Heute ist der 25.12.2025 und eigentlich sollte der Titel von diesem Beitrag – Merry Christmas everybody – lauten. Statt dessen gibt es nur ein schnödes – Gestrandet. Besser könnte man es aber nicht sagen. Nach einer wirklich erholsamen Nacht (der Jetlag ist nun wirklich überstanden) machten wir uns schön für das Frühstück zurecht. Okay… dazu hätte ich um 04:00 Uhr aufstehen, was für mich absolut unrealistisch ist. Aber darum geht es grade nicht. 😀 Als ich aus dem Bad kam, hatte mich Bine mit der schrecklichen Nachricht begrüßt… UNSER RÜCKFLUG WURDE GECANCCELD, wegen Schneesturm. Hier ist der Beweis, wir sind nicht freiwillig länger geblieben. 😉

Ach du Schei**e… was nun? Etwas später gabe es dann per E-Mail die Info, dass wir auf einen Flug am Sonntag umgebucht werden können, wenn wir möchten. Nun gut… der Rückflug zwei Tage später ist nun nicht so prickelnd. Schließlich hatten wir unser Hotelzimmer nur bis Freitag gebucht. Also ran an die Rezeption und nachgefragt. Das gestaltete sich mehr als schwierig. Wir sollten die Zimmer über ein Portal buchen und dann den Rest über die Rezeption klären. Ich weiß nicht, wie oft wir das versucht hatten, aber Ende war klar… das Hotel ist ausgebucht. Es gibt ein anderes Hotel von RIU in der Nähe. Also haben wir dort versucht, für uns 2 Zimmer zu buchen. Boah… endlich sollte es klappen. Nur noch bezahlen und… denkste Puppe. Es gab Probleme bei der Bestätigung der Zahlung. Das ist hier wirklich nur die Kurzfassung. Wir sind mit unserem Problem wieder zurück zur Rezeption gegangen und hatten dann um eine Mitarbeiterin gebeten, welche deutsch spricht. Das klappte wirklich gut – sie hatte dann in dem anderen Hotel angerufen und nachgefragt, ob eine Buchung möglich sei. Wäre es auch, aber bei 1400 $ für zwei Nächte pro Zimmer waren wir dann doch raus. Also sind wir auf die Suche nach einer Alternative gegangen und haben ein Hotel ca. 5 Minuten Fußweg entfernt gefunden, gebucht und… endlich. Die Unterkunft bis Sonntag war also erstmal gesichtert. Mein Kreislauf, Blutdruck und wer weiß, was noch alles war bis zu diesem Zeitpunkt in unergründlicher Sphären geklettert. Mir war zwischendurch total schlecht – die Händer zitterten – und es lag nicht am Alkohol. 😀
Jedenfalls entschärfte sich langsam die Lage, aber unseren Besuch bei der Weihnachtsmesse in der Kirche gegenüber, mussten wir leider abhaken. Okay… so ist das, wenn man Prioritäten setzen muss. Wir beschlossen dann, erstmal das andere Hotel zu inspzieren. Auf den ersten Blick war es garnicht sooo schlecht, also das neue Hotel meine ich. 😀

Doch dazu können wir morgen Abend mehr sagen. Leider können wir auch hier erst um 15:00 Uhr einchecken, aber zum Glück dürfen unsere Koffer bis dahin in dem noch aktuellen Hotel warten. Wir haben danach die Gegend erkundet, wo wir noch nicht waren. Hier gab es eine Bar neben der anderen, welche allerdings erst am Nachmittag öffneten. Aber… nach der ganzen Aufregung hatten wir uns doch ein Bier verdient. Oh je… wir waren furchtbar unterhopft. So kurz vor der Dehydrierung fanden wir dann ein asiatisches Restaurant, mit Happy Hour für das Bier. Leute… wenn es Biergott gibt, dann hatte er uns erhört. Für alle, welche nicht wissen, dass ess einen Biergott gibt… doch, es gibt ihn – Pelto-Pekka. aus der finnischen Mythologie. Aber noch sind wir ja in USA und Finnland ist weit entfernt. also kehrten wir hier ein… ins…


