun gut, wir waren dann auch gut im Hotel angekommen. Hier schnell ein Blick aus dem Fenster und danach die Frontseite vom Hotel.

Also von wegen, New York schläft nie… New York hat keine Chance ein Auge zu schließen. Was hier abgeht, das ist nicht mehr normal. Wir hatten jedenfalls für den heutigen Abend geplant, das Hard Rock Cafe in New York zu besuchen. Es ist ja nun mal nicht so, dass wir die Einzigen waren, welche auf die Idee gekommen sind. Eine Stunde warten, musste wir einfach in Kauf nehmen. Also gab es nur eine Alternative, ein Streifzug durch Manhattan, welcher dann eher eine Quickie glich.

Ob es wirklich eine Stunde gedauert hatte, bis wir einen Tisch bekamen… ich weiß es nicht mehr. Wir waren dran, drin, satt und wieder raus. Musik war ziemlich laut, das Essen gut und viel. Aber irgendwie wollte wir dann doch wieder ins Hotel.

Also rein ins Getümmel! Wer jetzt denkt, irgendwann wird es ruhiger. Nur zur Erinnerung… diese Stadt schläft nie. Irgendwie versuche ich noch das Gegenteil zu beweisen. 😉 Aber schaut doch mal selbst… wie kann man nur solche Werbung machen. Das ist doch der Hammer schlechthin! (An dieser Stelle bin ich stolz auf mich, dass nun Videos eingebunden werden können.)

Jaaaaa… und dann waren wir wieder im Hotel angekommen. Haben so ein bis zwei Absacker vernichtet und der Plan für morgen steht. Die anderen Drei horchen bestimmt schon dem Klang des Kopfkissens. Ich bin mit dem heutige Tag im Blog fertig und werde den Anderen folgen. Oh… morgen wird es wieder aufregend.

Seid gespannt… wir sind es auch!

 

Vorfreude, schönste Freude

Moinsen zusammen. Vorfreude, schönste Freude – der Name ist Programm. Heute ist der 20.12.2025 und wir machen uns in wenigen Stunden mal wieder auf den Weg nach USA. Allerdings wird es dieses Mal ganz anders sein. Wir sind noch nie so kurz geflogen, noch nie so kurz geblieben, aber auch nie so lange in einer Stadt geblieben. Denn… wir Vier fliegen nach Big Apple. Ja genau, auch das ist anders. Wir reisen nicht alleine, denn mein Bruder (genannt Dietmar) und meine Schwägerin (genannt Anne) werden uns begleiten, so dass wir gemeinsam Weihnachten in New York verbringen werden. Aber wer uns auf den letzten Reisen verfolgt hat weiß, dass wir noch einen Zwischenstopp in Frankfurt einlegen. Dahin fahren wir mit der Deutschen Bahn… hoffentlich. 😀 Bestimmt wollen jetzt einige die ersten Bilder sehen. Die gibt es aber vermutlich erst heute Abend.

Bis dahin… seid gespannt, wir sind es auch.

Frankfurt… ein Würstchen wäre cool.

Und da sind wir an unserer Zwischenstation angekommen… in Frankfurt… ein Würstchen wäre jetzt cool 😀 Aber was ist heute eigentlich so passiert? Das Auto haben wir ordnungsgemäß am Bahnhof abgestellt und sind mit der Bahn zum Hauptbahnhof gefahren. Unsere Reiseenten waren auch schon völlig aufgeregt.

Und kaum waren wir unterwegs, bekamen wir eine schlechte Nachricht. Unser Zug nach Frankfurt hatte eine völlig andere Wagenreihung. Unser Wagen und damit unsere Plätze waren futsch. Ein „Hoch“ auf die Deutsche Bahn und meine Laune war im Keller. Also schmiedeten wir einen Schlachtplan, wie wir in dem Zug an Sitzplätze kommen. Schließlich gehören wir ja nicht mehr zum jungen Volk. Am Hauptbahnhof angekommen, musste ich erstmal das Bier wegbringen, welches ich noch nicht getrunken hatte. Bei meiner Rückkehr waren inzwischen Dietmar und Anne am Treffpunkt eingeflogen. Ja… manchmal geschehen Wunder! Bine hatte die gute Nachricht, dass die Deutsche Bahn unsere gebuchten Sitzplätze auf einen anderen Wageb umgebucht hatte. Schlagartig stieg meine Stimmung in die Höhe. Also hin zum Bahnsteig und da wir uns ja auskennen, hatten wir den idealen Platz zum Einstieg ausgewählt. Mit anderen Worten… bevor viele andere Fahrgäste ihren Platz gefunden hatten… wurde an unserem Platz schon die Flasche Sekt geöffnet.

Über die Fahrt gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Nun ja… außer… wir kamen pünktlich in Frankfurt an.

