Zum Glück nicht Südkalifornien – da regnet es wohl nicht. Da hat New York ganz andere Sachen drauf. Eigentlich wollte ich den heutige Titel „Was macht Juliet ohne Romeo?“ nennen. Damit würde ich aber sicher Verwirrung stiften, was mir sehr fern liegt.

Heute ist der 23.12.2025 und wir nähern uns langsam dem Bergfest. Nach einer ziemlich kurzen Nacht wurden wir mit Schnee geweckt. Okay… den gab es in der 41. Etage – unten war es dann nur noch Regen. Wenn man genau hinschaut, kann man die Flocken vor unserem Fenster erkennen.

Aber wir haben keine Zeit für eine Pause, denn die Uhr läuft ständig weiter. Nach dem Frühstück starteten wir dann unseren Streifzug durch New York. Eigentlich hatten wir heute nicht viel auf dem Plan… eigentlich, aber es kam mal wieder so ganz anders. Vorerst mussten wir auf die Brandys warten. Die gewöhnen sich hier ganz schöne was an. 😉

Danach ging es dann in Richtung Metro, wo uns dann dieses typisch amerikanische Weihnachtswesen vor den Füßen stand. Da wir es vermutlich nicht mehr zur Wallstreet und dem berühmten Bullen schaffen werden, habe ich mal die Prozedur an dem Nutcracker vollzogen. Der Blick von dem Nussknacker spricht Bände. Ich erwarte nun zwar keinen Geldsegen, aber irgendwas sollte schon dabei rausspringen.

Weiter ging es dann zum Centrak-Park, wo das bekannte Hotel steht, in welchem  „Kevin allein in New York“  handelt – das Plaza. Da bei dem Shitwetter dann doch die Metro die bessere Wahl war, zogen wir an diesem Yellow-Cab vorbei zur nächsten Metrostation.

Und dann hatten wir es gefunden. Allerdings hat es sich in den ganzen Jahren doch ziemlich verändert. Aber für die ganzen Leute ist es weiterhin eine Sehenwürdigkeit.

Gleich in der Nähe von diesem Hotel stand noch ein ganz anderes bemerkenswertes Gebäude. Es hatte den Anschein, als ob es aus Koffern gebaut wurde. Ich bin mir ganz sicher, dass das nur Fake ist… da steckt bestimmt jede Menge Beton drin. 🙂

Wie man auf den Bildern sieht, hatte uns der Regen noch fest im Griff. Aber… das kann doch einen Touri nicht erschüttern! Das nächste Ziel stand bei den Brandys auch auf der ToDo- Liste – SOHO in New York. Darum rein in die Metro und ab ging es dorthin. Damit Dietmar und Anne nie vergessen, wo das Plaza steht, musste ein Erinnerungsfoto in der Metrostation gemacht werden.

Tja… und dann waren wir in SOHO. Dieses SOHO hate mit dem SOHO in London nichts, aber auch garnichts gemeinsam. Im Prinzip quetscht sich hier ein Nobelladen an den anderen. Selbst Gucci wird dabei fast zum Ramschladen ohne Grabbelbox. Bilder davon spare ich mir an dieser Stelle. Vom Chinatown, wie in London, keine Spur. Gibt es dann aber doch, aber von SOHO ein wenig entfernt. Dort zogen wir dann hin. Und siehe da… es war hier wirklich spannend. Viele Geschäfte und Fressbuden in chinesicher Hand. Ob auch mit Hund, kann ich an dieser Stelle nicht beantworten. 😀