Nun sind wir ja grundsätzlich höflich und hatten uns zu dem Bier auch noch ein „Häppchen“ bestellt. Es war dem vorherigen Frühstück zwar eher unangebracht, aber wir waren tapfer. Und das 2x, denn außer der üppigen Portion war das Essen ziemlich scharf. Das könnte noch lustig werden. 😉 Bine und ich hatten „Drunken Noodles“ bestellt. Wer auf diesen Namen gekommen ist… keine Ahnung. Vermutlich deswegen, weil man danach ordentlich trinken muss. 🙂 Außerdem nutzten wir die Gelegenheit, Tickets für die Bahn von Frankfurt nach Berlin zu kaufen. Schließlich wird unser ursprünglicher Zug am Samstag ohne uns nach Berlin fahren. Warum auch immer… das war wirklich nicht einfach, da die Tickets entweder schweinisch teuer waren, oder es gab keine Sitzplätze mehr. Aber das hatte meine Managerin perfekt erledigt… wie immer! 😀 (das ist ein Insider)
Nun gut… danach waren wir bereit, um die Häuser zu ziehen. Also nicht mit Party und so, sondern einfach mal ein wenig ohne Stress vom Broadway, New York von einer anderen Seite kennenlernen. Oh yesssss… das die Parkpreise in New York nicht von schlechtern Eltern sind, hatten wir inzwische erfahren. So 20 $ für die Stunde aufwärts, ist keine Seltenheit. Aber diese platzsparende Art zu parken, war uns dann doch eher unbekannt.

Keine Ahnung, wieviel Blocks wir gelaufen sind, aber plötzlich sahen wir einen alten Bekannten. Also keine Person, aber dieses Gebäude war uns nicht fremd. So dicht an unserem Hotel, oder sind wir so weit gelaufen? Auf alle Fälle geht es auch ohne Metro. Und dann daaaaa… noch ein Bekannter! Der Weihnachtsmarkt am Bryant Park. Okayyyy… auch nicht weit weg. Aber der war heute richtig voll. Ich vermute 100% Touris, denn der brave Amerikaner ist mit seine Familie zuhause und erfreut sich am leckeren Truthahn.


Vom Weihnachtsmarkt gibt es heute kein Foto… hatten wir ja gestern schon. 😀 Aber das folgende Foto muss ich euch erklären. Das ist die die berühmte Ampel, wo das Ampelmännchen uns immer signalisiert… ihr könnte gehen. Okay, dass kann man auch bei Rot, wenn kein Auto kommt, aber das hier ist die sichere Variante. Doch fast jedesmal, wenn die Ampel umgeschaltet hatte hörte ich. “ Ist grün!“ Mal ehrlich… könnt ihr da irgendwas erkenne, was an der Ampel grün ist? 😀

Irgendwann hatten wir dann den Bogen zu unserem Hotel geschlagen und sind völlig erschöpft in die Bar eingekehrt. Es wurde höchste Zeit für einen Drink, welcher uns für eine Pause vorbereitet hatte. Ooooohhhh… einen gute Stunde Mittagspause tat so gut. Die ist aber auch wichtig gewesen, da wir heute noch ein Highlight vor uns hatten. Nach der Pause hatten wir uns dann noch ein wenig an der Bar in Stimmung gebracht und… ach wir haben ja noch so viel Zeit. Übrigens hatten wir dann mal so die Hotels geprüft, welche wir für unsere Nachspielzeit in Betracht gezogen hatten. keine Zimmer mehr verfügbar. Das verwunderte uns eigentlich nicht, da wir sicher nicht die einzigen in New York waren, welche bis Sonntag GESTRANDET sind. Also machten wir nun nochmal eine kurze Pause, welche ich grade nutze, um den ersten Teil des heutige Bericht zu schreiben. Das ich bis hier nicht viele Bilder parat hatte, kann man doch verstehen, oder? Aber nachher geht es zum Central-Park, wo wir dann ab 21:40 Uhr die Leisungsfähigkeit der Kutschpferde testen werden. 😀
Bis dahin ist an dieser Stelle erstmal Schluß. Wenn wir vom Central-Park zurück sind, geht dieser Bericht weiter. Aber die Pause werdet ihr nicht merken, da ich diesen ersten Teil noch nicht veröffentlichen werde. 😀
Nun ist es 00:10 Uhr und wir haben die Kutschfahrt, aber auch das Abendabschlussgutenachtbier hinter uns. Also weiter gehts mit dem heutigen Bericht.
Wir sind zu dem Treffpunkt am Central-Park gelaufen. Das Wetter war trocken, die Luft war frisch und ein wenig Bewegung tut ja gut. Außerdem bekommt man auch was fürs Auge geboten.



