Begleite Sabine und Jens auf ihren Reisen durch die Welt

Autor: orion63 (Seite 1 von 3)

Von Demenz ist keine Spur!

Moinsen zusammen, heute ist der 15.02.2026. Wer nun denkt… „Dem Weihnachtsmann die Hand schütteln“ da haben die Laewens doch einen an der Waffel. Das letzte Weihnachtsfest ist schon knapp 2 Monate her. Bis zum nächsten Weihnachtsfest sind es noch gut 10 Monate.  Tja… aber von Demenz ist keine Spur. Denn wir wissen, wo der Weihnachtsmann wohnt. Der Ort heisst Rovaniemi und liegt in Lappland am nördlichen Polarkreis. Und genau da wollen wir in wenigen Tagen hinreisen. Das allerdings nicht nur, weil WIR dorthin wollen. Nein… es wird die „Baldbinicheinschulkindreise“ für „Nummer 5“, oder auch Benno genannt. Benno hat es bitternötig, den Weihnachtsmann noch einmal zu treffen, bevor er in die Schule kommt. Natürlich freuen wir uns auch darauf und… auf aktuell – 19 Grad, Rentiere, Schlittenhunde und Nordlichter. Also… schaut ab 24.02. regelmäßig vorbei. Wir wollen euch daovn berichten.

Bis dahin…

Seid gespannt… wir sind es auch.

Alles Finale, oder was?!

Heute ist der 30.12.2025 – dieser finale Beitrag dreht sich aber über unseren letzten Tag und die Heimreise am 28.12.2025. Allerdings möchte ich an dieser Stelle erstmal über den Zusammenhang zwischen Raum und Zeit bei einer Reise in die USA philosophieren. Wenn ich meine täglichen Berichte geschrieben hatte, war das im Prinzip in der Zukunft, damit man sie in der Vergangenheit lesen konnte. Denn in Mitteleuropa ist es ja bereits am Morgen, während es in New York noch am Vorabend ist- Allerdings schreibe ich ja den Bericht über die Vergangenheit in New York, damit ihr diesen Bericht in der Zukunft lesen könnt. So bilden Raum und Zeit eine Schleife, denn wenn man den Bericht wieder zuhause schreibt, dann kann man ihn auch am gleichen Tag lesen. Um das zu erkennen ist ein Bier unbedingt erforderlich – zwei Biere wäre noch hilfreicher. 😀

Was ich aber eigentlich meine ist, dass wir am 28.12.2025 um 20:15 Uhr New Yorker Zeit im Flugzeug saßen und ich für fast 8 Stunden keine Gelegenheit hatte, den Bericht zu schreiben. Und auch die weitere Heimreise hatte mir keine Möglichkeit geboten, meinen finalen Reisebericht zu schreiben. Und mal ehrlich… wer wäre mit einem Dreizeiler für das Finale zufrieden? 😉

Aber fangen wir nun wirklich mit dem letzten Tag an. So… heute ist/war der 28.12.2025. So langsam sitzen uns die letzten Tage in den Knochen und es macht sich Heimweh breit. Es ist ja nicht so, dass New York nicht interessant ist, aber eben auch laut und voll. Die Vorbereitungen für Silvester laufen bereits auf Hochtouren, was zusätzliche Touris anlockte. Aber wir wussten… heute Abend geht’s zurück.

Nach unserer letzten Nacht gab es ein letztes Frühstück „Grab n‘ Go“. Im Prinzip steht man wie in der Kantine an, sucht sich ein Obst aus, ein warmes Sandwich dazu und ein Getränk. Der Unterschied zur Kantine ist, das Ganze findet in einer Bar statt. Danach war dann Koffer packen angesagt und der nun wirkliche Checkout. An dieser Stelle muss man erwähnen, dass es Hotels gibt, wo man richtig viel Money für die Einlagerung vom Gepäck verlangt. Andere Hotels dagegen verlangen nichts. In unserem Hotel mussten wir pro Gepäckstück einen Dollar berappen. Ist überschaubar, aber das ganze läuft ohne Quittung und nur in bar ab. Nun ja… man könnte vermuten, dass… aber warum.

Allerdings hatten wir ja noch fast 4 Stunden Zeit, bis wir uns auf den Weg zum Flughafen machen mussten. Zum Glück hatte Anne den heißen Wunsch, noch einmal zu M&Ms zu müssen. Das war eine tolle Idee, denn… heute mussten wir uns auch anstellen.

 

Aber trotz langer Schlange – ca. 20 Meter – hatte es nur wenige Minuten gedauert, bis wir reinkamen. Oh je… es war ziemlich voll… voller als beim letzten Mal. Die Frauen hatten aber heute den Jagdinstinkt im Blut (könnte an den Getränken vom Vortag liegen 😉 ) und hatten das Objekt der Begierde schnell gefunden. Inzwischen war es bereits locker 12:00 Uhr durch und der Hopfenpegel sank auf das unterste Minimum. Wir mussten eine Lösung finden… und wir fanden sie, dachten wir. Von außen war die „Wirtschaft“ wirklich schön anzusehen – von innen auch.

Aber… nun ja… wie hatte Bine es in ihrem Status? Wir hatten keine Plätze reserviert. Der wahre Grund… die hatten hier utopische Preise. Da wir den Laden nicht kaufen wollte, zogen wir dann weiter und suchten und suchten und suchten und… wir wurden fündig. Allerdings völlig anders, als wir gedacht hatten. Fiesta fiesta Mexicana… ja warum nicht?! Da in den USA, die Mexicaner gefühlt die zweite Nationalität sind, mussten wir hier einfach einkehren. Ob es an dem Werbeschild lag, dass man eine Margerita für 5 $ bekommen sollte, kann ich an dieser Stelle nicht mehr genau sagen.

Die Kellnerin, ich nenne sie mal die Tochter des Hauses, versuchte 4x eine Bestellung aufzunehmen. Allerdings hatten wir uns mit der Auswahl der Speisen etwas schwer getan. Für die „Tochter“ war das überhaupt kein Problem. Anne und ich hatten wir uns für Pozola entschieden. Eine Art Eintopf, eher eine Suppe, mit Mais und Fleisch vom Huhn und Schwein. Dietmar hatte Chicken Tender mit Pommes – nett anzusehen. Aber Bine hatte auch ein typisch mexicanisches Gericht, was toll aussah und vermutlich auch richtig gut geschmeckt haben muss. Leider habe ich grade den Namen nicht parat und ein Foto kann mir hier nicht weiterhelfen. Falls von den anderen Dreien noch ein Foto kommt, werde ich das nachliefern.

Nachtrag… es gab bei den vielen Fotos doch eins von Bines Gericht

Kommen wir zu dem Werbeschild. Wir erinnern uns… 5 $ für eine Margarita… wirklich? Ja… wirklich! Und bei dem Preis mussten es zwei Runden sein. Das Angebot der „Tochter“ für eine dritte Runde hatten wir am Ende dann doch dankend abgelehnt.

 

Meine Fresse, wir hatten hier doch jede Menge Zeit verbrannt. Es wurde Zeit, das Gepäck im Hotel anzuholen und den Weg zum Flughafen anzutreten. Da wir schließlich den totalen Überblick über die Öffies in New York hatten, war die Fahrt zum Flughafen kein Problem mehr. Nur die Metrokarten machten wie fast immer ein Problem. Es gab immer eine Karte, welche nicht so tat, wie sie sollte. Ich hatte zum Glück vor unserer Reise, eine kontaktlose Variante per VISA-Karte generiert. So hatte man bei Problemen immer einer Plan B. Es ging also mit der Linie E bis Jamaica und dann mit dem Jamaica Airtrain zum JFK.  Wir waren natürlich viel zu früh am Flughafen, was am Ende aber nicht verkehrt war. Die Kofferaufgabe war aufgrund der frühen Zeit sehr einfach und schnell. Aber dann… die Sicherheitskontrolle und Ausreise… es unfassbar voll. Die Warteschlange war nicht überschaubar und machte ihrem Namen alle Ehre. Zwischen Absperrbändern welche in aller Richtungen führten, war der Weg kaum zu erahnen. Schließlich drängelten wir uns an irgendeiner Stelle in die Warteschlange und sparten so einige Minuten. Nach da. 1 Stunde hatten wir es dann geschafft. Wir waren ausgereist und im Sicherheitsbereich angekommen. Schon machte sich das nächste Problem bemerkbar… Dehydrierung! 😀 Okay… ein letztes Bier auf amerikanischem Boden sollte es sein. Ja gut… die Bestellung per QR-Code und Visacard war dann doch etwas ungewohnt. Aber hallo… wir hatten es einige Tage durch NY geschafft. Dann sollte das für uns auch kein Problem sein. War es auch nicht.

So verging die Zeit bis zu unserem Abflug echt schnell. Die erste Etappe hatten wir dann schnell geschafft und sind völlig entspannt in Frankfurt angekommen.

Das Flugzeug muss so schnell geflogen sein… die Triebwerke rauchten noch eine halbe Stunde später. Ach neee… das war die Kippe von Anne. 😀

Zur Sicherheit hatten wir uns etwas Zeit für die Rückfahrt mit dem ICE gelassen. Eigentlich hätten wir einen Zug geschafft, welcher eine Stunde nach unserer Landung nach Berlin fuhr. Aber wir hatten uns doch für eine Wartezeit von 3 Stunden entschieden. Entweder waren die Bahntickets viel zu teure, oder es gab keine Platzkarten mehr. 3 Stunden am Bahnhof Frankfurt… was könnte es Schlimmeres geben? Wir betäubten also unser Trauma mit einem Bier und einen Blick auf das WM-Finale im Dart. Wir hätten gerne in dieser Lokalität länger gesessen, aber es war ziemlich kalt. Also erforschten wir den Bahnhof und kehrten an anderer Stelle ein. Hier gab es GLÜHWEIN! Entgegen den Preisen von New York kostete der hier nur einen Bruchteil.

Man kann es kaum glauben, aber die DB hatte es geschafft, dass der ICE pünktlich abfuhr und überpünktlich am Bahnhof Berlin-Gesundbrunne angekommen ist. Wir hatten uns Hauptbahnhof von Anne und Dietmar verabschiedet. An dieser Stelle bekomme ich feuchte Augen. „Ihr Lieben… es war so schön, mit euch die Zeit in New York zu verbringen. Und… ihr könntet uns niemals auf die Nerven gehen! (Auch wenn eure Ampel dauernd grün, statt weiß war. 😊 ) Ohne euch wäre ich nie nach NY geflogen!“

Der Rest ist dann schnell berichtet. Der Anschluss zur S-Bahn klappte hervorragend und unser Auto stand trotz Verlängerung ganz trocken und unbeschadet im Parkhaus am Bahnhof Bernau.

Bine ist dem Jetlag trotzend, seit vor 06:00 Uhr im Homeoffice gewesen und nun mit den Enkelinnen auf Tour beim Mädchentag. Ich kämpfe mit dem Jetlag und habe das Glück, dass eine Kollegin meine Blümchen im Büro gießt. So darf ich zuhause bleiben.

Tja… das war nun unsere Reise nach New York. Damit ist auch der Bericht über unsere Reise am Ende angekommen. Ich hoffe, ich konnte euch unsere Erlebnisse nahe an der Wirklichkeit schildern. Wenn es euch gefallen hat, lasst ein kleines DANKE zurück. Der beste Weg wäre, wenn ihr mit einem blauen Edding ein DANKE auf das Display von eurem Smartphone, Tablett oder den Monitor vom PC schreibt. Das kann ich zwar nicht sehen, aber ihr denkt in Zukunft immer an unseren Bericht. 😀 Und damit schließt sich der Kreis zum Beginn dieses Beitrages. Wir hoffen, dass es in Zukunft noch mehr Reiseberichte geben wird. Aktuell können wir nicht genau sagen, wann das sein wird. Also bleibt uns nur eins…

Seid gespannt… wir sind es auch!

 

New York im Winter

New York im Winter – wer hätte das gedacht?! Heute ist der 27.12.2025 und nein, es handelt sich nicht um ein deja vu. Denn es geht hier und heute wirklich um unseren fast letzten Tag. Im letzte Beitrag hatte ich ja bereits unseren Plan für den heutige Tag verraten. Bevor wir aber loszogen, war ein Blick aus dem Fenster angesagt. Haben die vom Wetterbericht wirklich die Wahrheit geschrieben, oder war das nur Panikmache? Nun ja… das Foto sagt… alles halb so wild, zumindest erstmal in Manhattan.

Na dann… lasst uns das Frühstück greifen. Genau so hieß es auch… „Grab and Go“. Allerdings hatten wir die Möglichkeit, uns dennoch zu plazieren, damit wir nicht auf dem Zimmer essen müssen. Aber wenn wir gewollt hätten… kein Problem. Wir wollten es dann doch nicht. 😉

 

Nun war es soweit – wir wollten zur ersten Station, dem Bullen an die Klöten… na Ihr wisst schon. Es ging mit der Metro ab zur Wallstreet und somit auch zu El Torro. Ach neee… das wäre ja dann ein Stier. 😀

Wer jetzt denkt, mal schnell zum Bullen, einen Griff unter den Bauch und fertig, der liegt total daneben. Man musste dazu anstehen, genauer gesagt, hieß das für uns eine halbe Stunde warten und es ging dabei nicht um Bananen. Bine machte inzwischen ein paar Fotos von der Wallstreet.

Und dann war es soweit… der Reichtum offenbarte sich in unseren Händen. Ein Griff… und… Scheiße, waren die Klöten kalt! Später hatten wir den Tipp bekommen, dass wir nicht mit feuchte Händen dort anfassen sollten. Es wäre eine unlösbare Verbindung geworden. Soweit ließen wir es garnicht kommen. Der Bulle blieb ruhig und trocken.

Wie man übrigens mal so nebenbei sieht… der Schnee schreckte vor dem Bullen nicht zurück.

Der Bulle war erledigt… also nicht der Bulle, aber unser erster Stopp auf der heutigen Tour. Somit machten wir uns auf den Weg zur 2. Station – das Hard Rock Cafe am Stadion der New York Yankees. Schließlich hatte die Baseballliga Spielpause, wo wir eigentlich problemlos in das HRC einkehren sollten, wollten, dürften bzw. müssten. Wir hatten die Rechnung allerdings ohne… keine Ahnung gemacht.

in dem Stadion fand ein Footballspiel statt.