Bine hetzte uns dann schnell zur S-Bahn, was unterm Strich auch in Ordnung war. Auf die nächste Bahn hätten wir recht lange warten müssen. So waren wir aber schnell im Hotel und konnten uns nach wenigen Minuten wieder auf dem Weg machen.

Wir hatten schließlich mächtigen Hunger. Jaaaa… es hat schon Vorteile, wenn man sich hier auskennt. 😉 Jedenfalls hatten wir uns für die asiatische Küche entschieden. Das Asia Moon kannten wir noch aus unseren vergangenen Reisen. Also kehrten wir ein.

Oh… es war wieder gut… und reichlich. Die Gelegenheit, um vor der Nachtruhe noch einen Absacker im Hotel zu genießen. Also eigentlich waren ja die Enten die Übeltäter. Wir haben keinen Schluck abbekommen. 😀

Und nun heisst es Bettchenzeit. Morgen müssen wir um 04:30 Uhr aufstehen, denn unser Flieger gen NY geht um 08:35 Uhr ab in die Luft. Hier mal ein Bild von unserem Flugzeug. Okay… es nicht genau das, mit dem wir fliegen, aber solch ein Maschinchen ist es dann. Dieses Bild habe ich nur im Internet geklaut und ich fand es wunderwunderschön. 😉

So… das sollte es für ein Warmup gewesen sein. Morgen wartet ein anstrengender und aufregender Tag.

Seid gespannt… wir sind es auch.

 

 

2024 Californien Tag 1 – Jetzt geht’s los

Ja wirklich… es ist nun endlich soweit. Wir sind auf dem Weg nach Frankfurt a. Main. In den letzten Tagen stieg auch langsam die Aufregung und wir packten in gewohnter Weise unsere Koffer. Einen kleinen Schock hatten wir allerdings bereits schon vor einigen Tagen bekommen. Mirko, unser guter Bekannter aus Cathedral City, verkündete uns Tagestemperaturen von über 40 Grad. Und ich spreche von Celsius… nicht Fahrenheit. Das nenne ich mal eine ordentliche Portion Wärme. Zum Glück sieht es bei unseren anderen planmäßigen Zielen etwas entspannter aus. Aber eigentlich war das unser zweiter Schock, denn vor einigen Wochen bemerkten wir, dass wir keine Flugtickets nach Frankfurt haben. Irgendwie erinnerten wir uns, dass es schon damals ein Problem mit dem Zubringerflug gab, als wir die Flugtickets nach Los Angeles buchten. Ein Anruf bei der Lufthansa brachte da leider kein anderes Ergebnis. Nun gut… also entschieden wir uns für Rail to flight.

So sitzen wir also grade in dem Zug nach Frankfurt. Wer jetzt denkt… coole Idee… der hat grundsätzlich recht, aber der hat auch die Rechnung ohne die Deutsche Bahn gemacht. Ca. eine Stunde vor Abfahrt des Zuges erhielten wir die Mitteilung, dass der Wagen, in dem wir unsere Sitzplätze reserviert hatten, nicht mehr in dem Zug vorhanden war. Dafür bekamen wir die tolle Nachricht, dass EIN Sitzplatz in einen anderen Wagen umgebucht wurde. Nun sind wir aber ZWEI Personen und ehrlich gesagt… die ganze Zeit stehen, ist unzumutbar. Ein weiterer Platz war nicht drin, da der Zug ausgebucht war. Wir verspürten „große Freude“. Also schnell in die DB-App geschaut und einen Zug gefunden, welcher ca. eine halbe Stunde eher abfahren sollte. Okay… zeitlich waren wir gut im Rennen. Aber… 20 Minuten vor Abfahrt war keine Sitzplatzreservierung mehr möglich. Manchmal frage ich mich, was der technische Fortschritt wirklich bringt… ich weiß es nicht. Egal… diesen Zug nehmen wir, da er nur eine mittlere Auslastung hat… wir werden schon Plätze finden. Haben wir dann auch… Bahnbonus Sitzplätze für Fahrgäste mit Gold- oder Platinstatus. Okay… zu diesen Privilegierten zählen wir zwar nicht, aber wir sind guter Hoffnung, dass wir nicht aufstehen müssen. Eine halbe Stunde nach Abfahrt kam das Fahrkartenknipsmännchen und hatte keine Bedenken an unserer Platzwahl. Und noch 3 Stunden bis Laramie… ach nee Frankfurt. 😀

Übrigens geht es dann vom Hauptbahnhof Frankfurt direkt zu einem Hotel am Flughafen, wo wir dann morgen, hoffentlich ausgeruht, den großen Sprung nach Los Angeles antreten werden.

Wir sind gespannt… seid Ihr es auch. 😉

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