An dem Treffpunkt warteten mehrere Kutschen. Doch welche sollte denn nur für uns sein. Bine bekam dann einen Videocall von Emre, welcher der Kutscher für uns war. Er ist noch auf Tour gewesen und wollte in 7 Minuten aufkreuzen. Er hatte wirklich Wort gehalten und so begann unsere Tour mit einem Fotoshooting. Das ging natürlich von der Zeit ab.




Die Tour führte erst ein Stück durch den Central-Park und dann durch die toll beleuchteten Straßen von Manhattan. Es war wirklich superschön, auch wenn wir an einigen Stellen vorbeifuhren, welche wir bereits auf unseren Streifzügen erforscht hatten.
Der Trump-Tower von unten:

Das Kofferhaus von Louis Vuitton.

Kennen wir!


Der Eingang zum „The Plaza“… ihr wisst schon Kevin und so. 😉


Kennen wir och! 🙂

Und das Kaufhaus Saks auf der Fifth Avenue sorgte wieder für „leichte“ Unterhaltung. 😀


Nach ca. 45 Minuten war unsere Fahrt dann auch schon wieder vorbei. Sie war schön, aber auch ziemlich kalt. So langsam bewegten sich die Temperaturen unter den Gefrierpunkt. Allerdings hatte ich noch einen Herzenswunsch, welchen ich mir gerne erfüllt hatte. Es handelt sich dabei um das Dakota-Building am West-Central-Park. Es lag mir deswegen sehr viel daran, da hier damals John Lennon gewohnt hatte und davor erschossen wurde. Vielen Dank an Bine, Dietmar und Anne, welche mit mir den Weg durch die Kälte mitgemacht hatten.

Nachdem wir dort waren, ging es auch per Fußmarsch wieder zurück zur Metro, Das waren immerhin über 1,1 km je Strecke. Mit der Metro ging es dann wieder zur 47 Street, wo unser Hotel war. Ein kleines Hüngerchen mussten wir allerdings noch beseitigen. Die Küche in der Hotelbar hatte um 23:10 bereits geschlossen. Also versuchten wir uns an Hotdogs, welche es an den unzählen Fresswagen in Manhattan gibt. Ehrlich gesagt… wir brauchen diese Hotdogs nicht noch einmal. So lecker waren sie am Ende doch nicht. Und falls wir morgen keinen Appetit auf Frühstück haben sollten, macht Bine die Ausnahme. Sie hatte sich lieber was von Dunkin Donuts geholt. Jetzt fehlte wirklich nur eins, um den Abenddurst zu stillen. Bine hatte dann für die passende Bierversorgung in der Bar gesorgt.

Somit fand der Tag, welcher so wild begonnen hatte nun doch noch einen angenehmen Abschluss. Nun ist es inzwischen doch wieder 01:00 Uhr geworden. Draußen sind es -3 Grad. Morgen ziehen wir dann am Nachmittag in das neue Hotel. Da lassen wir uns mal überraschen.
Seid gespannt…wir sind es auch.