Am Spieltag hatten nur die Fans per Ticket einen Zugang zum HRC. Aber ehrlich mal… extra ein Ticket zu kaufen, damit wir ins Hard Rock Cafe  kommen… neee, das ist ja totaler Nonsen. Ob es überhaupt Tickets gab, wussten wir eh nicht. Sehr misteriöse Typen wollte uns dann noch Tickets verkaufen, aber nööö… wir wollte ja eh nicht und… wir wollten ja eh nicht. 😀 Aber nun war der Moment gekommen… Dietmar wollte schon einige Tage ein Foto mit einem Police-Officer  haben. Entweder war kein Auto dabei, oder der Officer hatte ihm nicht gefallen, oder… er hatte sich nicht getraut. Aber nun… ich hatte das optimale Objekt der Begierde entdeckt. Besser ging es nun wirklich nicht. Aber schaut selbst… hätte er dieses Angebot abgelehnt, hätte ich ihn zu 4 Runden Bier verdonnert. 😀

Aber okay… das HRC konnten wir vergessen… Aber irgendwie wollten wir hier noch nicht weg. Schließlich waren wir in der… BRONX!!! Uuuhhhh wir hatten furchtbar Angst! Quatsch… die Vorurteile waren hier nicht wirklich zu spüren – zumindest nicht in der Zeit, wo wir uns hier aufhielten. Aber ehrlich gesagt… uns fehlte langsam Hopfen… ach neee… Flüssigkeit. Es ist in der Bronx ziemlich einfach, eine Kneipe zu finden. Und dann sind wir hier gelandet… Kneipe, Bier, Klo, warm. Also alles, was wir im Moment brauchten.

Also mal ehrlich, hätte mir jemand vor ein paar Jahren gesagt, dass ich in der Bronx ein Bier trinken werde… ich hätte ihm irgendeine Krankheit unterstellt. 😉

Nun gut… wir hatten irgendwann einen Wunsch von Anne aufgenommen. Sie wollte unbedingt nochmal in den Central Park… bei Schnee. Das war ein Argument, wo wir uns nicht wehren konnten. Also rein in die Metro und ab ging die wilde Fahrt. Man muss solche Metrofahrt echt nachvollziehen können. Da werden mal ein paar Stationen ausgelassen und ja… es gab auch eine Ansage im Zug. Aber Dank der tollen Qualität hatte selbst ich kein Wort verstanden.

So landeten wir an der 59th, was im Prinzip in der Nähe vom Central Park war. Anne musste dann noch dringend Pee, was uns mindestens eine halbe Stunde von der Uhr nahm. Aber watt mutt, datt mutt! Danach ging es dann in den Central Park. Wer nun denkt… schön verschneit, schön flanieren, der hat sich geirrt. Der Schnee lockte unheimlich viele Leute an.

Und hier… diese Brücke, ein Drehort von „Kevin allein in New York“

DerPark wird gut bewacht.

Nach dem Besuch im Central Park machte sich langsam ein Hüngerchen breit Schließlich war das Frühstück nicht wirklich üppig. Also suchten wir eine Gelegenheit, unseren Magen zu füllen. Na jaaa… es gibt viele Möglichkeiten, aber man will ja nicht unbedingt den ganzen Laden kaufen, oder sich bei dem Mahl in die Finger beißen. So fanden wir dann irgendwo in der 8. Ave den „Laden Rumour’s“.  Auch hier… wirklich nett und alles, was Magen und Gaumen befriedigt.

Wir waren ja nun schon ein paar Stunden unterwegs. Auf dem Plan stand eigentlich noch der Abstecher zu der schönen beleuchteten Gegend in Brooklyn an. Ehrlich gesagt.. wir waren ziemlich durch. Wie Dietmar das so durchgezogen hatte… keine Ahnung.  Ich konnte den Unterschied zwischen Knieprobleme und Rücken nicht mehr trennen. Am Ende hatten wir dann demokratisch beschlossen… Brooklyn fällt aus. Wir zogen uns dann für eine halbe Stunde in unser Hotel zurück und hatten einen letzten Abend in dem „alten“ Hotel zur Happy Hour favorisiert. Ja genau… das machten wir. Allerding hatten wir das Glück, dass die Feuerwehr von gestern, heute vor unseren Augen zum Einsatz ausrücken mussten.

Nun gut… unsere letzte Runde zur Happy Hour verlief ohne besondere Vorkommnisse. Anne holte sich noch bei Dunkin Donats ein wenig Verpflegung gegen den Fressflash. Ein Abschlussbierchen musste dann aber doch noch in unserem Zimmer sein.

Damit endet der letzte Abend in New York. Morgen sind wir zu dieser Zeit, vermutlich mitten über dem Atlantik und auf dem Weg nach Frankfurt. Wir hoffen, dass unser Ausflug nach New York dann ein problemloses Ende nimmt. Ich werde davon in einem letzten Beitrag berichten.

Wir sind gespannt… seid ihr es auch!

 

 

 

 

 

Schneeflöckchen… da bist du ja!

Guten Morgen zusammen, es ist der 27.12.2025. Ja richtig gelesen, denn ich wollte zwar gestern Abend noch den Blog schreiben, war aber dann doch zu platt, Darum habe ich mir den Wecker gestellt und sitze seit ca. 05:00 Uhr und füttere den Blog. Der gute Nebeneffekt… ich konnte meine längst fällige Wassertablette nehmen.

Also wie Ihr ja wisst, sollte es hier in New York den schwersten Schneesturm seit 3 Jahren geben.

Unser Flug wurde annuliert und wir mussten in ein anderes Hotel umziehen. Da konnten wir aber erst um 15:00 Uhr einchecken. Also haben wir nach dem Frühstück die Koffer gepackt und um 11:00 Uhr in dem alten Hotel im Gepäckraum abgegeben. Somit hatten wir Freizeit und konnten uns in New York rumtreiben. 😉 Eigentlich gibt es hier ja jeden Tag, jede Menge neuer Sachen zu sehen, auch wenn wir schon gefühlte 100 Mal durch die gleichen Straßen gelaufen sind.

Aber was war das für eine tolle Weihnachtsdeko und… was verbirgt sich wortwörtlich darunter. Pig n‘ Whistle… welch komischer Name – Schwein und Pfeife – das konnte nur was völlig irres sein. Also rüber und siehe da, ES WAR EIN PUB. Dassssss war ein Zeichen… unser Zeichen… ein magische Zeichen, welches rief: „Kommt, kehrt ein, es soll nicht euer Schaden sein! “ 😀 Ich schwöre… wir wollte nicht, konnten dem Ruf aber nicht widerstehen. Im Prinzip wie bei den Sirenen in der Seefahrt. 😉 Oh es war ein langer Tresen, mit vielen Zapfhähnen, um das Geld in gute Prozente anzulegen.

Inizwischeliehe… ups…  hatten wir wieder die Kontrolle erlangt. 😀 Also ging es weiter, denn Anne wollte noch zum Disneyshop und zu M&M‘. Ja warum denn nicht, Weihnachten ist ja hier so gut wie vorbei – dachten wir zumindest. Allerdings wussten das wohl die ganzen Leute nicht  Also gilt auch hier… vor dem Fest, ist nach dem Fest. Wir waren zuerst im Disneyshop. Es war voll… es war laut… und für mein empfindliches Gemüt einfach zu viel. Ich beschloss also draußen auf dem Broadway, vor dem Laden auf die Anderen zu warten und dem bunten Treiben zuzuschauen. Es gibt schließlich immer etwas zu sehen. Außerdem war ich noch immer auf der Suche nach dem „Naked Cowboy“, einem Typen, der nur im Schlüppi und Cowboyhut mit seiner Gitarre als Straßenmusiker hier unterwegs war. Inzwischen eine Legende, welche damit geschätzte 150000 Dollar im Jahr verdient. Leider hatte er wohl mal frei gemacht.

Eine gefühlte Stunde später waren wir dann wieder komplett und wir zogen zu M&M’s. Hier schien es eher ruhiger zu sein, aber oft trügt ja der Schein. Etwas leiser ja, aber auch nicht weniger voll. Aber ehrlich gesagt, M&M’s sind lustig. Da lag vermutlich die Schmerzgrenze etwas höher. Und man musste nicht am Eingang anstehen… zumindest nicht, als wir reingingen. Etwas später sah das schon etwas anders aus – eine Schlange von bestimmt 20 Metern. Aber hier gab es soviel zu sehen und etwas Blödsinn konnte man hier auch machen. Zum Beispiel Bauchwettbewerb! Also der Eine hat einen ziemlich dicken Bauch (an dieser Stelle legen wir uns nicht fest, wer gemeint ist). Der andere ist ein M&M. 😀

Die Mädels durften dann auch noch den Dicken knuddeln… also den Roten. 😉

Tja… und schon war es 15:00 Uhr. Wir holten unser Gepäck aus dem alten Hotel und zogen um in das neue Hotel. Also neu ist hier eher chronologisch gemeint. Es war nicht wirklich neu, sondern hatte schon so manchen Schneesturm erlebt. Aber es war ordentlich und sauber, trocken und warm… und, beim Check war es ordenlich voll mit einer ziemlich langen Warteschlange. Aber wir hatten ja Zeit, unser Rückflug geht ja erst am Sonntag.

Nach ca. einer halben Stunde hatten wir dann unsere Zimmerkarten und Voucher für das Frühstück bekommen. So zogen wir dann in unsere Unterkunft für die nächsten zwei Tage ein. Aber… wir hatten schon einen Plan für die nächsten Stunden. Da ist zuerst und ganz wichtig, die Bierreserven für die kommenden Abende zu sichern und anschließend zur Happy Hour in unser altes Hotel zu ziehen. Das Bier war schnell erledigt und damit wir in dem anderen Hotel nicht so aus der Rolle fallen, hatte es Bine erstmal sicher auf unser Zimmer gebracht. 😉 Danach ging es dann in unser altes Hotel, was die enorme Entfernung von knapp 400 Metern hatte. Also Luftlinie waren es bestimmt nur 350 Meter. Da es aber hier viele Touris gibt um die man sich rumschlängeln musste, war der tatsächliche Weg etwas länger. 😀 Auf dem Weg hatten wir dann auch mal das Glück… also für uns zumindest, dass die Feuerwehr von einem Einsatz zurückkam.So ein Blick in die Feuerwache von New York, ist schon beeindruckend.

Ach so… nur zur Erklärung… es gab zwar in unserem Hotel auch die Möglichkeit für eine Happy Hour, sogar bei Livemusik. Aber dieses Cafe war unglaublich voll und die Happy Hour ging viel kürzer… warum also alte Gewohnheiten über Board werfen?! 😉

Wie immer hatten wir hier unseren Platz gefunde – der Barkeeper kannte schon unsere Bestellung und an dieser Stelle ist nur für uns zur Erinnerung die Zusammenfassung unseres Getränkemenüs. Wer das lieber nicht wissen will, muss diese kurze Passage überpringen. Alsoooo… die Mädels: Mojito Cocco, Jens: Long Island Icetee, Dietmar: ein großes Budweiser.

Falls es davon Bilder geben sollte, füge ich sie später ein. Ich hatte jedenfalls keine gemacht. Aber wir stießen dann noch auf unsere Mama an, welche uns am 26.12. eigentlich ganz dicht oben im Flugzeug erwartet hatte. Nun muss sie bis Sonntag warten.

Eigentlich wollte wir noch am Abend nach Brooklyn fahren. Bine hatte dort einen Gegend gefunden, welche besonders toll weihnachtlich geschmückt und beleuchtet sein soll. Bei der geplanten Route hatten wir aber von Google die Mitteilung bekommen, dass der Busverkehr nach Brooklyn unregelmäßig sein kann. Aufgrund des Schneesturmes werden die Busse auf den Schneefall vorbereitet und es kommt zu Ausfällen. Na jaaaaa… nichts wäre schlimmer als in Brooklyn festzusitzen, während unser Hotelzimmer auf uns wartet. Damit schließt sich der Kreis zum Schneesturm. Inzwischen hatte hier der Schneefall eingesetzt. die Straßen wurden langsam unangenehm glatt, denn die Hotels und Geschäfte hatte mit reichlich Salz vorgsorgt. Kann man hier machen, denn Bäume sind in Manhattan eher eine Rarität.

Aber zum Glück hatten wir mit Bier vorgesorgt, so dass wir auf unserem Zimmer einen Tagesabschlusstrunk nehmen konnten. Hier nur ein Beispiel für unsere Getränke…

Also nur die linken Dosen. Das Foster’s ist nur mein Blogschreibekreativitätsbier. Hört sich komisch an, ist aber so. 😉

Damit war es das für den heutigen Beitrag… also für gestern, denn heute ist ja heute. Ich bin ja schon völlig durcheinander. 😀 Unser Plan für heute, also heute den 27.12.2025 sieht folgendermaßen aus… nach dem Frühstück fahren wir zu dem Bullen, um ihm an die Klöten zu fassen. Dann geht es zu einem weiteren Hard Rock Cafe, in der Hoffnung, dass es geöffnet hat. Und den Abschluss bildet dann die verschobene Tour nach Brooklyn. Wer weiß, was wir dazwischen noch alles erleben werden.

Seid gespannt… wir sind es auch!

Ach ja… an dieser Stelle noch mein Lieblingshinweis. Da ich diesen Blog ja entweder spät am Abend oder wie heute, sehr früh schreibe, könnte hin und wieder ein Schreibfehler enthalten sein. Und jetzt die gute Nachricht… wenn jemand die findet, darf er sie gerne behalten und für Ostern aufheben. Da kann man Schreibfehler besonders gut verstecken. 😀

 

Gestrandet

Heute ist der 25.12.2025 und eigentlich sollte der Titel von diesem Beitrag – Merry Christmas everybody – lauten. Statt dessen gibt es nur ein schnödes – Gestrandet. Besser könnte man es aber nicht sagen. Nach einer wirklich erholsamen Nacht (der Jetlag ist nun wirklich überstanden) machten wir uns schön für das Frühstück zurecht. Okay… dazu hätte ich um 04:00 Uhr aufstehen, was für mich absolut unrealistisch ist. Aber darum geht es grade nicht. 😀 Als ich aus dem Bad kam, hatte mich Bine mit der schrecklichen Nachricht begrüßt… UNSER RÜCKFLUG WURDE GECANCCELD, wegen Schneesturm. Hier ist der Beweis, wir sind nicht freiwillig länger geblieben. 😉

Ach du Schei**e… was nun? Etwas später gabe es dann per E-Mail die Info, dass wir auf einen Flug am Sonntag umgebucht werden können, wenn wir möchten. Nun gut… der Rückflug zwei Tage später ist nun nicht so prickelnd. Schließlich hatten wir unser Hotelzimmer nur bis Freitag gebucht. Also ran an die Rezeption und nachgefragt. Das gestaltete sich mehr als schwierig. Wir sollten die Zimmer über ein Portal buchen und dann den Rest über die Rezeption klären. Ich weiß nicht, wie oft wir das versucht hatten, aber Ende war klar… das Hotel ist ausgebucht. Es gibt ein anderes Hotel von RIU in der Nähe. Also haben wir dort versucht, für uns 2 Zimmer zu buchen. Boah… endlich sollte es klappen. Nur noch bezahlen und… denkste Puppe. Es gab Probleme bei der Bestätigung der Zahlung. Das ist hier wirklich nur die Kurzfassung. Wir sind mit unserem Problem wieder zurück zur Rezeption gegangen und hatten dann um eine Mitarbeiterin gebeten, welche deutsch spricht. Das klappte wirklich gut – sie hatte dann in dem anderen Hotel angerufen und nachgefragt, ob eine Buchung möglich sei. Wäre es auch, aber bei 1400 $ für zwei Nächte pro Zimmer waren wir dann doch raus. Also sind wir auf die Suche nach einer Alternative gegangen und haben ein Hotel ca. 5 Minuten Fußweg entfernt gefunden, gebucht und… endlich. Die Unterkunft bis Sonntag war also erstmal gesichtert. Mein Kreislauf, Blutdruck und wer weiß, was noch alles war bis zu diesem Zeitpunkt in unergründlicher Sphären geklettert. Mir war zwischendurch total schlecht – die Händer zitterten – und es lag nicht am Alkohol. 😀

