Denn erstens kommt es anders…..

also zumindest galt das für den Tagesbeginn des 25.02.2026. Da hatte irgend so ein Trottel seinen Wecker auf dem Zweithandy nicht ausgestellt. Und so sahen sich zwei verschlafene Gestalten etwas merkwürdig um 05:55 Uhr in die müden Augen. Also hochleiern, Entschuldigung murmeln und weiterschlafen. Hat bei mir gut geklappt, nur beim armen Jensi nicht. Sorry,kommt nicht wieder vor.

Um 07:30 Uhr dann also nochmal offiziell: Aufstehen für alle, nacheinander durch das Bad, warm anziehen und ab zum Frühstück. Ui ui ui, das Thermometer hat -22 Grad angezeigt. Da ist so ein Morgenspaziergang doch erfrischend.

Der Kamin im Frühstücksraum war natürlich aus. Wer braucht schon so wat?

Na dann Brot… in verschiedenen Sorten etwas Wurst, jede Menge Käse, Obst, Küchelchen, Eier…. na wir haben unsere Auswahl getroffen und dann ganz gemütlich gespeist. Einigen Dingen sah man an, dass sie schon seit mindestens, wenn nicht noch länger auf die hungrigen Mäuler warteten. Ejal…wir hatten Hunger, und Benno erst Recht.

Und dann Spaziergang Nr.2 zurück, cremen, warm anziehen und ab zum Elfen Trainingszentrum. Was ein guter Wichtel bzw. Elf werden will muss viele Sachen üben.

  1. Station war Geschenkepäckchen zielgenau durch ein kleines Loch werfen. Erinnerte an ein Kneipenspiel und daher war der Opa hier eindeutig der Beste.
  2. Station, hier hieß es Rodeln bis die Plaste glüht. Was Oma und Opa in einem Rutsch absolviert haben, hat bei Benno etwas gedauert. Und er “musste” gleich alle möglichen und unmöglichen Lagen probieren. Man weiß ja schließlich nie.
  3. Station, oh je letztens ist ein Rentier entwischt.Aus diesem Grund müssen alle zukünftigen Wichtel Lasso werfen üben. Und da diese Knilche heute auch ab und an mal Quatsch machen, wurde Benno zum Seilspringen verführt.
  4. Station, ganz wichtig: Schneemobil fahren für kleine Wichtel, falls die Rentiere mal krank sind. Das war ein Heidenspaß. Wir wollten eigentlich vereinbaren, dass wir den Junior-Elf in Ausbildung um 18:00 Uhr wieder abholen. Nur blöd, dass noch andere Kinder angemeldet waren.
  5. Station für die großen Geschenke: Motorschlitten fahren, natürlich auch wieder mit Helm. Der Opa entpuppte sich beinahe als neuer Weltmeister und wurde fast als Trainer angeworben. Aber wir brauchen den ja noch. Im Ernst: die Oma muss hier nochmal fleißig üben oder gleich eine andere Position dabei einnehmen.
  6. Und eine ganz wichtige Station: anschleichen und verstecken. Welcher Elf oder Wichtel möchte beim Blödsinn machen oder Geschenke bringen schon entdeckt werden?

 

Dann war es soweit, wir hatten alle Prüfungen erfolgreich absolviert, da gab es dann einen warmen Kakao und Marshmallows am Lagerfeuer. Stolz nahmen wir unser Elfen Diplom entgegen und hatten nach ganz viel Spaß einen tollen Vormittag verbracht.

Diese Urkunde ist nur ein Beispiel. Jeder hatte sie bekommen und ist nun ein offizieller Helfer des Weihnachtsmannes.

Autsch, da hat doch so ein frecher Elf noch eine kleine Schneeballschlacht angefangen. Nur Blödsinn im Kopf.

Zurück am Haus, war Benno noch lange nicht müde. Er musste noch fix den Schneeberg wieder runter….mit oder ohne Schlitten 😂. Und wieder hoch und wieder runter…..

Mittagsruhe war angesagt und gar kein Problem.

Am Nachmittag ging es dann mit dem Bus in das schöne Städtchen Rovaniemi. Na ja, schön ist relativ. Also den berühmten Lordi Platz besuchen, zurück ins Shopping Center und dann fürstlich bei Burger King gespeist.

Für den Rückweg hat Opa ein Taxi spendiert, so kamen wir rechtzeitig zurück und Benno hat das heiß begehrte Quad in Miniaturausgabe erhalten. Für die Großen gab es den ersten Glögi vor Ort und dann war der Junior auch schon beinahe k.o. Die Großen kommen nun auch zur Ruhe, denn morgen ist wieder Programm im Freien angesagt, da ist Ruhe dann auch wirklich schön.

Was morgen ansteht, wollt ihr wissen? Tja, da müsst ihr morgen wieder nachlesen und bis dahin einfach warten. Also dann bis dann und winke winke!