Guten Morgen zusammen, es ist der 27.12.2025. Ja richtig gelesen, denn ich wollte zwar gestern Abend noch den Blog schreiben, war aber dann doch zu platt, Darum habe ich mir den Wecker gestellt und sitze seit ca. 05:00 Uhr und füttere den Blog. Der gute Nebeneffekt… ich konnte meine längst fällige Wassertablette nehmen.
Also wie Ihr ja wisst, sollte es hier in New York den schwersten Schneesturm seit 3 Jahren geben.

Unser Flug wurde annuliert und wir mussten in ein anderes Hotel umziehen. Da konnten wir aber erst um 15:00 Uhr einchecken. Also haben wir nach dem Frühstück die Koffer gepackt und um 11:00 Uhr in dem alten Hotel im Gepäckraum abgegeben. Somit hatten wir Freizeit und konnten uns in New York rumtreiben. 😉 Eigentlich gibt es hier ja jeden Tag, jede Menge neuer Sachen zu sehen, auch wenn wir schon gefühlte 100 Mal durch die gleichen Straßen gelaufen sind.


Aber was war das für eine tolle Weihnachtsdeko und… was verbirgt sich wortwörtlich darunter. Pig n‘ Whistle… welch komischer Name – Schwein und Pfeife – das konnte nur was völlig irres sein. Also rüber und siehe da, ES WAR EIN PUB. Dassssss war ein Zeichen… unser Zeichen… ein magische Zeichen, welches rief: „Kommt, kehrt ein, es soll nicht euer Schaden sein! “ 😀 Ich schwöre… wir wollte nicht, konnten dem Ruf aber nicht widerstehen. Im Prinzip wie bei den Sirenen in der Seefahrt. 😉 Oh es war ein langer Tresen, mit vielen Zapfhähnen, um das Geld in gute Prozente anzulegen.



Inizwischeliehe… ups… hatten wir wieder die Kontrolle erlangt. 😀 Also ging es weiter, denn Anne wollte noch zum Disneyshop und zu M&M‘. Ja warum denn nicht, Weihnachten ist ja hier so gut wie vorbei – dachten wir zumindest. Allerdings wussten das wohl die ganzen Leute nicht Also gilt auch hier… vor dem Fest, ist nach dem Fest. Wir waren zuerst im Disneyshop. Es war voll… es war laut… und für mein empfindliches Gemüt einfach zu viel. Ich beschloss also draußen auf dem Broadway, vor dem Laden auf die Anderen zu warten und dem bunten Treiben zuzuschauen. Es gibt schließlich immer etwas zu sehen. Außerdem war ich noch immer auf der Suche nach dem „Naked Cowboy“, einem Typen, der nur im Schlüppi und Cowboyhut mit seiner Gitarre als Straßenmusiker hier unterwegs war. Inzwischen eine Legende, welche damit geschätzte 150000 Dollar im Jahr verdient. Leider hatte er wohl mal frei gemacht.

Eine gefühlte Stunde später waren wir dann wieder komplett und wir zogen zu M&M’s. Hier schien es eher ruhiger zu sein, aber oft trügt ja der Schein. Etwas leiser ja, aber auch nicht weniger voll. Aber ehrlich gesagt, M&M’s sind lustig. Da lag vermutlich die Schmerzgrenze etwas höher. Und man musste nicht am Eingang anstehen… zumindest nicht, als wir reingingen. Etwas später sah das schon etwas anders aus – eine Schlange von bestimmt 20 Metern. Aber hier gab es soviel zu sehen und etwas Blödsinn konnte man hier auch machen. Zum Beispiel Bauchwettbewerb! Also der Eine hat einen ziemlich dicken Bauch (an dieser Stelle legen wir uns nicht fest, wer gemeint ist). Der andere ist ein M&M. 😀

Die Mädels durften dann auch noch den Dicken knuddeln… also den Roten. 😉

Tja… und schon war es 15:00 Uhr. Wir holten unser Gepäck aus dem alten Hotel und zogen um in das neue Hotel. Also neu ist hier eher chronologisch gemeint. Es war nicht wirklich neu, sondern hatte schon so manchen Schneesturm erlebt. Aber es war ordentlich und sauber, trocken und warm… und, beim Check war es ordenlich voll mit einer ziemlich langen Warteschlange. Aber wir hatten ja Zeit, unser Rückflug geht ja erst am Sonntag.