Jedenfalls entschärfte sich langsam die Lage, aber unseren Besuch bei der Weihnachtsmesse in der Kirche gegenüber, mussten wir leider abhaken. Okay… so ist das, wenn man Prioritäten setzen muss. Wir beschlossen dann, erstmal das andere Hotel zu inspzieren. Auf den ersten Blick war es garnicht sooo schlecht, also das neue Hotel meine ich. 😀

Doch dazu können wir morgen Abend mehr sagen. Leider können wir auch hier erst um 15:00 Uhr einchecken, aber zum Glück dürfen unsere Koffer bis dahin in dem noch aktuellen Hotel warten. Wir haben danach die Gegend erkundet, wo wir noch nicht waren. Hier gab es eine Bar neben der anderen, welche allerdings erst am Nachmittag öffneten. Aber… nach der ganzen Aufregung hatten wir uns doch ein Bier verdient. Oh je… wir waren furchtbar unterhopft. So kurz vor der Dehydrierung fanden wir dann ein asiatisches Restaurant, mit Happy Hour für das Bier. Leute… wenn es Biergott gibt, dann hatte er uns erhört. Für alle, welche nicht wissen, dass ess einen Biergott gibt… doch, es gibt ihn – Pelto-Pekka. aus der finnischen Mythologie. Aber noch sind wir ja in USA und Finnland ist weit entfernt. also kehrten wir hier ein… ins…

Nun sind wir ja grundsätzlich höflich und hatten uns zu dem Bier auch noch ein „Häppchen“ bestellt. Es war dem vorherigen Frühstück zwar eher unangebracht, aber wir waren tapfer. Und das 2x, denn außer der üppigen Portion war das Essen ziemlich scharf. Das könnte noch lustig werden. 😉 Bine und ich hatten „Drunken Noodles“ bestellt. Wer auf diesen Namen gekommen ist… keine Ahnung. Vermutlich deswegen, weil man danach ordentlich trinken muss. 🙂 Außerdem nutzten wir die Gelegenheit, Tickets für die Bahn von Frankfurt nach Berlin zu kaufen. Schließlich wird unser ursprünglicher Zug am Samstag ohne uns nach Berlin fahren. Warum auch immer… das war wirklich nicht einfach, da die Tickets entweder schweinisch teuer waren, oder es gab keine Sitzplätze mehr. Aber das hatte meine Managerin perfekt erledigt… wie immer! 😀 (das ist ein Insider)

Nun gut… danach waren wir bereit, um die Häuser zu ziehen. Also nicht mit Party und so, sondern einfach mal ein wenig ohne Stress vom Broadway, New York von einer anderen Seite kennenlernen. Oh yesssss… das die Parkpreise in New York nicht von schlechtern Eltern sind, hatten wir inzwische erfahren. So 20 $ für die Stunde aufwärts, ist keine Seltenheit. Aber diese platzsparende Art zu parken, war uns dann doch eher unbekannt.

Keine Ahnung, wieviel Blocks wir gelaufen sind, aber plötzlich sahen wir einen alten Bekannten. Also keine Person, aber dieses Gebäude war uns nicht fremd. So dicht an unserem Hotel, oder sind wir so weit gelaufen? Auf alle Fälle geht es auch ohne Metro. Und dann daaaaa… noch ein Bekannter! Der Weihnachtsmarkt am Bryant Park. Okayyyy… auch nicht weit weg. Aber der war heute richtig voll. Ich vermute 100% Touris, denn der brave Amerikaner ist mit seine Familie zuhause und erfreut sich am leckeren Truthahn.

Vom Weihnachtsmarkt gibt es heute kein Foto… hatten wir ja gestern schon. 😀 Aber das folgende Foto muss ich euch erklären. Das ist die die berühmte Ampel, wo das Ampelmännchen uns immer signalisiert… ihr könnte gehen. Okay, dass kann man auch bei Rot, wenn kein Auto kommt, aber das hier ist die sichere Variante. Doch fast jedesmal, wenn die Ampel umgeschaltet hatte hörte ich. “ Ist grün!“ Mal ehrlich… könnt ihr da irgendwas erkenne, was an der Ampel grün ist? 😀

Irgendwann hatten wir dann den Bogen zu unserem Hotel geschlagen und sind völlig erschöpft in die Bar eingekehrt. Es wurde höchste Zeit für einen Drink, welcher uns für eine Pause vorbereitet hatte. Ooooohhhh… einen gute Stunde Mittagspause tat so gut. Die ist aber auch wichtig gewesen, da wir heute noch ein Highlight vor uns hatten. Nach der Pause hatten wir uns dann noch ein wenig an der Bar in Stimmung gebracht und… ach wir haben ja noch so viel Zeit. Übrigens hatten wir dann mal so die Hotels geprüft, welche wir für unsere Nachspielzeit in Betracht gezogen hatten. keine Zimmer mehr verfügbar. Das verwunderte uns eigentlich nicht, da wir sicher nicht die einzigen in New York waren, welche bis Sonntag GESTRANDET sind.  Also machten wir nun nochmal eine kurze Pause, welche ich grade nutze, um den ersten Teil des heutige Bericht zu schreiben. Das ich bis hier nicht viele Bilder parat hatte, kann man doch verstehen, oder? Aber nachher geht es zum Central-Park, wo wir dann ab 21:40 Uhr die Leisungsfähigkeit der Kutschpferde testen werden. 😀

Bis dahin ist an dieser Stelle erstmal Schluß. Wenn wir vom Central-Park zurück sind, geht dieser Bericht weiter. Aber die Pause werdet ihr nicht merken, da ich diesen ersten Teil noch nicht veröffentlichen werde. 😀

Nun ist es 00:10 Uhr und wir haben die Kutschfahrt, aber auch das Abendabschlussgutenachtbier hinter uns. Also weiter gehts mit dem heutigen Bericht.

Wir sind zu dem Treffpunkt am Central-Park gelaufen. Das Wetter war trocken, die Luft war frisch und ein wenig Bewegung tut ja gut. Außerdem bekommt man auch was fürs Auge geboten.

An dem Treffpunkt warteten mehrere Kutschen. Doch welche sollte denn nur für uns sein.  Bine bekam dann einen Videocall von Emre, welcher der Kutscher für uns war. Er ist noch auf Tour gewesen und wollte in 7 Minuten aufkreuzen. Er hatte wirklich Wort gehalten und so begann unsere Tour mit einem Fotoshooting. Das ging natürlich von der Zeit ab.

Die Tour führte erst ein Stück durch den Central-Park und dann durch die toll beleuchteten Straßen von Manhattan. Es war wirklich superschön, auch wenn wir an einigen Stellen vorbeifuhren, welche wir bereits auf unseren Streifzügen erforscht hatten.

Der Trump-Tower von unten:

Das Kofferhaus von Louis Vuitton.

Kennen wir!

Der Eingang zum „The Plaza“… ihr wisst schon Kevin und so. 😉

Kennen wir och! 🙂

Und das Kaufhaus Saks auf der Fifth Avenue sorgte wieder für „leichte“ Unterhaltung. 😀

 

Nach ca. 45 Minuten war unsere Fahrt dann auch schon wieder vorbei. Sie war schön, aber auch ziemlich kalt. So langsam bewegten sich die Temperaturen unter den Gefrierpunkt. Allerdings hatte ich noch einen Herzenswunsch, welchen ich mir gerne erfüllt hatte. Es handelt sich dabei um das Dakota-Building am West-Central-Park. Es lag mir deswegen sehr viel daran, da hier damals John Lennon gewohnt hatte und davor erschossen wurde. Vielen Dank an Bine, Dietmar und Anne, welche mit mir den Weg durch die Kälte mitgemacht hatten.

Nachdem wir dort waren, ging es auch per Fußmarsch wieder zurück zur Metro, Das waren immerhin über 1,1 km je Strecke. Mit der Metro ging es dann wieder zur 47 Street, wo unser Hotel war. Ein kleines Hüngerchen mussten wir allerdings noch beseitigen. Die Küche in der Hotelbar hatte um 23:10 bereits geschlossen. Also versuchten wir uns an Hotdogs, welche es an den unzählen Fresswagen in Manhattan gibt. Ehrlich gesagt… wir brauchen diese Hotdogs nicht noch einmal. So lecker waren sie am Ende doch nicht. Und falls wir morgen keinen Appetit auf Frühstück haben sollten, macht Bine die Ausnahme. Sie hatte sich lieber was von Dunkin Donuts geholt. Jetzt fehlte wirklich nur eins, um den Abenddurst zu stillen. Bine hatte dann für die passende Bierversorgung in der Bar gesorgt.

Somit fand der Tag, welcher so wild begonnen hatte nun doch noch einen angenehmen Abschluss. Nun ist es inzwischen doch wieder 01:00 Uhr geworden. Draußen sind es -3 Grad. Morgen ziehen wir dann am Nachmittag in das neue Hotel. Da lassen wir uns mal überraschen.

Seid gespannt…wir sind es auch.

 

 

 

 

Frohe Weihnachten – in den USA einen Tag zu früh

Frohe Weihnachten – in den USA einen Tag zu früh. Wir haben den 24.12.2025. Im Gegensatz zu Deutschland, ist das fast ein ganz normaler Tag. Hier fliegen ja erst am 25.12. die Löcher aus dem Käse.

Wie die letzen „Morgenses“ erfreuten wir uns an dem angebotenen Frühstück hier im Hotel. Man könnte sich daran gewöhnen. Selbst koffeinfreien Kaffee für meine Wenigkeit war vorhanden, bei denen man zum Frühstück lieber einen großen Bogen machen sollte. Egal… wenn Sünde, dann richtig. „Kann den Frühstück Sünde sein… es wär mir egal“ 😀 Aber die Aussicht aus dem Fenster von Frühstücksrestaurant, wollte ich euch nicht vorenthalten.

Mehr gibt es über das tolle Frühstück nicht zu berichten. Nur soviel, dass es ca. 24,00 $ per Person und Tag kostete. Nun ja… man könnte sagen, ooooooh… das ist nicht gerade günstig. Aber man könnte auch mit Bohnen und Toastbrot für 17,00 $ eine Menge Geld sparen, wenn man es liebt. Wir haben da eine andere Frühstückskultur und erfreuen uns an dem internationalen Frühstück. Soviel Obst, esse ich zuhause nicht.

So… das haben wir nun auch geklärt. 😉 Wir hatten heute um 11:00 Uhr einen Termin in der Mt. Olivet. Babtist Church. Nein… keine Hochzeit, sondern ein Konzert des Harlem Gospel Chors.

Boah… was soll ich sagen… es war unglaublich. Am Anfang dachte ich ja noch… okay, ganz nett, wie lange soll das nun gehen? Aber es war wirklich unglaublich cool. Da steht ein Bariton und dreht seine Stimme mal 3,5 Oktaven höher. Maria Carey sollte vor Neid erblassen. Den Abschluss bildete dann „Oh happy day“ mit einer endlosen Interpretation.

Eine ganze Stunde Gospel… dass war auch für mich eine neue Erfahrung.

Danach hatten wir uns also entschieden, Wiederholungstäter zu sein. Also nicht wirklich, aber am Empire State Building gabe es einen Laden. Okay, es gibt da etwas mehr, als nur einen Laden. Aber dieser Laden war dort einmalig. Build a Bear – falls jemand diesen Laden nicht kennt… hier kann man seinem eigenen Teddy Leben einhauchen und… Füllung. Und erneut brachte uns die Metro dorthin.

Nun gibt es hier nicht nur Bären, sondern auch den geliebten Grinch. Also für die, welche diese amerikanische Erfindung lieben. Wir gehören dazu, also mussten wir dorthin.

Der Grinch… unser Grinch… also die Füllung wirkte irgendwie schmerzhaft auf uns Männer. Wer möchte schon gerne die ganzen Flocken von hinten hineingepustet bekommen. Es tat nicht nur dem Grinch weh… neeeeeein, wir waren emotional beteiligt. 😀 zum Schluss bekamen die Grinches von uns noch ein Herz. Diese Zeremonie hatte uns wirklich sehr mit dem Grinch verbunden. Wir haben ihm das Leben geschenkt!!!  Auf immer und ewig… GRINCH! 😀

Nun ist aber genug, mit der ganzen Gefühlsduselei! Wir hatten uns vorgenommen, endlich mal einen Glühwein zu ziehen. Dazu fuhren wir dann zum Bryant Market, wo zu dieser Zeit ein Weihnachtsmarkt ist. Okay… es ist ein Weihnachtsmarkt, welcher mit unseren Märkten in Deutschland nicht zu vergleichen ist. Im Prinzip kann man hier eine Menge Krempel  und Klamotten kaufen, welche man aber eigentlich nicht benötigt. That is America!

Anne zog schnell noch eine Fluppe durch und dann ging es rein in das Getümmel.Aber wir waren ja hier, um endlich mal einen Mulled Wine zu genießen. Und das ist in NY nicht wirklich einfach. Aber hier… ja hier gab es ihn… den Glühwein in NY. Doch… was ist das? Neee… nicht wirklich oder? Der Mulled Wine sollte 17,00 $ kosten! Ihm ernst… neeee… im Becher! Okay,, Alternative wäre ein Bier gewesen. Und da hob es mir den Magen aus. Für eine 0,33 Flasche wollten die 9,00 $ haben.  So groß kann keine Sucht sein. Also haben wir darauf gepfiffen und sind auf  die Pirsch nach einer „Kneipe“ gegangen. Irgendwann merkten wir, dass wir nicht mehr weit von unserem Hotel waren. Auf dem Broadway liefen dann so komische Gestalten rum, die für ein paar Dollar als „Model“ tätig waren. Nein… nicht für den Playboy, sondern… ach schaut selbst.

An dieser Stelle möchte ich mal erwähnen, dass hier in der Ecke unglaublich viel Polizei present ist. Unzählige Polizeiautos, noch mehr Officer und irgendwo jaulte immer die Sirene eines Polizeiautos. Ich muss ehrlich gestehen, dass man sich trotz der Menschenmasse nie wirklich unsicher fühlten.

Nun gut… wir hatten dazu entschieden, dass wir ausgerechnet heute die „Happy Hour“ mal auskosten – nicht auskotzen – wollten. Haben wir übrigens dann  auch erledigt und… Haken dran. 😀

Morgen Vormittag wollen wir zur Messe, in der Kirche gegenüber gehen. Wir haben absolut keinen Plan, was uns dort erwartet. Aber…

Wir sind gespannt…  seid Ihr es auch!