Jedenfalls hatten wir das Gefühl, dass wir langsam dehydrierten, unterhopften… ach was weiß ich, wie das heißt. Anne hatte dann das glückliche Adlerauge gehabt und hat dann mitten in Chinatown diese Taverne entdeckt. Nicht wirklich typisch für Chinatown, aber sowas von urgemütlich. Jepp… wir waren sehr gerne und lange darin. 😉 Die Kellnerin machte dann auch noch ein Foto von uns… okay, sie wollte auch mit drauf sein, aber hatte sie sich verdient. 🙂 Dann gab es dann noch ein kleines Geschenk, welches wir aber angesichts des andauernden Regens lieber dort aufhängten. Man sollte sich schließlich an uns erinnern. Ach ja… der Vollständigkeit halber… wir haben dort natürlich ein nettes Bierchen getrunken. Außer die Frauen… die haben zum Bier noch eine Tomatensuppe verdrückt. 😀

Inzwischen waren die Haare trocken, die Jacken… nun ja, nicht so ganz. Aber ob wir wollten oder nicht – eher nicht – wir hatten ja noch einige Ziele vor uns. Da stand als nächster Punkt das Empire State Building auf der Liste. Also suchten wir unserer Weg durch Chinatown zur Metro …

Neee… was es hier so alles gibt…

Wir mussten mit der Metro an einer ziemlich großen Station umsteigen. Dort wurden wir mit Kultur „genervt“ Oder besser gesagt… ich zückte das Smartphone, um ein Video zu machen und die anderen mussten warten. 😉

Etwas später waren wir dann auch schon da. Okay, nicht ganz so schnell, aber mit der Metro kommt man ziemlich zügig von einem Ort zum anderen. An der Zielstation steht das größte Kaufhaus der Welt… so sagt man. Aber dazu später mehr, denn das ESB musste erstmal sein. Es ist wirklich ein gewaltiges Bauwerk. Wenn ich nach oben schaute, wäre ich fast auf den Hintern geplumpst.

Danach ging es zurück zu dem Kaufhaus, dem Macyˋs. Ja… es ist nicht gerade klein. Aber irgendwie hatte ich mehr Weihnachtsatmosphäre erwartet. Somit fiel dann unser Rundgang relativ kurz aus. Aber die Deko in den Schaufenstern beeindruckten mich sehr.

Die Wolkenkratzer hatten sich schon in Wolken eingehüllt. Das sah schon ziemlich naturgewaltig aus. Aber es wurde so langsam trocken… von oben. 😉 Das hatte auch was positives.

Damit hatten wir am frühen Nachmittag schon ein gewaltiges Programm absolviert. Wir wussten, dass wir am Abend noch ein kleines Highlight geplant hatten. Also entschlossen wir uns, zum Hotel zu fahren und eine Pause einzulegen. Aber aber… doch nicht ohne Zwischenabsacker! 😀 und nebenbei kümmerten wir uns um das Frühstück der nächsten Tage. Eigentlich wollte ich in der Pause den heutigen Beitrag beginnen, aber es ging beim besten Willen nicht. Ich war vom Vormittag einfach zu geschwächt. Höre ich da grade ein Oooooooooooo? 😀 Nach der Pause, so ca. 19:15 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zu unserem Tageshöhepunkt – das Musical “ & Juliet“ in einem Theater ganz in der Nähe. Bilder von der Vorstellung muss ich leider schuldig bleiben, da es verboten war. Aber dieses Musical hier am Broadway war aus meiner Sicht absolute Spitzenklasse. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß, auch wenn wir nicht alles zu 100% verstanden hatten. Es reichte aber auch der Handlung und der irren Musik zu folgen.

So vergingen über 2 Stunden Kultur am Abend. Okay… es gab in Puncto Kultur noch einen Nachschlag. Da wir seit dem Frühstück nicht wirklich was gegessen hatten, machten wir noch einen Abstecher zu Mackis. Danach ging es aber wirklich zurück ins Hotel und ins Bett, zumindest für 3. Einer sitzt aktuell noch am Tablett und füttert diesen Blog.

Nun ist es schon fast 01:30 Uhr. In ca. 6 Stunden wird mich der Wecker besonders ärgern, da wir etwas früher aufstehen müssen. Unser Tageshöhepunkt für morgen beginnt nämlich schon am Vormittag.

Bis dahin…

Seid gespannt, wir sind es auch.