Frohe Weihnachten – in den USA einen Tag zu früh. Wir haben den 24.12.2025. Im Gegensatz zu Deutschland, ist das fast ein ganz normaler Tag. Hier fliegen ja erst am 25.12. die Löcher aus dem Käse.
Wie die letzen „Morgenses“ erfreuten wir uns an dem angebotenen Frühstück hier im Hotel. Man könnte sich daran gewöhnen. Selbst koffeinfreien Kaffee für meine Wenigkeit war vorhanden, bei denen man zum Frühstück lieber einen großen Bogen machen sollte. Egal… wenn Sünde, dann richtig. „Kann den Frühstück Sünde sein… es wär mir egal“ 😀 Aber die Aussicht aus dem Fenster von Frühstücksrestaurant, wollte ich euch nicht vorenthalten.

Mehr gibt es über das tolle Frühstück nicht zu berichten. Nur soviel, dass es ca. 24,00 $ per Person und Tag kostete. Nun ja… man könnte sagen, ooooooh… das ist nicht gerade günstig. Aber man könnte auch mit Bohnen und Toastbrot für 17,00 $ eine Menge Geld sparen, wenn man es liebt. Wir haben da eine andere Frühstückskultur und erfreuen uns an dem internationalen Frühstück. Soviel Obst, esse ich zuhause nicht.
So… das haben wir nun auch geklärt. 😉 Wir hatten heute um 11:00 Uhr einen Termin in der Mt. Olivet. Babtist Church. Nein… keine Hochzeit, sondern ein Konzert des Harlem Gospel Chors.


Boah… was soll ich sagen… es war unglaublich. Am Anfang dachte ich ja noch… okay, ganz nett, wie lange soll das nun gehen? Aber es war wirklich unglaublich cool. Da steht ein Bariton und dreht seine Stimme mal 3,5 Oktaven höher. Maria Carey sollte vor Neid erblassen. Den Abschluss bildete dann „Oh happy day“ mit einer endlosen Interpretation.

Eine ganze Stunde Gospel… dass war auch für mich eine neue Erfahrung.
Danach hatten wir uns also entschieden, Wiederholungstäter zu sein. Also nicht wirklich, aber am Empire State Building gabe es einen Laden. Okay, es gibt da etwas mehr, als nur einen Laden. Aber dieser Laden war dort einmalig. Build a Bear – falls jemand diesen Laden nicht kennt… hier kann man seinem eigenen Teddy Leben einhauchen und… Füllung. Und erneut brachte uns die Metro dorthin.
Nun gibt es hier nicht nur Bären, sondern auch den geliebten Grinch. Also für die, welche diese amerikanische Erfindung lieben. Wir gehören dazu, also mussten wir dorthin.

Der Grinch… unser Grinch… also die Füllung wirkte irgendwie schmerzhaft auf uns Männer. Wer möchte schon gerne die ganzen Flocken von hinten hineingepustet bekommen. Es tat nicht nur dem Grinch weh… neeeeeein, wir waren emotional beteiligt. 😀 zum Schluss bekamen die Grinches von uns noch ein Herz. Diese Zeremonie hatte uns wirklich sehr mit dem Grinch verbunden. Wir haben ihm das Leben geschenkt!!! Auf immer und ewig… GRINCH! 😀




Nun ist aber genug, mit der ganzen Gefühlsduselei! Wir hatten uns vorgenommen, endlich mal einen Glühwein zu ziehen. Dazu fuhren wir dann zum Bryant Market, wo zu dieser Zeit ein Weihnachtsmarkt ist. Okay… es ist ein Weihnachtsmarkt, welcher mit unseren Märkten in Deutschland nicht zu vergleichen ist. Im Prinzip kann man hier eine Menge Krempel und Klamotten kaufen, welche man aber eigentlich nicht benötigt. That is America!


Anne zog schnell noch eine Fluppe durch und dann ging es rein in das Getümmel.Aber wir waren ja hier, um endlich mal einen Mulled Wine zu genießen. Und das ist in NY nicht wirklich einfach. Aber hier… ja hier gab es ihn… den Glühwein in NY. Doch… was ist das? Neee… nicht wirklich oder? Der Mulled Wine sollte 17,00 $ kosten! Ihm ernst… neeee… im Becher! Okay,, Alternative wäre ein Bier gewesen. Und da hob es mir den Magen aus. Für eine 0,33 Flasche wollten die 9,00 $ haben. So groß kann keine Sucht sein. Also haben wir darauf gepfiffen und sind auf die Pirsch nach einer „Kneipe“ gegangen. Irgendwann merkten wir, dass wir nicht mehr weit von unserem Hotel waren. Auf dem Broadway liefen dann so komische Gestalten rum, die für ein paar Dollar als „Model“ tätig waren. Nein… nicht für den Playboy, sondern… ach schaut selbst.




An dieser Stelle möchte ich mal erwähnen, dass hier in der Ecke unglaublich viel Polizei present ist. Unzählige Polizeiautos, noch mehr Officer und irgendwo jaulte immer die Sirene eines Polizeiautos. Ich muss ehrlich gestehen, dass man sich trotz der Menschenmasse nie wirklich unsicher fühlten.
Nun gut… wir hatten dazu entschieden, dass wir ausgerechnet heute die „Happy Hour“ mal auskosten – nicht auskotzen – wollten. Haben wir übrigens dann auch erledigt und… Haken dran. 😀
Morgen Vormittag wollen wir zur Messe, in der Kirche gegenüber gehen. Wir haben absolut keinen Plan, was uns dort erwartet. Aber…
Wir sind gespannt… seid Ihr es auch!
Meine Güte, es ist ca. 23:00 Uhr New Yorker Zeit. Das bringt meine innere Uhr ja völlig aus dem Rhythmus! ;D