Meine Güte, es ist ca. 23:00 Uhr New Yorker Zeit. Das bringt meine innere Uhr ja völlig aus dem Rhythmus! ;D

 

 

 

 

Zum Glück nicht Südkalifornien – da regnet es wohl nicht

Zum Glück nicht Südkalifornien – da regnet es wohl nicht. Da hat New York ganz andere Sachen drauf. Eigentlich wollte ich den heutige Titel „Was macht Juliet ohne Romeo?“ nennen. Damit würde ich aber sicher Verwirrung stiften, was mir sehr fern liegt.

Heute ist der 23.12.2025 und wir nähern uns langsam dem Bergfest. Nach einer ziemlich kurzen Nacht wurden wir mit Schnee geweckt. Okay… den gab es in der 41. Etage – unten war es dann nur noch Regen. Wenn man genau hinschaut, kann man die Flocken vor unserem Fenster erkennen.

Aber wir haben keine Zeit für eine Pause, denn die Uhr läuft ständig weiter. Nach dem Frühstück starteten wir dann unseren Streifzug durch New York. Eigentlich hatten wir heute nicht viel auf dem Plan… eigentlich, aber es kam mal wieder so ganz anders. Vorerst mussten wir auf die Brandys warten. Die gewöhnen sich hier ganz schöne was an. 😉

Danach ging es dann in Richtung Metro, wo uns dann dieses typisch amerikanische Weihnachtswesen vor den Füßen stand. Da wir es vermutlich nicht mehr zur Wallstreet und dem berühmten Bullen schaffen werden, habe ich mal die Prozedur an dem Nutcracker vollzogen. Der Blick von dem Nussknacker spricht Bände. Ich erwarte nun zwar keinen Geldsegen, aber irgendwas sollte schon dabei rausspringen.

Weiter ging es dann zum Centrak-Park, wo das bekannte Hotel steht, in welchem  „Kevin allein in New York“  handelt – das Plaza. Da bei dem Shitwetter dann doch die Metro die bessere Wahl war, zogen wir an diesem Yellow-Cab vorbei zur nächsten Metrostation.

Und dann hatten wir es gefunden. Allerdings hat es sich in den ganzen Jahren doch ziemlich verändert. Aber für die ganzen Leute ist es weiterhin eine Sehenwürdigkeit.

Gleich in der Nähe von diesem Hotel stand noch ein ganz anderes bemerkenswertes Gebäude. Es hatte den Anschein, als ob es aus Koffern gebaut wurde. Ich bin mir ganz sicher, dass das nur Fake ist… da steckt bestimmt jede Menge Beton drin. 🙂

Wie man auf den Bildern sieht, hatte uns der Regen noch fest im Griff. Aber… das kann doch einen Touri nicht erschüttern! Das nächste Ziel stand bei den Brandys auch auf der ToDo- Liste – SOHO in New York. Darum rein in die Metro und ab ging es dorthin. Damit Dietmar und Anne nie vergessen, wo das Plaza steht, musste ein Erinnerungsfoto in der Metrostation gemacht werden.

Tja… und dann waren wir in SOHO. Dieses SOHO hate mit dem SOHO in London nichts, aber auch garnichts gemeinsam. Im Prinzip quetscht sich hier ein Nobelladen an den anderen. Selbst Gucci wird dabei fast zum Ramschladen ohne Grabbelbox. Bilder davon spare ich mir an dieser Stelle. Vom Chinatown, wie in London, keine Spur. Gibt es dann aber doch, aber von SOHO ein wenig entfernt. Dort zogen wir dann hin. Und siehe da… es war hier wirklich spannend. Viele Geschäfte und Fressbuden in chinesicher Hand. Ob auch mit Hund, kann ich an dieser Stelle nicht beantworten. 😀

Jedenfalls hatten wir das Gefühl, dass wir langsam dehydrierten, unterhopften… ach was weiß ich, wie das heißt. Anne hatte dann das glückliche Adlerauge gehabt und hat dann mitten in Chinatown diese Taverne entdeckt. Nicht wirklich typisch für Chinatown, aber sowas von urgemütlich. Jepp… wir waren sehr gerne und lange darin. 😉 Die Kellnerin machte dann auch noch ein Foto von uns… okay, sie wollte auch mit drauf sein, aber hatte sie sich verdient. 🙂 Dann gab es dann noch ein kleines Geschenk, welches wir aber angesichts des andauernden Regens lieber dort aufhängten. Man sollte sich schließlich an uns erinnern. Ach ja… der Vollständigkeit halber… wir haben dort natürlich ein nettes Bierchen getrunken. Außer die Frauen… die haben zum Bier noch eine Tomatensuppe verdrückt. 😀

Inzwischen waren die Haare trocken, die Jacken… nun ja, nicht so ganz. Aber ob wir wollten oder nicht – eher nicht – wir hatten ja noch einige Ziele vor uns. Da stand als nächster Punkt das Empire State Building auf der Liste. Also suchten wir unserer Weg durch Chinatown zur Metro …

Neee… was es hier so alles gibt…

Wir mussten mit der Metro an einer ziemlich großen Station umsteigen. Dort wurden wir mit Kultur „genervt“ Oder besser gesagt… ich zückte das Smartphone, um ein Video zu machen und die anderen mussten warten. 😉

Etwas später waren wir dann auch schon da. Okay, nicht ganz so schnell, aber mit der Metro kommt man ziemlich zügig von einem Ort zum anderen. An der Zielstation steht das größte Kaufhaus der Welt… so sagt man. Aber dazu später mehr, denn das ESB musste erstmal sein. Es ist wirklich ein gewaltiges Bauwerk. Wenn ich nach oben schaute, wäre ich fast auf den Hintern geplumpst.

Danach ging es zurück zu dem Kaufhaus, dem Macyˋs. Ja… es ist nicht gerade klein. Aber irgendwie hatte ich mehr Weihnachtsatmosphäre erwartet. Somit fiel dann unser Rundgang relativ kurz aus. Aber die Deko in den Schaufenstern beeindruckten mich sehr.

Die Wolkenkratzer hatten sich schon in Wolken eingehüllt. Das sah schon ziemlich naturgewaltig aus. Aber es wurde so langsam trocken… von oben. 😉 Das hatte auch was positives.

Damit hatten wir am frühen Nachmittag schon ein gewaltiges Programm absolviert. Wir wussten, dass wir am Abend noch ein kleines Highlight geplant hatten. Also entschlossen wir uns, zum Hotel zu fahren und eine Pause einzulegen. Aber aber… doch nicht ohne Zwischenabsacker! 😀 und nebenbei kümmerten wir uns um das Frühstück der nächsten Tage. Eigentlich wollte ich in der Pause den heutigen Beitrag beginnen, aber es ging beim besten Willen nicht. Ich war vom Vormittag einfach zu geschwächt. Höre ich da grade ein Oooooooooooo? 😀 Nach der Pause, so ca. 19:15 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zu unserem Tageshöhepunkt – das Musical “ & Juliet“ in einem Theater ganz in der Nähe. Bilder von der Vorstellung muss ich leider schuldig bleiben, da es verboten war. Aber dieses Musical hier am Broadway war aus meiner Sicht absolute Spitzenklasse. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß, auch wenn wir nicht alles zu 100% verstanden hatten. Es reichte aber auch der Handlung und der irren Musik zu folgen.

So vergingen über 2 Stunden Kultur am Abend. Okay… es gab in Puncto Kultur noch einen Nachschlag. Da wir seit dem Frühstück nicht wirklich was gegessen hatten, machten wir noch einen Abstecher zu Mackis. Danach ging es aber wirklich zurück ins Hotel und ins Bett, zumindest für 3. Einer sitzt aktuell noch am Tablett und füttert diesen Blog.

Nun ist es schon fast 01:30 Uhr. In ca. 6 Stunden wird mich der Wecker besonders ärgern, da wir etwas früher aufstehen müssen. Unser Tageshöhepunkt für morgen beginnt nämlich schon am Vormittag.

Bis dahin…

Seid gespannt, wir sind es auch.

New York schläft nie?

New York schläft nie? Na ja… mindestens 4 Leutchen haben gestern Abend das Gegenteil bewiesen. Heute ist der 22.12.2025 und somit Tag 2 auf unserer Reise zu Big Apple. Aber fangen wir mal am Anfang… um 03:30 Uhr an. Hurra, der Jetlag hatte mich fest im Griff. Es gab nur einen, der mich geschlagen hat… Dietmar. Nein, nicht wirklich vermöbelt, sondern er war einfach eine halbe Stunde vor mir wach. Ich hatte ihn gewarnt, der Jetlag kennt keine Gnade. Ich dachte ja zuerst, es war der Sonnenaufgang und ich konnte deswegen nicht mehr schlafen. Was natürlich auch in NY zu dieser Zeit völlig Quatsch ist Der vermeintliche Sonnenaufgang war die Reklame vom Barclays-Gebäude gegenüber.

Es könnte auch sein, dass mich die Eindrücke vom gestrigen Tag nicht mehr einschlafen ließen. Da wäre zum Beispiel der Blick aus dem Hotelzimmer in der 41. Etage auf die Straße.

Oder der Weihnachtsmann auf der Rikscha, die Massen an Leuten, oder, oder, oder…

Um 07:00 Uhr war dann aber für alle die Nachtruhe vorbei, denn wir hatten uns zu 08:30 Uhr zum Frühstück verabredet. Das ist hier in dem Hotel alles voll durchorganisiert. Wie sollte es bei solch einem riesigen Hotel auch anders funktionieren. Also in der Lobby kurz mit dem Voucher anmelden, dann in einen anderen Lift einsteigen, welcher ausschließlich für das Frühstücksrestaurant in der 5. Etage vorgesehen ist. Dann bei der Püppi melden, welche uns dann zu unserem Platz brachte. Es funktionierte tadellos, so wie auch das Frühstück an sich war. Also für amerikanische Verhältnisse absolut top! Mir fehlte nur ein wenig mehr Auswahl an Kaffeesorten und… der Frühstückssekt. Aber man kann eben nicht alles haben. Ansonsten für den deutschen Gaumen so ziemlich alles da. Auch für Dietmar und Anne, wie man sieht. 😀

Und was sieht man noch? Genau… Annes müde Augen. Dabei hatte der Tag doch erst begonnen und es stand ziemlich viel auf dem heutigen Programmzettel. Allerdings fragte ich Dietmar, wo wir nach dem Frühstück hinfahren. Seine Antwort „In die 41 Etage“ … oh man, der hätte von mir kommen können. Kam er aber nicht, so blieb der Brüller bei meinem Bruder. Hatte er sich redlich verdient.

Dietmar und Anne wollten zum Ground Zero.  Dort, wo einst die Twin-Tower standen.  Das sollte unser erstes Ziel sein. Nun ist es ja nicht so, dass man von unserem Hotel aus alles fußläufig erreichen konnte. Also ging unsere Fahrt und der dazu gehörige Fußmarsch quer durch Manhattan. Oh ja… da kann man unheimlich viel sehen, bevor man am Ziel angekommen ist. Es war schon faszinierend zu sehen, wie die alten Häuser von Wolkenkratzeren umzingelt wurden.

Und schließlich waren wir an diesem geschichtsträchtigen Ort. Im Grunde hat man ja nicht wirklich etwas damit zu tun. Allerdings ist es doch irgendwie bedrückend, wenn man die Bilder von damals im Kopf hat. Heute sind an der Stelle der Twin-Towers zwei große Becken, wo am Grund Wasser fließt und der Rand mit den Namen der verunglückten Personen gesäumt ist.

Damit wollten wir für heute den Geschichtsunterricht beenden und begaben uns auf den Weg zu einem 7Eleven-Markt, um ein wenig auf günstigere Weise, die Bierreserven aufzufrischen. Man kann ja schließlich nicht immer dem Hotel das ganze Bier wegtrinken. 😀

Und fast wären wir auch auf dem direkten Weg dort angekommen, wenn Dietmar nicht „DA… ein Schiff!“ gerufen hätte. Also sind die vier Weisen aus dem DeutscheLand vom wahren Weg abgekommen und dorthin gelaufen. Das war grundsätzlich in Ordnung und überhaupt auch. Aber immer der Reihe nach. Wir sind also zu dem Schiff, was aber ein Museum war.

Wie bereits geschrieben… die Geschichtsstunde war vorbei – nix mit Museumsbesuch. Aber spanndend war es schon, wenn man weiß, dass wir am Nachmittag noch ein Date am Hudsonriver geplant hatten. Also weiter zum Bierdealer und fast wären wir nun wirklich auf dem direkten Weg dorthin gelangt, wenn ich nicht auf Abwegen durch eine Gasse laufen wollte. Und dann lag sie da… nicht schön von außen, aber es zählen ja die inneren Werte. Wir konnten nicht einfach vorbeigehen… an dieser Hafenkneipe, oder wie man sie auch immer nennen möge. Also kehrten wir ein! Bitte achtet auf die Deko hinter Anne. Davon hingen hunderte an Decken und Wände… enfach überall. Meine Güte, was mag in dieser Kneipe abgegangen sein? Nein… ich möchte das lieber nicht wissen. 😀 Aber… hier lernte Anne „Stronbow“ kennen. 😉

Frisch gestärkt ging es dann doch noch zum 7Eleven und anschließend zurück zum Hotel. Eine kurze Pause mussten wir schon einlegen, denn schlielich hatten wir ja noch was vor. Eine Fahrt mit der Metro… ein kurzer Weg zum Hotel… aber was war das dort… auf der linken Seite, nicht das hohe Gebäude?

Sehe ich da eine Oyster Bar? Doch nicht etwas eine Blue Oyster Bar? Wer nicht weiß, was das ist, der möge mal danach googlen, oder bei mir nachfragen. Aber es war dann doch nur eine Mermaid Oyster Bar. 😀

Und dann waren wir wieder im Hotel angekommen. Zeitig genug, um eine kleine Pause einzulegen, denn der Tag war noch laaaaaaaaange nicht zu Ende wir hatten ja noch eine Date. Nur als Vorabhinweis… ein Date mit einer ziemlich alten Dame. Unser Ziel war hier:

Genauer gesagt.. . hier, mit diesem Ausblick.

Aber zum eigentlichen Ziel benötigten wir das hier… dieses Schiff.

Oh man… der Käptn stellte sich beim Anlegen wie ein Leichtmatrose an . Mindesten 15 Minuten benötigter er zum Anlegen. Bei der MS Ostpreussen hätte man ihn dafür über die Reeling geworfen. 😉 Aber irgendwann ging die Fahrt dann in den Sonnenuntergang los, welcher schon ziemlich fiórtgeschritten war. Zur rechten Hand sehen Sie Brooklyn in seiner ganzen Pracht und Schönheit in der Dunkelheit.

Okay… das Bier gehörte nun nicht zu Brooklyn, aber nichts ist schlimmer als Durst und dehydriert zu der alten Dame zu gelangen. und dann waren wir angekommen… bei ihr … im Dunkeln…  Wer kennt sie nicht?