Nach ca. einer halben Stunde hatten wir dann unsere Zimmerkarten und Voucher für das Frühstück bekommen. So zogen wir dann in unsere Unterkunft für die nächsten zwei Tage ein. Aber… wir hatten schon einen Plan für die nächsten Stunden. Da ist zuerst und ganz wichtig, die Bierreserven für die kommenden Abende zu sichern und anschließend zur Happy Hour in unser altes Hotel zu ziehen. Das Bier war schnell erledigt und damit wir in dem anderen Hotel nicht so aus der Rolle fallen, hatte es Bine erstmal sicher auf unser Zimmer gebracht. 😉 Danach ging es dann in unser altes Hotel, was die enorme Entfernung von knapp 400 Metern hatte. Also Luftlinie waren es bestimmt nur 350 Meter. Da es aber hier viele Touris gibt um die man sich rumschlängeln musste, war der tatsächliche Weg etwas länger. 😀 Auf dem Weg hatten wir dann auch mal das Glück… also für uns zumindest, dass die Feuerwehr von einem Einsatz zurückkam.So ein Blick in die Feuerwache von New York, ist schon beeindruckend.


Ach so… nur zur Erklärung… es gab zwar in unserem Hotel auch die Möglichkeit für eine Happy Hour, sogar bei Livemusik. Aber dieses Cafe war unglaublich voll und die Happy Hour ging viel kürzer… warum also alte Gewohnheiten über Board werfen?! 😉
Wie immer hatten wir hier unseren Platz gefunde – der Barkeeper kannte schon unsere Bestellung und an dieser Stelle ist nur für uns zur Erinnerung die Zusammenfassung unseres Getränkemenüs. Wer das lieber nicht wissen will, muss diese kurze Passage überpringen. Alsoooo… die Mädels: Mojito Cocco, Jens: Long Island Icetee, Dietmar: ein großes Budweiser.
Falls es davon Bilder geben sollte, füge ich sie später ein. Ich hatte jedenfalls keine gemacht. Aber wir stießen dann noch auf unsere Mama an, welche uns am 26.12. eigentlich ganz dicht oben im Flugzeug erwartet hatte. Nun muss sie bis Sonntag warten.
Eigentlich wollte wir noch am Abend nach Brooklyn fahren. Bine hatte dort einen Gegend gefunden, welche besonders toll weihnachtlich geschmückt und beleuchtet sein soll. Bei der geplanten Route hatten wir aber von Google die Mitteilung bekommen, dass der Busverkehr nach Brooklyn unregelmäßig sein kann. Aufgrund des Schneesturmes werden die Busse auf den Schneefall vorbereitet und es kommt zu Ausfällen. Na jaaaaa… nichts wäre schlimmer als in Brooklyn festzusitzen, während unser Hotelzimmer auf uns wartet. Damit schließt sich der Kreis zum Schneesturm. Inzwischen hatte hier der Schneefall eingesetzt. die Straßen wurden langsam unangenehm glatt, denn die Hotels und Geschäfte hatte mit reichlich Salz vorgsorgt. Kann man hier machen, denn Bäume sind in Manhattan eher eine Rarität.
Aber zum Glück hatten wir mit Bier vorgesorgt, so dass wir auf unserem Zimmer einen Tagesabschlusstrunk nehmen konnten. Hier nur ein Beispiel für unsere Getränke…

Also nur die linken Dosen. Das Foster’s ist nur mein Blogschreibekreativitätsbier. Hört sich komisch an, ist aber so. 😉
Damit war es das für den heutigen Beitrag… also für gestern, denn heute ist ja heute. Ich bin ja schon völlig durcheinander. 😀 Unser Plan für heute, also heute den 27.12.2025 sieht folgendermaßen aus… nach dem Frühstück fahren wir zu dem Bullen, um ihm an die Klöten zu fassen. Dann geht es zu einem weiteren Hard Rock Cafe, in der Hoffnung, dass es geöffnet hat. Und den Abschluss bildet dann die verschobene Tour nach Brooklyn. Wer weiß, was wir dazwischen noch alles erleben werden.
Seid gespannt… wir sind es auch!
Ach ja… an dieser Stelle noch mein Lieblingshinweis. Da ich diesen Blog ja entweder spät am Abend oder wie heute, sehr früh schreibe, könnte hin und wieder ein Schreibfehler enthalten sein. Und jetzt die gute Nachricht… wenn jemand die findet, darf er sie gerne behalten und für Ostern aufheben. Da kann man Schreibfehler besonders gut verstecken. 😀