Wer kennt dieses Lied von Udo Jürgens nicht?! Nun gut… seit heute gehören wir nicht mehr dazu, denn Big Apple hat uns verschlungen. Aber immer der Reihe nach… wie gestern angekündigt, klingelte unser Wecker um 04:30 Uhr. Was wir nicht wussten… die Brandys, also Dietmar und Anne hatten sich schon einen Wecker um 04:00 Uhr gegönnt. Nun gut, wer es für die Schönheit braucht. 😀 Aber mal ehrlich, auf die beiden ist Verlass! Wenn es heisst, wir treffen uns um X:XX Uhr, sind die Beiden mindestens 5 Minuten früher da.

Aber zurück zu unserem Reiseverlauf. Danke der Pünktlichekeit war wir sogar früher als geplant auf dem Flughafen angekommen. Die Gepäckaufgabe läuft hier noch schöne analog mit echten Menschen statt. Freundichkeit und ein wenig Smalltalk und zack war unser Aufgabegepäck auf dem weg zum Flugzeug. Nicht so ein schnöder Selfbagautomat, bei dem man sich nichtmal bedanken kann.  Aber was ist das… ein kleines Upgrade bei der Gepäckeaufgabe?

Nööö… der Preis für das Upgrad war… nun ja, für uns nicht befriedigend. Wir blieben bei unserer Premium-Economy, hatten aber das Glück, dass wir uns hier anstellen konnten. Dann noch die Sicherheitskontrolle, welche in Frankfurt mal wieder enstpannt und problemlos verlief. Aber was nun… wir hatten noch fast 3 Stunden bis zum Abflug. Es konnte nur eine Lösung geben… Hopfen am Morgen. 😉

Okay… wir haben uns auch noch ein Sandwich eingeworfen. So ganz nüchtern sollte man nicht in das Flugzeug steigen…  und schon garnicht in dieses.

Und dann ging es los. Deutschland verabschiedete sich mit einer seinen schönsten Seiten. Ein Sonnenaufgang, wie aus dem Bilderbuch.

Kaum in der Luft, gabe es auch schon die ersten Drinks. Ich werde den Spruch von Anne niemals vergessen… „Ist das alles im Preis drin?“ Jaaaahaaaaa… ist es. 🙂

Wie es auf einem Langstreckenflug ist, gab es auch ordentliche und gute Marschverpflegung. Das alles aufzuzählen, wäre nun wirklich sehr aufwendig. Aber ein paar Fotos möchte ich nicht vorenthalten.

Nun ist es ja so, dass so ein Flug nach NY über 8 Stunden geht. Hey Leute, das ist länger als ein Arbeitstag, also lang… sehr lang. Aber im Gegensatz zur Wurst, hat ein Flug nur ein Ende. So kamen wir 11:15 Uhr glücklich und zufrieden in New York an.

Für ein „Willkommen in den USA“, war es noch zu früh, denn wir mussten ja noch einreisen.  Und das kann in New York dauern… genau gesagt, ca. eine Stunde an der Passkontrolle. Hätte ich hier Fotos gemacht, wäre vermutlich für mich die Reise an dieser Stelle zuende. Aber da ich ja grundsätzlich brav bin, erklärte ich bei dem Officer nur, dass Dietmar nicht arbeitet und ich im Büro tätig bin. Was der nun für eine Meinung über Dietmar hat, ist mir eigentlich Schnuppe. 😀 Als dann auch die Mädels durch die Kontrolle waren, wurde es Zeit, unseren neuen USA-Besuch Willkommen zu heißen. An dieser Stelle ahnte ich nocht nicht, wie Big Apple uns empfangen würde.

Den Weg zum Hotel hatte ich schon im Vorfeld erkundet. Mit dem Airtrain nach Jamaica… nicht was ihr jetzte denkt. So heisst eine Zugstation in New York. Obwohl die Düfte hier durchaus etwas anders vermuten lassen könnten. 😀 “ Ho ho hohoo… I wanne get high, I wanne get hjgh.“ 😀 Von Jamaica ging es dann mit der Linie E Richtung Manhattan, Und Dietmar war im „Himmel“ ach nee… New York angekommen. Schaut selber… oder hatte ihn das Plakat im Hintergrund berauscht? 😉

Also eins muss man der Metro in Ney York gestehen… die ballert ordentlich durch die Tunnel. Anonsten ist sie genauso voll, wie in Berlin. Nach 11 Stationen sind wir dann an der 7 AV angekommen und ausgestiegen. Ja… okay… wir sind das erste Mal in NY und hatten dann kurzzeitig die Orjentierung verloren. Aber mein Bruder hatte den Vogel abegschossen. Frage. „Wo ist eigentlich der Brodway?“ einfache Antwort… der Hintergrund! 😀 Ich lasse an dieser Stelle keinen Zweifel aufkommen… ich liebe meinen Bruder.

Und genau hier wussten wir auch, was uns in New York erwartet. Menschen, Menschen , und… noch mehr Menschen. An dieser Stelle muss ich kurz abschweifen. Mir gab vor weingen Tagen jemand den Tip… nicht stehen bleiben und wenn, dann an die Seite gehen. Haben wir auch befolgt, aber ich hätte dass den anderen Touris auch erklären sollen. Die kannten den Tip nicht und das… ist in Manhattan echt nicht schön. Man stelle sich einen Besuch auf dem Weihnachtmarkt vor… nur mit viel mehr Menschen  und viel enger. Aber ehrlich gesagt… hier tobt das Leben. Auch wenn es komisch klingt… Las Vegas ist dagegen noch erholsam und einen Tick weniger bunt. Klingt komisch, ist aber so. Nun gut, wir waren dann auch gut im Hotel angekommen. Hier schnell ein Blick aus dem Fenster und danach die Frontseite vom Hotel.

Also von wegen, New York schläft nie… New York hat keine Chance ein Auge zu schließen. Was hier abgeht, das ist nicht mehr normal. Wir hatten jedenfalls für den heutigen Abend geplant, das Hard Rock Cafe in New York zu besuchen. Es ist ja nun mal nicht so, dass wir die Einzigen waren, welche auf die Idee gekommen sind. Eine Stunde warten, musste wir einfach in Kauf nehmen. Also gab es nur eine Alternative, ein Streifzug durch Manhattan, welcher dann eher eine Quickie glich.

Ob es wirklich eine Stunde gedauert hatte, bis wir einen Tisch bekamen… ich weiß es nicht mehr. Wir waren dran, drin, satt und wieder raus. Musik war ziemlich laut, das Essen gut und viel. Aber irgendwie wollte wir dann doch wieder ins Hotel.

Also rein ins Getümmel! Wer jetzt denkt, irgendwann wird es ruhiger. Nur zur Erinnerung… diese Stadt schläft nie. Irgendwie versuche ich noch das Gegenteil zu beweisen. 😉 Aber schaut doch mal selbst… wie kann man nur solche Werbung machen. Das ist doch der Hammer schlechthin! (An dieser Stelle bin ich stolz auf mich, dass nun Videos eingebunden werden können.)

Jaaaaa… und dann waren wir wieder im Hotel angekommen. Haben so ein bis zwei Absacker vernichtet und der Plan für morgen steht. Die anderen Drei horchen bestimmt schon dem Klang des Kopfkissens. Ich bin mit dem heutige Tag im Blog fertig und werde den Anderen folgen. Oh… morgen wird es wieder aufregend.

Seid gespannt… wir sind es auch!