Sie leuchtete doch noch so sehr in ihrem Alter, aber nach wenigen Minuten war das Date auch schon wieder vorbei. Aber mal ehrlich… fast das ganze Leben kannte man sie und es war ein Traum, sie mal zu sehen. Und dann lag sie da… ähm… stand sie da. Es war wirklich ein beeindruckendes Erlebnis… ohne Zweifel. Dann ging es weiter zu Brooklyn-Bridge.

Auch sehr imposant… nicht zu verwechseln mit „im Po Sand“. Auch hier hatte ich den Tip bekommen, unbedingt über die Brücke zu gehen und Fotos von der Skyline von Manhattan in der Dunkeheit zu machen. Ich bin davon überzeugt, dass es wirklich ein Erlebnis ist. Aber die Fotos vom Schiff aus sind eine echte Alternative.

Rundum war eine schöne Fahrt am Abend, wenn da nicht eine Handvoll… Gänse, wie Rumpelstilzchen sagen würde, an Board waren. Für die waren ihre Haare und schnattern wichtiger, als sich ein wenig an der Fahrt zu erfreuen, Da frage ich mich doch… warum sie dann überhaupt bei solch einer Fahrt mitmachen. Also nicht aufregen und… oh ja, wir hatten da noch ein kleines Schmankerl geplant. DER Weihnachtsbaum vor dem Rockefellercenter. Nach einem Zwischenstopp im Applebeeˋs und einem kurzen Fußmarsch, waren wir auch schon da.

So wie wir, fanden das auch tausenden andere die Idee ganz toll. Und die Eisbahn war gleich daneben. Nein… wir sind nicht aufs Glatteis gegangen. Wir kennen das Risiko im hohen Alter, sich die Knochen zu brechen. 😀 Na jedenfalls waren wir nach dem Tag schon ziemlich platt. Unser Hotel hatte einen eingebauten Magneten und so zog es uns immer mehr an.

Nun mussten wir aber auf dem Rückweg über die 5th AV, wo es nicht wirklich ruhiger wurde. Eher ist das Gegenteil war der Fall, den vor einem Kaufhaus wurde richtig Party gemacht. Aber schaut selbst. (Hatte ich schon erwähnt, dass ich wegen der Videos  stolz… ach ich glaube ja 😉 )

Und wir hatten es tatsächlich geschafft! Schnell noch einen Absacker… Dazu schnell noch eine Preisfrage mit unglaublich geringer Gewinnchance. Welchen Absacker hatten wir gewählt? 😀

Nun gut… diesen Tag haben wir geschafft. Die anderen 3 horchen schon eine Weile wieder am Kissen. Nun ist es 00:57 Uhr und ich habe nach fast 3 Stunden meine Pflicht erfüllt. In ca. 6 Stunden beginnt ein neuer Tag mit neuen Plänen und Abenteuern.

Seid gespannt, wir sind es auch!

 

 

 

Ich war noch niemals in New York…

Wer kennt dieses Lied von Udo Jürgens nicht?! Nun gut… seit heute gehören wir nicht mehr dazu, denn Big Apple hat uns verschlungen. Aber immer der Reihe nach… wie gestern angekündigt, klingelte unser Wecker um 04:30 Uhr. Was wir nicht wussten… die Brandys, also Dietmar und Anne hatten sich schon einen Wecker um 04:00 Uhr gegönnt. Nun gut, wer es für die Schönheit braucht. 😀 Aber mal ehrlich, auf die beiden ist Verlass! Wenn es heisst, wir treffen uns um X:XX Uhr, sind die Beiden mindestens 5 Minuten früher da.

Aber zurück zu unserem Reiseverlauf. Danke der Pünktlichekeit war wir sogar früher als geplant auf dem Flughafen angekommen. Die Gepäckaufgabe läuft hier noch schöne analog mit echten Menschen statt. Freundichkeit und ein wenig Smalltalk und zack war unser Aufgabegepäck auf dem weg zum Flugzeug. Nicht so ein schnöder Selfbagautomat, bei dem man sich nichtmal bedanken kann.  Aber was ist das… ein kleines Upgrade bei der Gepäckeaufgabe?

Nööö… der Preis für das Upgrad war… nun ja, für uns nicht befriedigend. Wir blieben bei unserer Premium-Economy, hatten aber das Glück, dass wir uns hier anstellen konnten. Dann noch die Sicherheitskontrolle, welche in Frankfurt mal wieder enstpannt und problemlos verlief. Aber was nun… wir hatten noch fast 3 Stunden bis zum Abflug. Es konnte nur eine Lösung geben… Hopfen am Morgen. 😉

Okay… wir haben uns auch noch ein Sandwich eingeworfen. So ganz nüchtern sollte man nicht in das Flugzeug steigen…  und schon garnicht in dieses.

Und dann ging es los. Deutschland verabschiedete sich mit einer seinen schönsten Seiten. Ein Sonnenaufgang, wie aus dem Bilderbuch.

Kaum in der Luft, gabe es auch schon die ersten Drinks. Ich werde den Spruch von Anne niemals vergessen… „Ist das alles im Preis drin?“ Jaaaahaaaaa… ist es. 🙂

Wie es auf einem Langstreckenflug ist, gab es auch ordentliche und gute Marschverpflegung. Das alles aufzuzählen, wäre nun wirklich sehr aufwendig. Aber ein paar Fotos möchte ich nicht vorenthalten.

Nun ist es ja so, dass so ein Flug nach NY über 8 Stunden geht. Hey Leute, das ist länger als ein Arbeitstag, also lang… sehr lang. Aber im Gegensatz zur Wurst, hat ein Flug nur ein Ende. So kamen wir 11:15 Uhr glücklich und zufrieden in New York an.

Für ein „Willkommen in den USA“, war es noch zu früh, denn wir mussten ja noch einreisen.  Und das kann in New York dauern… genau gesagt, ca. eine Stunde an der Passkontrolle. Hätte ich hier Fotos gemacht, wäre vermutlich für mich die Reise an dieser Stelle zuende. Aber da ich ja grundsätzlich brav bin, erklärte ich bei dem Officer nur, dass Dietmar nicht arbeitet und ich im Büro tätig bin. Was der nun für eine Meinung über Dietmar hat, ist mir eigentlich Schnuppe. 😀 Als dann auch die Mädels durch die Kontrolle waren, wurde es Zeit, unseren neuen USA-Besuch Willkommen zu heißen. An dieser Stelle ahnte ich nocht nicht, wie Big Apple uns empfangen würde.

Den Weg zum Hotel hatte ich schon im Vorfeld erkundet. Mit dem Airtrain nach Jamaica… nicht was ihr jetzte denkt. So heisst eine Zugstation in New York. Obwohl die Düfte hier durchaus etwas anders vermuten lassen könnten. 😀 “ Ho ho hohoo… I wanne get high, I wanne get hjgh.“ 😀 Von Jamaica ging es dann mit der Linie E Richtung Manhattan, Und Dietmar war im „Himmel“ ach nee… New York angekommen. Schaut selber… oder hatte ihn das Plakat im Hintergrund berauscht? 😉

Also eins muss man der Metro in Ney York gestehen… die ballert ordentlich durch die Tunnel. Anonsten ist sie genauso voll, wie in Berlin. Nach 11 Stationen sind wir dann an der 7 AV angekommen und ausgestiegen. Ja… okay… wir sind das erste Mal in NY und hatten dann kurzzeitig die Orjentierung verloren. Aber mein Bruder hatte den Vogel abegschossen. Frage. „Wo ist eigentlich der Brodway?“ einfache Antwort… der Hintergrund! 😀 Ich lasse an dieser Stelle keinen Zweifel aufkommen… ich liebe meinen Bruder.

Und genau hier wussten wir auch, was uns in New York erwartet. Menschen, Menschen , und… noch mehr Menschen. An dieser Stelle muss ich kurz abschweifen. Mir gab vor weingen Tagen jemand den Tip… nicht stehen bleiben und wenn, dann an die Seite gehen. Haben wir auch befolgt, aber ich hätte dass den anderen Touris auch erklären sollen. Die kannten den Tip nicht und das… ist in Manhattan echt nicht schön. Man stelle sich einen Besuch auf dem Weihnachtmarkt vor… nur mit viel mehr Menschen  und viel enger. Aber ehrlich gesagt… hier tobt das Leben. Auch wenn es komisch klingt… Las Vegas ist dagegen noch erholsam und einen Tick weniger bunt. Klingt komisch, ist aber so. Nun gut, wir waren dann auch gut im Hotel angekommen. Hier schnell ein Blick aus dem Fenster und danach die Frontseite vom Hotel.

Also von wegen, New York schläft nie… New York hat keine Chance ein Auge zu schließen. Was hier abgeht, das ist nicht mehr normal. Wir hatten jedenfalls für den heutigen Abend geplant, das Hard Rock Cafe in New York zu besuchen. Es ist ja nun mal nicht so, dass wir die Einzigen waren, welche auf die Idee gekommen sind. Eine Stunde warten, musste wir einfach in Kauf nehmen. Also gab es nur eine Alternative, ein Streifzug durch Manhattan, welcher dann eher eine Quickie glich.

Ob es wirklich eine Stunde gedauert hatte, bis wir einen Tisch bekamen… ich weiß es nicht mehr. Wir waren dran, drin, satt und wieder raus. Musik war ziemlich laut, das Essen gut und viel. Aber irgendwie wollte wir dann doch wieder ins Hotel.

Also rein ins Getümmel! Wer jetzt denkt, irgendwann wird es ruhiger. Nur zur Erinnerung… diese Stadt schläft nie. Irgendwie versuche ich noch das Gegenteil zu beweisen. 😉 Aber schaut doch mal selbst… wie kann man nur solche Werbung machen. Das ist doch der Hammer schlechthin! (An dieser Stelle bin ich stolz auf mich, dass nun Videos eingebunden werden können.)

Jaaaaa… und dann waren wir wieder im Hotel angekommen. Haben so ein bis zwei Absacker vernichtet und der Plan für morgen steht. Die anderen Drei horchen bestimmt schon dem Klang des Kopfkissens. Ich bin mit dem heutige Tag im Blog fertig und werde den Anderen folgen. Oh… morgen wird es wieder aufregend.

Seid gespannt… wir sind es auch!

 

Frankfurt… ein Würstchen wäre cool.

Und da sind wir an unserer Zwischenstation angekommen… in Frankfurt… ein Würstchen wäre jetzt cool 😀 Aber was ist heute eigentlich so passiert? Das Auto haben wir ordnungsgemäß am Bahnhof abgestellt und sind mit der Bahn zum Hauptbahnhof gefahren. Unsere Reiseenten waren auch schon völlig aufgeregt.

Und kaum waren wir unterwegs, bekamen wir eine schlechte Nachricht. Unser Zug nach Frankfurt hatte eine völlig andere Wagenreihung. Unser Wagen und damit unsere Plätze waren futsch. Ein „Hoch“ auf die Deutsche Bahn und meine Laune war im Keller. Also schmiedeten wir einen Schlachtplan, wie wir in dem Zug an Sitzplätze kommen. Schließlich gehören wir ja nicht mehr zum jungen Volk. Am Hauptbahnhof angekommen, musste ich erstmal das Bier wegbringen, welches ich noch nicht getrunken hatte. Bei meiner Rückkehr waren inzwischen Dietmar und Anne am Treffpunkt eingeflogen. Ja… manchmal geschehen Wunder! Bine hatte die gute Nachricht, dass die Deutsche Bahn unsere gebuchten Sitzplätze auf einen anderen Wageb umgebucht hatte. Schlagartig stieg meine Stimmung in die Höhe. Also hin zum Bahnsteig und da wir uns ja auskennen, hatten wir den idealen Platz zum Einstieg ausgewählt. Mit anderen Worten… bevor viele andere Fahrgäste ihren Platz gefunden hatten… wurde an unserem Platz schon die Flasche Sekt geöffnet.

Über die Fahrt gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Nun ja… außer… wir kamen pünktlich in Frankfurt an.

Bine hetzte uns dann schnell zur S-Bahn, was unterm Strich auch in Ordnung war. Auf die nächste Bahn hätten wir recht lange warten müssen. So waren wir aber schnell im Hotel und konnten uns nach wenigen Minuten wieder auf dem Weg machen.

Wir hatten schließlich mächtigen Hunger. Jaaaa… es hat schon Vorteile, wenn man sich hier auskennt. 😉 Jedenfalls hatten wir uns für die asiatische Küche entschieden. Das Asia Moon kannten wir noch aus unseren vergangenen Reisen. Also kehrten wir ein.

Oh… es war wieder gut… und reichlich. Die Gelegenheit, um vor der Nachtruhe noch einen Absacker im Hotel zu genießen. Also eigentlich waren ja die Enten die Übeltäter. Wir haben keinen Schluck abbekommen. 😀

Und nun heisst es Bettchenzeit. Morgen müssen wir um 04:30 Uhr aufstehen, denn unser Flieger gen NY geht um 08:35 Uhr ab in die Luft. Hier mal ein Bild von unserem Flugzeug. Okay… es nicht genau das, mit dem wir fliegen, aber solch ein Maschinchen ist es dann. Dieses Bild habe ich nur im Internet geklaut und ich fand es wunderwunderschön. 😉

So… das sollte es für ein Warmup gewesen sein. Morgen wartet ein anstrengender und aufregender Tag.

Seid gespannt… wir sind es auch.

 

 

2024 Californien Tag 1 – Jetzt geht’s los

Ja wirklich… es ist nun endlich soweit. Wir sind auf dem Weg nach Frankfurt a. Main. In den letzten Tagen stieg auch langsam die Aufregung und wir packten in gewohnter Weise unsere Koffer. Einen kleinen Schock hatten wir allerdings bereits schon vor einigen Tagen bekommen. Mirko, unser guter Bekannter aus Cathedral City, verkündete uns Tagestemperaturen von über 40 Grad. Und ich spreche von Celsius… nicht Fahrenheit. Das nenne ich mal eine ordentliche Portion Wärme. Zum Glück sieht es bei unseren anderen planmäßigen Zielen etwas entspannter aus. Aber eigentlich war das unser zweiter Schock, denn vor einigen Wochen bemerkten wir, dass wir keine Flugtickets nach Frankfurt haben. Irgendwie erinnerten wir uns, dass es schon damals ein Problem mit dem Zubringerflug gab, als wir die Flugtickets nach Los Angeles buchten. Ein Anruf bei der Lufthansa brachte da leider kein anderes Ergebnis. Nun gut… also entschieden wir uns für Rail to flight.

So sitzen wir also grade in dem Zug nach Frankfurt. Wer jetzt denkt… coole Idee… der hat grundsätzlich recht, aber der hat auch die Rechnung ohne die Deutsche Bahn gemacht. Ca. eine Stunde vor Abfahrt des Zuges erhielten wir die Mitteilung, dass der Wagen, in dem wir unsere Sitzplätze reserviert hatten, nicht mehr in dem Zug vorhanden war. Dafür bekamen wir die tolle Nachricht, dass EIN Sitzplatz in einen anderen Wagen umgebucht wurde. Nun sind wir aber ZWEI Personen und ehrlich gesagt… die ganze Zeit stehen, ist unzumutbar. Ein weiterer Platz war nicht drin, da der Zug ausgebucht war. Wir verspürten „große Freude“. Also schnell in die DB-App geschaut und einen Zug gefunden, welcher ca. eine halbe Stunde eher abfahren sollte. Okay… zeitlich waren wir gut im Rennen. Aber… 20 Minuten vor Abfahrt war keine Sitzplatzreservierung mehr möglich. Manchmal frage ich mich, was der technische Fortschritt wirklich bringt… ich weiß es nicht. Egal… diesen Zug nehmen wir, da er nur eine mittlere Auslastung hat… wir werden schon Plätze finden. Haben wir dann auch… Bahnbonus Sitzplätze für Fahrgäste mit Gold- oder Platinstatus. Okay… zu diesen Privilegierten zählen wir zwar nicht, aber wir sind guter Hoffnung, dass wir nicht aufstehen müssen. Eine halbe Stunde nach Abfahrt kam das Fahrkartenknipsmännchen und hatte keine Bedenken an unserer Platzwahl. Und noch 3 Stunden bis Laramie… ach nee Frankfurt. 😀

Übrigens geht es dann vom Hauptbahnhof Frankfurt direkt zu einem Hotel am Flughafen, wo wir dann morgen, hoffentlich ausgeruht, den großen Sprung nach Los Angeles antreten werden.

Wir sind gespannt… seid Ihr es auch. 😉

Tag 2 – Teil 1 – Der große Sprung über’n Teich

03.10.2024 Eine doch ziemlich ruhige Nacht liegt hinter uns. Ja doch… wenn man davon ausgeht, dass wir heute den längesten Flug in unserer „Geschichte“ antreten werden. Der Wecker hatte uns um 06:30 Uhr aus unseren Träumen gerissen… schnell geduscht und vor der geplanten Zeit das Hotel verlassen. Das war auch gut so… aber dazu später mehr. 😉

Entgegen unserer letzten Reise von Frankfurt fuhren wir heute dem dem Regionalzug zum Flughafen. Irgendwie ist der Flughafen hier viel einfacher zu erreichen, als in Berlin. So waren wir eine halbe Stunde vor unserer Zeit am Flughafen. Und das war auch gut so… aber dazu später mehr. 😀 Die Boardkarten wurden hier extra mit den Kofferlabels ausgedruckt. Meiner Meinung liegt hier noch Potential an der Papiereinsparung. Aber… ist ja nicht unser Papier. Die Koffer waren wirklich schnell aufgegeben und nun… erstmal eine kleine Nahrungsaufnahme sichern. Das ist hier auf dem Flughafen eigenlich recht einfach. Sitzplätze vor der Sicherheitskontrolle zu finden, dagegen eher schwierig. Aber wir können ja improvisieren…

Danach ging es dann zur Sicherheitskontrolle. Pässe und Boardkarten lagen bereit und… ja… Bobby Lola und Libby waren auch schon aufgeregt.

Und dann ging es zur Passkontrolle und Sicherheitskontrolle. Wir lagen ja hervorragend in der Zeit. Und das war auch gut so… aber dazu später mehr. 😀 Das Flugzeuge steht schon bereit, denn in wenigen Minuten beginnt das boarding. Im Flugzeug schreibe ich dann weiter.

Tag 2 – Teil 2 – Ankunft in der Stadt der Engel

Eigentlich ist heute bereits der 04.10.2024. Aber der Jetlag ist so brutal und hat mich nach 3,5 Stunden Schlaf dazu aufgefordert… „DU BIST WACH“. Okay… ich konnte ihn noch bis um 04:00 Uhr dazu zwingen, mich in Ruhe zu lassen. Und nun sitze ich hier und kümmere mich um Teil 2 unserer Anreise nach Los Angeles.

Und da waren wir nun in der Luft und düsten mit einem Affenzahn Richtung LA. Inzwischen hatten wir die ersten gut 300 km hinter uns und befanden uns in unserer Reisflughöhe.

Aber schnell noch mal zurück nach Frankfurt und warum es gut war, recht zeitig am Airport zu sein. Wir befanden uns quasi auf der letzten Meile zum Gate. Hier wurden noch einmal unsere Boardkarten gecheckt. Oh je… den Jensi hatte es erwischt. Da seine Boardkarte diesen Code trug, durfte er glatt noch mal zu einer besonderen Sicherheitskontrolle abdampfen.

Hier wurde dann alles noch einmal kontrolliert. Handgepäck, Laptop, Powerbank, Schuhe… Oh je… ob das so gut für den Kollegen war? 😀 Ich war nur heilfroh, dass ich meine Cannabisernte zuhause vergessen hatte. 😀  Aber so… no problem für den kleenen Dicken und wir waren dann auch pünktlich an unserem Gate angekommen. Allerdings war nun keine Zeit mehr für ein Bierchen vor dem Flug. Nun gut… manchmal muss man mit den Traditionen brechen. 😉 Das Boarding startete superpünktlich und unser Flugzeug legte planmäßig ab. Joaah… so kann das auch gehen. Ich möchte an dieser Stelle NICHT die Unzuverlässigkeit am BER anprangern. 😀

Inzwischen befinden wir uns fast über Schottland und es sind noch gut 10 Stunden bis zur Landung. Die ersten Snacks und Drinks sind serviert und wir werden uns auch langsam in den Flugmodus begeben.

Das Entertainment ist pickepacke voll mit spannenden Sachen. In LA geht es dann irgendwann mit dem Blog weiter. In diesem Sinne wünschen wir euch noch einen schönen Feiertag. Unser ist geschlagene 9 Stunden länger. Hat irgendwie was! 😉

Teil 2

Nun sind wir in LA angekommen. Vorerst noch ein kurzer Bericht von unserem Flug. Nach dem ersten Drink und den Snacks ging es mit dem warmen Essen weiter. Rinderroulade mit Rotkohl, dazu ein Gläschen Sekt… aber seht selbst.

Wir waren uns einig… der Koch hatte ein Lob verdient. Leider war er nicht an Board. 😀 Im Nachgang bestellten wir uns dann noch einen Sekt und schon lief der erste Film. An dieser Stelle lege ich eine kurze Ratepause ein. Wie hieß der Film?

Und dann hatten wir es geschafft. Nein… wir waren noch lange nicht in LA. Aber nach ca. 5:30 Stunden lag die Hälfte des Fluges hinter uns… 4670 km. Das bedeutet, dass wir die andere Hälfte noch vor uns hatten. 😉 Südgrönland hatten wir schon längst überflogen und unter uns lag Kanada. Genauer gesagt steuerten wir direkt auf die Hudson Bay zu. Also nicht direkt… nur in ca. 10400 m darüber hinweg.

Irgendwie war mir genau in diesem Augenblick nach einem Drink. Allerdings war hier alles im Ruhemodus, so dass ich noch warten musste. Nun gut… dann eben später. Besser gesagt 45 Minuten später. Die Engel der Lufthansa mussten mein Leiden gespürt haben. Snack und… GETRÄNKERUNDE war dran 😀

Irgendwann gab es dann noch unsere „Abend“essensrunde, welche dem ersten Essen in keiner Weise nachstand. Und dann war es soweit…

12:50 Uhr Landung in der Stadt der Engel. Bis hierhin hatte es schon mal geklappt.

Die Einreis war eine kleine Herausforderung. Gefühlte 300 Leute standen vor uns bei der Passkontrolle an. Aber es dauerte wirklich nur gut 30 Minuten, bis wir durch waren. Übrigens… mein Bart war absolut kein Problem. Ich musste nicht mal meine Fingerabdrücke hinterlassen. Bedeutet das nun… Ausreise verweigert? 😀

Mit dem Rental-Car-Shuttle ging es dann zu HERTZ. hier bekamen wir zwar nicht das Wunschauto, konnten uns aber eins aussuchen, was nicht ganz so einfach war. Großer Andrang, Kofferraumgröße und unser persönlicher Anspruch bestimmten die Entscheidung… ein Subaro sollte es dann sein.

Und nun ging es los… in das Großstadtgetümmel. Getümmel? Nun ja, wer die berliner Verhältnisse kennt, hat hier keine Probleme. Großstadt? ach du meine Güte… welche Großstadt. LA ist genau so ungemütlich wie viele andere Großstädte in den USA auch. Vorwiegend Bruchhütten, dreckig und zwischendurch mal eine Shoppingzeile. Zumindest auf dem Weg zum Hotel. Den Anblick wollen wir euch ersparen und zeigen nur die schönen Bilder.

Also wenn man ganz genau hinschaut, kann man über dem Dach von dem scharzen Auto bereits das Hollywood Sign erkennen. Okay… ich konnte es auch nur sehen, als Bine mich darauf hingewiesen hatte. Hollywood… genau, dass sollte unser Ziel sein. Und das war es auch. Gegen 16 Uhr kamen wir dann in unserem Hotel in West-Hollywood an.  Für amerikanische Verhältnisse in unserem Preissegment absolut in Ordnung.

Allerdings… auch wenn wir ziemlich platt waren… es war einfach zu früh, um am Kopfkissen zu horchen. Also wollten wir noch eine kleine Runde drehen…

…und endeten hier! 😀 Das HRC Nummer 31!

Also eins muss man dem HRC in Hollywood lassen… absolutly friendly! Es gibt schönere, aber auch viel schlimmere HRC. Ich denke, das können wir beurteilen. 😉

Nun waren wir vollgefuttert und wir zogen noch ein wenig durch die Gegend. Besser gesagt… auf dem Hollywood Boulevard. Also auch wenn in Hollywood so ziemlich tote Hose ist – ja, auch hier gibt es die Leute, die auf der Platte leben müssen/wollen – am Hollywood Boulevard stept jedoch der Bär… oder wie das Vieh hier heißt.

Straßenhändler, welche einem eine Art Hotdog verkaufen wollen. Künstler, welche von einem Foto eine Art Skupltur vom Gesicht anfertigten (eventuell kann ich davon heute noch ein Foto machen) und Leute… welche einfach so ziemlich verrückte Sachen an den Mann bringen wollen… oder Frau. 😉 . Hier gilt einfach das Motto… Größer, schöner, weiter… teuer!

Nun hatten wir nur noch 3 Ziele. Bierreserve anlegen, das Hotel und… unser Bett. Die Bierreserve war nicht das Problem… aber die war teuer erstanden. Ein Sechserträger… ca. 14 $! Auch wenn es eine wirklich gute Sorte war, mit Einschlafgarantie… das war ein stolzer Preis.

Bloß gut, dass wir den besten Flaschenöffner der Welt dabei haben. 😀

Der nächste Bierstopp wird dann Walmart sein. Das Hotel erreichten wir mir Müh und Not und das Bett fiel uns förmlich nach dem Schlaftrunk ins Gesicht. Okay… und damit schließt sich der Kreis. (siehe oben). Inzwischen ist es hier 06:40, wir haben einen ersten Kaffee intus. Meine Wassertablette hat ihre Wirkung auch fast durch und wir machen uns auf den Weg in neue Abenteuer… ach nee… Walmart, der seit 40 Minuten geöffnet hat. Danach wollen wir LA unsicher machen.

Seid gespannt… wir sind es auch!

 

Tag 3 – Hollywood, Beverly Hills und Co.

Heute ist der 04.10.2024 – zumindest hier in LA. Wie wir den Morgen verbracht haben, konntet ihr ja bereits im letzten Beitrag lesen. 😀 Hier ist es nun 21;00 Uhr und damit GUTEN MORGEN DEUTSCHLAND. Unser Vormittagsprogram war so ziemlich verplant. Da war der Walmart an erster Stelle, denn wir wollte ja so langsam frühstücken. Der Walmart war ja auch in der Nähe… nur 20 Minuten mit dem Auto. Ja klar, das wäre vermutlich einfacher gewesen, irgendwo einzukehren. Aber wie der aufmerksame Leser mitbekommen hat… die Bierreserven mussten angelegt werden. Der Weg führte uns vorbei an den Warner Bros Studios.

Ich habe vom Walmart mal ein paar Fotos gemacht. Nur in der Waffenabteilung hatte ich den Mut verloren. 😉

Wie man sieht… hier ist alles etwas größer.

 

Ca. 1,2 kg pures Agnusbeef… das ist mal ein Stück Fleisch!

Also man kann sich schon eine Weile im Walmart aufhalten, aber wir waren noch nüchtern. Nein… nicht wegen das Bieres… es geht um Frühstück. Alkohol am Morgen… das geht doch nicht! Oder… ?  😉 Das Frühstück war überschaubar, aber dafür an frischer Luft… zumindest war sie da noch frisch.

Next Stopp sollte das Griffith Observatorium sein. Nicht, weil wir uns bilden wollten… gebildet sind wir ja eh schon. Eher ging es um das Hollywood Sign. Das stand auf unserem Wunschzettel ganz oben und man mag es kaum glauben… wir hatten nicht alleine diese Idee. Im Prinzip war es noch relativ leer. Ich möchte nicht wissen, was am Nachmittag hier los ist.

Und Check!

Was macht man nun mit dem angebrochenen Vormittag? Die Lösung war einfach, aber genial. Wir bringen die Lebensmittel ins Hotel und fahren dann zum LUX. Nun werden einige von euch fragen… was ist das? Hier die Erklärung… das LUX ist eigentlich der Sunset Tower. Ein Hotel, dass in einer unserer Lieblingsserien LUCIFER der Drehort für einen exlusiven Club war. Wem dieser Club gehörte, kann man sich denken. Auf alle Fälle eine Serie, die man sich ruhig mal genehmigen sollte. Das Hotel wurde zwar für die Serie per Computer ein wenig verfeinert. Aber für uns ist es kult!

Vis a vis war ein Restaurant, welches ich bereits per Streetview gesehen hatte. Eigentlich hatte ich geplant, dort einzukehren. Da es jedoch Freitag war, öffnete es erst um 04:00 Uhr PM. Dafür war es eindeutig zu früh.

Also fuhren wir auf dem Sunset Boulevard weiter Richtung Westen und landeten in Beverliy Hills. OMG… hier scheint Geld keine Rolle zu spielen. Hier geben sich unglaubliche Villen die Ehre und es riecht förmlich nach Geld… viel Geld!

Okay… die Augen war satt, die Nase platt gedrückt und der Magen meldete sich. Etwas außerhalb vom Sunset Boulevard wieder Richtung Hollywood fanden wir am Sunset Plaza ein italienisches Restaurant mit angenehmen Preisen und wirklich lecker Essen und…einer tollen Aussicht.

Und dann waren wir furchtbar satt… und wie das so ist… der Magen will die Augen schließen. 😉 Also beschlossen wir, den Weg ins Hotel anzutreten. Allerdings nicht auf direktem Weg, sondern einfach mal der Nase nach über irgendwelche Nebenstraßen, durch das Thai-Viertel bis und doch das Navi helfen musste. Wir waren uns einig… eine Mittagspause wäre gut. Hmmm… niemand dachte, dass aus dem Päuschen 5 Stunden wurden.  Und so war es dann 19:00 Uhr… und es war dunkel… und wir waren fit für eine Abendrunde rund um den Walk of Fame. Wie mag es hier wohl am Abend sein? Oh je… wenn man der Meinung ist, dass Berlin schon schräg ist… rund um den Walk of Fame ist die Welt in Schieflage geraten. Das meine ich positiv und negativ. Positiv ist natürlich das bunte Leben, Trubel, Musik un jede Menge irrer Leute. Aber hier gibt es eben auch negative Seiten… der Duft… eine Mischung aus Kiff und ganz simpel ausgedrückt… Pisse. Wir sind ja von Berlin so einiges gewöhnt. Aber hier ist der soziale Unterschied extrem spürbar. Irgendwo sitzt immer ein Obdachloser oder liegt vor einem Hauseingang. Meistens wird das von einem ziemlich ekligen Geruch angekündigt. Und dann gibt es eben das bunte Leben, welches natürlich das Bild bestimmt und für uns Touris sehr beeindruckend ist. Bilder können einfach nicht das wiedergeben, was man hier erlebt.

Lasst mich euch diese bunte Welt zeigen…

An dieser Stelle möchte ich mein Versprechen einlösen. hier ist ein Foto von den Künstlern – ja, ich sehe das als Kunst an – welche anhand eines Fotos, diese Relief vom Gesicht anfertigen. Ich finde es einfach unglaublich, obwohl hier leider grade kein Modell zur Verfügung stand.

Und dann noch etwas, was ich schon am bestrigen Tag bestaunt hatte… in Deutschland undenkbar… hier darf man… nein hier soll man schräg über die Kreuzung laufen. Das mussten wir probieren und es war für uns ein sonderbares Gefühl. 😀 Die einzige Erklärung für mich… so werden die „normalen“ Fußgängerampeln entlastet. Wir waren aber eindeutig nicht die Einzige, die sich darüber wunderten.

Voller Eindrücke machten wir uns dann wieder auf den Rückweg zu unserem Hotel. Wer je an den Parkgebühren in Berlin verzweifelt ist… hier kommt die Steigerung! Heute Abend ist in Hollywood ein Konzert von Justice und Thundercat. Man mag mir verzeihen, dass ich keinen Plan davon habe, wer das ist. Es ist aber nicht unbedingt meine Musk, erklärt aber, warum der Duft von Cannabis in der Luft liegt. 😀 Aber die Leute strömten in Massen zum Hollywood Bowl. Und ja, es waren auch viele Leute mit dem Auto im Anflug. Und hier kommen wir zu den Parkgebühren. Die sind hier bei solchen Events extrem. Hier wird jeder Fleck vermietet, wo ein Auto stehen kann. Zum Glück haben wir ja unseren Parkplatz am Hotel. Aber auch hier springt man auf den Zug mit auf.

Damit ihr diesen Happen verdauen könnt, werde ich euch die Zeit geben und meinen Beitrag für heute beenden. Draußen hört man immer wieder die Feuerwehr, welche zur normalen akkustischen Untermalung gehört. Irgendwie haben wir uns daran gewöhnt und werden vermutlich prima schlafen… Dank eines…

Morgen gehts dann nach Cathedral City und freuen uns auf…

In diesem Sinne für uns eine Gute Nacht und euch einen schönen Samstag.

Seid gespannt… wir sind es auch!

Tag 4 – Eastbound in die Wüste

05.10.2024 – Heute war es soweit. Wir wollten die Stadt der Engel in Richtung Cathedral City verlassen. Was heißt in Richtung… genau das war unser nächstes Ziel. Dort sollten uns statt der erwarteten 44 C noch ein Grad mehr erwarten. Aber… das macht den Kohl nun auch nicht mehr fett. Wir machten uns nach einem Frühstück auf dem Zimmer pünktlich auf den Weg, denn wir wollten auf der Hälfte der Strecke eine Kaffeepause in San Bernadino einlegen. Also begaben wir uns auf der 134 Richtung Osten, vorbei an den unzähligen Blumenhändlern, welche am Straßenrand standen. Also eins muss man Los Angeles lassen… hier ist immer ordentlich Verkehr. Das kannten wir von unseren bisherigen Reisen eher selten.

In Pasadena fuhren wir dann auf die I-210 East und kurz vor San Bernadino auf die I-215 South. Für diejenigen, welche sich mit den Straßenbezeichnungen nicht auskennen… das I steht für Interstate, welche im Prinzip die schnellsten Straßenverbindungen sein sollen. Quasi wie in Deutschland die Autobahn… nur vieeeel breiter.

Unseren Zwischenstopp hatten wir in der Historic Sitevon San Bernadino geplant. Und wenn ich schreibe… geplant, kann man sich schon denken, dass das so nicht geklappt hatte. Alle Zufahrtstraßen waren für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Aber dahinter sahen wir Autos und so einige Leute rumlaufen… also die Leute liefen da… nicht die Autos. Unser Gedanke… da muss was los sein. Wir suchten uns einen Parkplatz in der Nähe und begaben uns zu Fuß dorthin.

Was soll man sagen… manchmal hilft Freund Zufall Sachen zu erleben, mit denen man nicht gerechnet hat. Hier war ein Treffen von schönen alten Autos… ganz vielen alten Autos. Und Autos, welche auch gepimmt waren. Aber seht selbst…

Im Prinzip hätten wir hier Stunden verbringen können, denn die Bilder geben nur ein Bruchteil der Autos wieder, welche hier zu sehen waren. Und dann der Sound der Motoren… und der Duft von Benzin, welches mit Lieb verbrannt wurde… einfach beeindruckend. Aber… wir hatten ja ein Ziel vor den Augen und auch hier wurde die Wärme langsam immer mehr. So ging es nach einer guten Stunde zurück zum Auto und wir setzten die Fahrt nach Cathedral City fort… diesmal über die I-10 East vorbei an Beaumont, dem Morongo Reservat bis zu einem Rastplatz kurz vor Whitewater. Oh man… was man auf der Interstate so alles sehen kann… 😀

Unser Freund Mirko hatte uns geraten, auf keinen Fall mit langen Klamotten in Cathedral City einzufliegen, da es wirklich sehr sehr warm sei. Oh… irgendwie wollte wir es nicht glauben, aber als wir auf dem Rastplatz aus dem Auto stiegen, spürten wir schon ein ganz schönes Brett. Und wir waren noch lange nicht am Ziel, aber 37 C sind für den Anfang schon heftig gewesen. Also… das Klo besucht, Klamotten gewechselt und wieder rein in das kühle Auto. Weiter ging es auf der I-10 bis zu unserem Hotel in Cathedral City.

Oh je… was hatte ich da nur ausgesucht. Nein… nicht weil es eine Bruchbude war… es war ein Resort, dass an einen Karibikurlaub erinnerte… nur das Meer fehlte, was in der Wüste natürlich Blödsinn wäre. Wobei… den Amis ist alles zuzutrauen. 😀

Da dieses Resort komplett umzäunt war, hatte Bine uns per Sprechanlage Zutritt verschafft. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, was sie bereits wusste. Allerdings hatte ich wenige Minuten später das Vergnügen, bei 45 C aus dem Auto zu steigen und… ganz schnell rein in die Rezeption. Ich nenne es mal… Klimaanlagen-hopping. Der Check-in verlief problemlos und wir waren in unserem Zimmer… ach du Schei**e… das war eine komplette Ferienwohnung mit Allem, was man eben so benötigt.

An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass wir extra ein Hotel gebucht haben, welches in der Nähe von Mirkos Haus lag. Man weiß ja nie, wie der Abend enden würde. 😉 Schließlich haben wir uns seit vielen Jahren nicht mehr gesehen. Nach einer kurzen Erholungspause hatten wir uns bei Mirko verabredet. Dort hatten wir die Gelegenheiten schon mal ein „paar“ Sätze zu wechseln. Zwischendurch flog seine Frau Kim ein, welche uns dann noch ein wenig bei der Hotelauswahl für Las Vegas beraten hatte. Allerdings musste sie auch gleich wieder los, da der Sohn Christian eine Competition mit seiner Military-Band in Moreno Valley hatte. Ich befürchtete bezüglich der Temperaturen Schlimmes… aber wie so oft, kommt es anders, als man denkt. Wir hatten ja „the best leader“ ever für Kalifornien im Auto und fuhren in Richtung Moreno Valley. Mirko schlug vor, dass wir uns bei In-n-Out ein wenig stärken könnten. An dieser Stelle nochmal vielen Dank für den Tipp und die Einladung. Es ist kein Vergleich zu M und Co., sondern einfach nur voll lecker und es erinnerte uns ein wenig an Grumpy Duck in Ostermade. (Insider kennen das 😉 )

Gut gesättigt ging die Fahrt weiter. Die Competition fand im Football-Stadium der Highscool statt. Leider können wir nur ein paar Bilder anbieten. Eventuell bekomme ich es technisch noch hin ein Video einzubinden.

Und hier die Band von Christian, welche übrigens in ihrer Kategorie den 1. Platz belegten

Inzwischen waren die Temperaturen schon längst in einem erträglichen Bereich angekommen und auch in Cathedral City sollten die Temperaturen langesam fallen. An dieser Stelle… Mirko jetzt kommt es: „Wir haben an diesem Tag alles richtig gemacht!“ 😀

Die Sonne hatte sich auch hinter den Bergen oder noch tiefer versteckt und wir mussten uns leider von Moreno Valley losreißen. Aber wir hatten einen Schuldigen. Charlie… der Hund von Mirkos Familie musste dringend nochmal raus und gefütter werden. Wir fanden… das war ein Argument. 😀 Eigentlich wollten wir ja den Abend noch nutzen, um uns ein wenig bei einem kühlen Bierchen zu unterhalten. Also schnell zu Mirko nach Hause und dann vorbei an den bereits für Halloween geschmückten Häusern zu unserem Hotel.

Oh… ich weiß nicht, wie lange wir gesessen hatten… 😉 aber es war so toll, dass wir wirklich einig Stunden gemeinsam plauschen konnte. Irgendwann hat sich Mirko dann auf den Weg nach Haus gemacht… es könnte Mitternacht gewesen sein. Und wir… sind wie zwei Steine ins Bett gefallen.

Heute Morgen – 06.10.2024 war wieder ein Tag für die Wassertablette. Also hatte der Wecker die Aufgabe, mich um 6 Uhr aus dem Schlaf zu holen, was er ausgezeichnet schaffte. So hatte ich eben auch die Zeit, dass ich diesen Beitrag schreiben konnte. Damit liegen 2,5 Stunden hinter mir und wir werden uns ein kleines Frühstück genehmigen. Um 10 Uhr gehts dann weiter zur nächsten Station… Las Vegas.

Seid gespannt… wir sind es auch!

 

 

 

 

Tag 5 – Viva Las Vegas

06.10.2024 – Unser nächstes Ziel stand vor der Tür… Las Vegas. Man hatte ja schon viel davon gelesen, gehört und im TV gesehen. Wie mag die Realität aussehen – nun gut, wir werden es in wenigen Stunden selbst erleben können. Allerdings war vorher Frühstück angesagt, welches wir noch im Hotel in Cathedral City zu uns genommen hatten.

Hier nochmal ein kleiner Blick vor der Tür von unserem Appartment und ein kleiner Blick auf das Resort.

Am Ende mussten wir uns ein wenig sputen, denn wir waren zu 10:00 Uhr mit Mirko und seiner Frau Kimberly verabredet. Da unser Auto ein wenig Durst hatte, wollten Mirko und ich zur Tanke des Vertrauens fahren. Die Beiden hatten dann die goldene Idee, dass wir zusammen dorthin fahren und im Anschluss noch einen Abstecher zu Starbucks machen. Sehr cool, denn so hatten wir die Gelegenheit, nochmal ein wenig zu plauschen. Ich wiederhole mich ja nur ungern, aber an dieser Stelle nochmal: „Vielen lieben Dank für alles, ihr Beiden!“.

Mirko hatte uns empfohlen, nicht die kürzeste Route nach Las Vegas zu nehmen. Wir waren der Meinung… einem „Einheimischen“ sollte man glauben. Die Strecke war zwar ca. 30 Meilen länger, als die, welche Google vorgeschlagen hatte, aber sicherer. Bei dem Googlevorschlag soll es schon in den endlosen Weiten der Wüste vorgekommen sein, dass die Reisenden nie an ihrem Ziel angekommen sind. Na das wollten wir ja unbedingt vermeiden. Nach dem Abschied machten wir uns auf den Weg Richtung Las Vegas und folgten der Strecke, welche uns Mirko empfohlen hatte… vorerst… denn irgendwie mischte sich Google dann ein und führte uns auf einem anderen Weg in Richtung Las Vegas. Das hatten wir Unwissenden allerdings erst bemerkt, als wir durch Orte durchgefahren sind, welche nicht auf der geplanten Strecke lagen. Okay… wir hatten keine Wahl… Augen zu und durch… wir werden es schon schaffen. Wie man lesen kann… wir leben noch und erfreuen uns bester Gesundheit. Google führte uns also über die I-10 West auf die 62 über Yucca Valley – warum der Ort so heißt, sollte jedem klar sein – weiter über Joshua Tree, Twentynine Palms und…

…plötzlich sollten wir die 62 Richtung Norden verlassen. Ja okay Google… hast ja recht, denn hinter diesem Abzweig ging absolut nichts mehr. Kein Ort, vermutlich auch kein Strauch… nichts. Was wir zu diesem Zeitpunkt nicht wussten… unsere Strecke sah irgendwann nicht viel besser aus. Allerdings fuhren hier Autos und es gab hin und wieder Häuser und unendlich viele Briefkästen.

Was wir nicht ahnten… es war nur am Anfang so, denn wir fuhren direkt hinein… in die Mojave-Wüste. Man kann diese Wüste vermutlich nicht mit der Sahara vergleichen. So groß ist sie nicht und hat außer Sand auch noch hin und wieder einen „Wald“ mit Yuccas, Sträucher und Bergen. Zumindest noch am Anfang. Zuerst wurden die Häuslein weniger, dann die Bäume und am Ende gab es dann kaum noch Sträucher, aber dafür wurde es ein wenig sandiger und unheimlicher.

An dieser Stelle möchte ich erwähnen… ich bin wirklich kein Schisser und sehe optimistisch dem Ziel entgegen. Wenn man aber keinen Plan hat, was einen erwartet und wie lange die Fahrt durch die Wüste geht, dann wurde auch mir etwas mulmig im Bauch. Der einzige Hoffnungsschimmer… Die Straße war asphaltiert, breit genug und es kamen uns hin und wieder ein paar Autos entgegen. Da vorne musste es also was geben. Aber was ist… „da vorne“? Vor uns war noch immer nur die Wüste. Und wenn man dachte… DAAAA… da sind Häuser… wir lagen total falsch. Es war ein ewig langer Güterzug, über deren Gleise unser Weg führte. Was merkwürdig ist… auch ein Stück über die Route 66, und…

…direkt hinein in den Mojave- Nationalpark. Selbst die Möglichkeit, auf die I-40 East zu fahren, wollten wir dann auch nicht mehr nutzen. Schließlich sollte diese Strecke dann 25 Minuten länger dauern. Zum Glück gab es am Visitorcenter die die Möglichkeit zu einer kurzen Pause.

Hier sollte es Coyoten geben… okaaayyyyyyyy… Aber warum sollten wir dann langsam wie eine Schildkröte fahren? Wir wären ja nie in Las Vegas angekommen! 😀

Aber selbst das konnte uns nun auch nicht mehr abschrecken. Es ging also quer durch den Nationalpark über reichlich DIPs… jepp… wir hatten auch überlegt, was das sein soll. Die Erklärung ist recht einfach… wir DIPPEN ja in Deutschland auch mal die eine oder andere Sache in die eine oder andere Sache ein. Das ist hier nicht viel anders. Aufgrund der Abläufe für den Regen – ja, auch dass soll es hier geben – führte die Straße durch eine… sagen wir mal Mulde, wo dann irgendwann Regenwasser durchläuft. Man taucht also mit dem Auto quasi in die Straße ein. Hört sich schlimm an, ist es aber nicht, so lange man sinnig fährt. Wer kann das besser, als ich? 😉

Nach ca. 2,5 Stunden Fahrt durch die Wüste kamen wir dann endlich auf DIE Strecke nach Las Vegas, genauer gesagt die I-16 North. Hier war die Welt wieder in Ordnung. Wir waren zwar noch immer in der Wüste – logisch, denn Las Vegas liegt ja in der Wüste – aber hier war man wieder unter Leuten.

Wir fuhren dann an Primm und Sloan vorbei direkt in die Stadt der Millionen Lichter. Okay… am Tage sieht es eher trist aus, aber es war auch am Tage ordentlich Betrieb in Las Vegas.

Nach ca. 4,5 Stunden Autofahrt war unser Ziel das Hotel Circus Circus erreicht (nein, kein Schreibfehler… das heißt wirklich so). Auch an dieser Stelle ein fettes Dankeschön an Mirko und Kim, welche uns dieses Hotel vorgeschlagen hatten. Ursprünglich wollten wir ins Sahara einkehren, weil es näher am Zentrum liegt… so zumindest meine Auffassung. Der Preis hatte uns dann aber überzeugt. Und im Prinzip ist es richtig, denn man ist ja hier nur im Hotel, um sein Schläfchen zu halten. Ja, es ist nicht neu und leider ist auf Wifi begrenzt, aber völlig in Ordnung. Und… es liegt tatsächlich dichter am Zentrum des Geschehens, als das Sahara. Was man sagen muss… hier ist jedes Hotel eine kleine Stadt für sich. Geschäfte, Restaurants und Casinos auf der Fläche von Fußballfeldern mit hunderten Spielautomaten, Roulette, Black Jack – Tischen usw. Überall blinkert es und ruft einen: „Komm… spiel mit mir“. In den Casinos hatten wir dann eher keine Fotos gemacht, da hier überall Kameras hängen. Bine kümmerte sich aber erstmal in diesem Ameisenhaufen um den Check in. Das Auto hatte seinen Platz bekommen und wir bezogen unser Zimmer… nachdem wir erstmal das Haus suchen mussten, wo unser Zimmer war.

Aber für das Casino war keine Zeit. Kurz beim großen M eine Stärkung eingeworfen und dann… wir gehen mal eine kleine Runde schauen… es ist ja noch früh… wir haben ja so lange gesessen… es ist doch so spannend. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht vermuteten… wir haben an diesem Nachmittag/Abend einen Spaziergang von über 7km geleistet. Und wären unsere Füße nicht in diesem „Ichwillnichtmehr-Status“ gewesen, es wären noch mehr gewesen. Aber ehrlich gesagt… wir wollten so viel mitnehmen, wie möglich. Und wenn die Dunkelheit über Vegas einzieht, dann wird es hier hell… und bunt… und voll. Aber seht selbst… auch wenn man denkt… ja klar, kenne ich doch aus dem TV… es ist in echt noch viieeeel beeindruckender, die „bekannten“ Gebäude etc. in echt zu erleben. Und es ist laut, da hier Unmengen an Menschen unterwegs sind. Übrigens noch ein großer Vorteil von unserem Hotel. Da es vom Caesars Palace und Co ca. 2,5 km entfernt ist, ist es rund um das Circus Circus eher ruhig. Auch wenn das der falsche Begriff ist. 😉

Das ist übrigens die Lobby und das Parkhaus von unserem Hotel by night.

So waren wir dann völlig platt wieder im Hotel, wo wir nach einem Bier auf unser Zimmer schlichen und allmählich unseren Körpern die erforderliche Ruhe gönnten. Bis… ja bis ich dann um 06:30 Uhr beschloss… es ist Zeit für den Blog.

Heute werden wir dann die nächsten Highlights von Las Vegas abgrasen.

Seid gespannt… wir sind es auch!

Tag 6 – Viva Las Vegas Teil 2

07.10.2024 – Und schon ist der 2. Tag in Las Vegas ran. Dieser begann so, wie ich den gestrigen Bericht beendet hatte. Okay… das scheint jetzt ein wenig durcheinander, aber egal. 😉 Wir hatten dann natürlich das Bedürfnis, uns dem morgendlichen Ritual des Frühstücks hinzugeben. Hier im Hotel sollte das grundsätzlich kein Problem sein. Allerdings… Donuts zum Frühstück? Das ist nicht wirklich mein Ding. Ich brauche was, was satt macht. Irgendwo gab es ja Starbucks… aber wo? Wie ich ja schon schrieb… diese Hotels sind wie eine eigene Stadt. Wir zogen also am Casino vorbei… oder besser an den Casinos im Hotel, wo schon die ersten oder die letzten Zocker vom Vortag – man weiß es nicht genau – saßen und auf ihr Glück hofften. Wir hofften nicht, wir wussten… wir finden den Starbucks… und dann war er in einer Ecke des Hotels, wo wir uns noch nicht hin verirrt hatten. Dieses Hotel ist wirklich crazy. 😀

Und dann sitzt man so bei seinem… ja was war das eigentlich… weichen warmen Brötchen mit Bacon, Käse und Ei und hat einen mittleren Kaffee, welcher in Deutschland als XXL durchgehen würde.

Genau gegenüber vom Starbucks war einer dieser Läden mit den Knabberfischen. In Deutschland heißt das wohl Fish – Spa, hier… Kisses by fishes… oder so ähnlich. Wir hatten das zwar schon oft gesehen, aber selber gamacht? Noch nie! Ja warum denn nicht nach dem Frühstück schon etwas Wellness?! Also begaben wir uns Vis-a-vis und ließen den Fischlein ihren Spaß. Ja gut, den hatten wir auch, denn die Biester kitzeln an so ziemlich jeder Stelle der Füße. Am Ende wurden die Füße dann noch ordentlich mit einer Lotion und einer Massage verwöhnt. Das war auch gut so, denn es lag ein langer Tag vor uns, der für unsere Füße nicht leicht war.

Vorab wollten wir aber noch ein wenig das Hotel erkunden, bevor wir uns bei 35 C in die sonnige Außenwelt begaben. Ich hatte mich ja nicht getraut, aber Bine hatte ein paar Fotos von den Casinos gemacht. Im mittleren Bereich der… nennen wir es mal Promenaden, war der Spielbereich für die Kleinen und der Zirkus.

Bis zur nächsten Vorstellung waren es aber noch ein paar Stunden, welche wir dann doch anders verbringen wollten. Aber streiften wir noch weiter durch das Hotel…

… es gibt hier sogar einen Indoor-Rummel…

… bis zur Wedding-Chapel, welche es vermutlich in jedem Hotel in Las Vegas gibt.

Das günstigste Paket für eine Hochzeit kostet hier übrigens 99 Dollar. Aber nun gut… wir hatten ja schon das Vergnügen in 2018 in Pensacola. 😀

Dann ging es weiter an den Fastfood-Court und schließlich dahin, wo eigentlich bei einem Hotel alles beginnt… die Rezeption. Man kann vermutlich nur erahnen, was hier an manch anderen Tagen los ist.

Für uns war das nun der Anlass, den Weg ins Freie zu wählen, um dort die für uns wichtigen Stationen zu besuchen, welche Las Vegas zu bieten hat. Sicher gibt es noch mehr, aber wir hatten ja auch ein wenig die Zeit im Nacken, welche uns abgetrieben hatte. Und wieder einmal… Danke an Mirko und Kim, welche uns die Empfehlung auf den Weg mitgegeben hatten, mit dem Bus durch den Las Vegas Strip zu fahren. Im Prinzip wären das ca. 7,5 km Fußmarsch in eine Richtung, wenn man sich das bei 35 C antun möchte. Das Ticket für 24 Stunden kostet 8 Dollar, was wir durchaus als erschwinglich ansehen konnten. Der Bus ist aufgrund des Straßenverkehrs zwar nicht unbedingt pünktlich, fährt aber ca. alle 10-15 Minuten.

Unser Ziel war das südliche Ende vom Las Vegas Strip, wo so ziemlich jeder hinmöchte, der Las Vegas einen Besuch abstattet – das Welcome to Fabulous Las Vegas sign. Und so standen wir dann vor diesem berühmten Wahrzeichen von Las Vegas. So wie viele andere Leute auch, welche ganz geordnet in einer Schlange anstanden, um DAS Foto zu machen. Nun ja… wir hatten zwar ein Foto geplant, aber anstellen… nö nö… dazu war uns die Zeit zu schade.

Weiter ging es per Pedes wieder Richtung Norden zum nächsten Ziel. Allerdings hatten wir schon bei der Fahrt zum Sign gesehen, dass es nicht wirklich viel zu sehen gab. Hier ist also noch viel Platz für noch mehr Hotels. 😉 Bei brütender Sonne entschieden wir uns dann richtig, den Bus zu nehmen und bis zum MGM-Memorial zu fahren. Von dort steuerten wir dann das HRC Las Vegas an (Hard Rock Cafe) an. Allerdings kamen wir natürlich noch an vielen… sagen wir mal Shops vorbei, welche durchaus unsere Aufmerksamkeit verdienten.  Aber auch hier ist der Wahnsinn alltäglich. Gerippe, welche zur Musik von Greenday tanzen… ehrlich? Die sind doch nicht ganz dicht! 😉

Es ging vorbei am Hotel „New York New York“. Kann mir mal jemand erklären, warum manche Hotels einen doppelten Namen tragen? Na egal… jedenfalls geht durch dieses Hotel eine Achterbahn mit Loopings. Ich sage ja… nicht ganz dicht! 😉

Jaaaaaa… in den USA ist beginnt vieles schon früher, als bei uns. 😀

Und dann waren wir am Ziel. Eigentlich waren wir es bereits, als wir an dem Coca-Cola-Shop standen. Aber das wäre jetzt nicht spannend genug. So… wir sind an DEM HRC von Las Vegas… also dann… hinein in die gute Stube.

Ich muss sagen… ja, es ist groß und spannend, aber irgendwie hatten andere HRC mehr flair. Ich möchte es nicht unbedingt nagtiv werten, aber die Püppie, welche uns zu unserem Platz brachte, hätte eigentlich sehen müssen, dass der kleene Dicke nicht zwischen „Sofa“ und Tisch passen konnte. Aber das war nicht wirklich ein Problem. Die Mädels vom Host hatten uns dann einen „passenden“ Platz gegeben. Über das Essen konnten wir nicht meckern. Es war wie so oft, viel zu viel. 😀

Dieses Drumset stammt von Peter Criss, dem Drummer von KISS der auch noch ganz nett singen kann… hört euch Hard Luck Woman an.

Der obligatorische Abstecher in den Shop war natürlich Pflicht. Zur Zeit läuft in den USA ein Angebot, welches man einfach nicht ausschlagen kann. 3 T-Shirts für weniger Dollar als den Preis von 2 T-Shirts. Mein Schrank zuhause hat noch Platz! 😉 Jedenfalls hatte dem Guy – oder Gay – wir waren uns nicht sicher… mein aktuelles T-Shirt gefallen. Und als er sah, dass es aus Rom ist, wäre er fast in Ohnmacht gefallen. Ich entschied mich aber doch, mein Shirt anzubehalten. 😀

Wie die Ärzte es immer wieder betonen… bei der Hitze muss man viel trinken. Das kann ich durchaus nachvollziehen und PLING… da war plötzlich ein Brewdog vor uns. Kurz zur Erklärung… Brewdog ist eine Brauereikette, welche es weltweit gibt… auch in Berlin. Und die haben hier Bier… viel Bier… und noch viel mehr Bier… die verkaufen das sogar. 😀 Also kehrten wir mit unseren durstigen Kehlen ein. Nach einem kleinen Tasting hatten wir dann unsere Sorten gefunden und machten es uns dort bequem.

Oh… wir wurden müde! Also fassten wir den Beschluss, im Hotel eine Pause einzulegen. Allerdings ist es so, dass man manchmal dazu gezwungen wird, durch die Hotels zu gehen. Nein, ehrlich! Da findet man dann auch mal solch ein Restaurant.

Den Rest des Weges hatten wir dann wieder dem Bus überlassen, welcher uns zu unserem Hotel fahren durfte. Auf dem Weg zum Zimmer hatte Bine dann noch ein Foto von dem Pool gemacht, welchen wir zwar nutzen konnten, aber einfach keine Zeit dafür hatten.

Wie oben geschrieben… wir waren so müde, so dass wir uns einstimmig einigten, eine kleine Pause einzulegen. Schließlich wollten wir ja noch ins Casino, um unsere Reisekasse aufzufüllen. Nun ja… die Pause war dann doch 1,5 Stunden und somit war es fast 21:00 Uhr oder wie man hier sagt 09:00 PM. Okay… nun aber los und ZOCKEN… nicht, bevor wir uns einen kleinen Cocktail genehmigten, um uns Mut anzutrinken. Aber wer nun denkt… los gehts an Automaten und Co, der liegt völlig falsch. Für Roulette benötigt man Jetons, welche man am Automaten oder an der Kasse bekommt. Wir wollten uns aber an einem dieser schillernden Spielautomaten versuchen. Dafür musste man sich an einem Automaten ein Spielticket holen, wo dann ein bestimmter Betrag aufgebucht wird. Also entweder stellten wir uns zu blöd an, oder wir sind einfach zu blöd. Wir bekamen das einfach nicht gebacken. Nach dem 2. Versuch sahen wir das dann als Zeichen an und gaben unseren Plan auf. Also zurück aufs Zimmer und bei einem Bierchen, welches wir im Walgreen geschossen hatten, den Plan für morgen schmieden und ein Hotel buchen. Denn… morgen gehts in Richtung San Francisco, wo wir aber einen Zwischenstopp in Bakersfield einlegen werden. ca. 9 Stunden Fahrt sind dann doch für einen Rutsch zuviel. Urprünglich war der Stopp in Visalia geplant, aber Bakersfield liegt ungefähr auf der Hälfte der Strecke nach Frisco.  Das wird wieder ein Abenteuer.

Seid gespannt… wir sind es auch!

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