Begleite Sabine und Jens auf ihren Reisen durch die Welt

Autor: orion63 (Seite 3 von 3)

Tag 13+14 – Strandurlaub? Nicht mit uns!

Moinsen zusammen! Ich hatte es ja bereits angekündigt… die Zeit in Port Aransas wird hier im Blog etwas komprimiert festgehalten. Darum nun der gestrige und heutige Tag in einem Bericht. Beginnen wir mit dem 21.04.2023 – Nach dem Frühstück wollten wir erstmal sehen, wo wir überhaupt gelandet waren. Hier muss man sagen, dass Port Aransas zwar einen „alten“ Stadtteil hat, aber richtig alt kann man das nicht nennen, da die Stadt einfach mal als Urlauberparadies angelegt wurde. Auch wenn es hier eine Kirche, eine Mittelschule und eine Highschool gibt, prägen reichlich Shops und Restaurants das Straßenbild. In Deutschland ist das doch selten anders, auch wenn die Geschäfte hier größer sind.

Es gibt T-Shirts, welche auch hier zum Ladenhüter geworden sind. 😉 Selbst für den Preisbrecher von unter 6 Dollar… niemand hat Interesse.

Nächstes Bild… kleiner Scherz am Rand… Selbst auf Handtüchern sind die Deutschen hier präsent. 😀

Eigentlich wollten wir per Pedes zum Hafen. Wir waren auch schon seeehr lange gelaufen, da das Navi gesagt hatte… 15 Minuten Fußweg. Offenbar hatte sich das Navi geirrt, denn es meinte, dass wir noch immer 11 Minuten laufen sollten. Der Weg sah allerdings noch viel länger aus. Also gingen wir zum Hotel zurück und holten das Auto. Allerdings hatten wir ursprünglich einen anderen Plan. Wir wollten uns ein Beach-Car mieten (mal sehen, ob ich irgendwo ein Foto davon habe) und damit dann den Hafen und einfach Alles unsicher machen.  Jedoch mussten wir bei 135 Dollar für 4 Stunden tief durchatmen. Der entscheidende Grund, dass wir darauf verzichtet haben, war der, dass man eine Kopie vom Ausweis haben wollte – aber woher nehmen? Aber wir hatten ja den BMW vor der Hoteltür, dann sollten wir damit unseren Spaß haben und der konnte uns ebenso gut zum Hafen bringen. Oh… am Hafen war es spannend. Dort lag die Red Dragon, dass mit einem eine Piratentour unternehmen würde. Nicht schlecht…

Auf dem zweiten Bild sieht man die Scarlet Lady, welche für Delfintouren bereit stand. Nun fiel die Entscheidung schwer… Piratenfahrt, oder Delfine. Wir entschieden uns für die Delfintour, denn solche Piratenschiffe findet man ja auch in Deutschland. Aber die Chance auf freilebende Delfine… wann bekommt man die schon?! Okay… man  hört ja immer wieder, dass die Touris durch die Gegend geschippert werden und keinen Delfin zu sehen bekamen. Dieses Risiko mussten wir eingehen. Also Ticket gekauft, Instruktionen geholt und… noch die Stunden rumbringen, denn die Tour sollte erst um 18:30 Uhr beginnen. Nun gut… also schnappten wir unser Auto und fuhren erstmal zum eigentlichen Hafen… einfach mal schauen, was hier so los ist.

Oh hier lagen viele Boote… große Boote und bestimmt auch schweinisch teure Boote. Die kamen aber später vor die Linse. Weiter ging es in Richtung Strand. Immer mit dem Gedanken… mal sehen, wie weit wir rankommen. Oh es ist hier so viel anders als in Deutschland…. man konnte auf den Strand fahren. Zum größten Teil führte zwar ein fester Sandweg am eigentlichen Strand lang, aber teilweise konnte man bis ans Wasser fahren. Zuerst führte die Zufahrt auf einen großen Platz, wo man eigenlich parken konnte. Aber Freitagabend ist offensichtlich nicht so viel los.

Das nenne ich mal Camping in erster Reihe. Bine nutzte die Gelegenheit auch gleich mit dem Golf von Mexico Bekanntschaft zu schließen. Von diesem „Platz“ ging es dann auf der „Straße“ entlang des Strandes von Port Aransas… ich hatte mal was von 11 Meilen gelesen. Für uns war klar… hier geht’s morgen dann hin… also doch Strandurlaub…ein wenig. 😉

Zum Glück gibt es in Strandnähe nur sehr wenige Hotels… noch. Allerdings wird das im Laufe der nächsten Jahre sich gewaltig ändern. Zumindest wird teilweise schon eifrig gebaut. Irgendwann beschlossen wir, den Strand zu verlassen und zurück zum Hotel zu fahren. Ja… man kann auch hier campen, wie eigentlich an vielen Stellen in Texas. Hier natürlich mit Blick auf den Golf.

Im Hotel angekommen, gab es erstmal eine Zwischenmahlzeit und… eine Runde Mittagsschlaf. Wir hatten schließlich keinen Plan, wie lang der Abend geht.


Pünktlichst wurden wir wieder wach, um unseren Ausflug zu den Delfinen zu starten. Eigentlich waren wir eine Stunde zu früh am Treffpunkt. Da gleich daneben ein Restaurant war, nutzten wir die Gelegenheit zu einem Wartebier. Inzwischen kam auch die Red Dragon von ihrer „Kaperfahrt“ zurück. Dort war die Stimmung jedenfalls ganz oben, da die „Crew“ lauthals ein Liedchen trällerte. Um 18:30 Uhr ging dann unsere Fahrt los – am Anfang mit den üblichen Sicherheitshinweisen und danach dann voller Spannung, was uns nun erwartet.

Also ich erinnere noch einmal an unsere Skepsis, ob wir überhaupt Delfine zu sehen bekommen… aber wir waren grade mal 5 Minuten im Hafenbecken unterwegs, da ging es schon los…. Delfine ins SICHT! Ich gebe zu… auch ich wollte unbedingt ein Foto erhaschen. Aus einem Foto wurden dann über 50 Fotos, wo man die Delfine mehr oder weniger sehen konnte. Darum hier nur eine enge Auswahl von der gesamten Tour. Zudem sind die Tierchen nicht so zahm, aber mindestens genau so pfiffig wie Flipper… kurz mal auftauchen, die Touris veräppeln und wieder abtauchen.

Auf dem letzten Bild ist natürlich kein Delfin zu sehen. Dieser „Pott“ ist vermutlich grade auf dem Weg nach Mexico. Mexico ist nach China der zweitgrößte Handelspartner der USA. Unserer Delfintour führte uns gradewegs in den Sonnenuntergang von Port Aransas…

 

… und zu den teureren Booten im Hafen. Bei dem Vogel auf dem nächsten Bild hatten wir lange überlegt, was das für ein Vogel ist. Bine meinte ein Pelikan – ich war der Meinung, dass die viel größer sein müssten. Und… Bine hatte recht – es ist ein Graupelikan. Und davon gibt’s hier reichlich.

Am Ende des Tages machten wir noch eine kleine Shoppingtour durch das hiesige Family-Center, ein Supermarkt und staunten, was es hier so alles gibt. 😀

Damit war der 21.04.2023 Vergangenheit. Doch es geht gleich weiter mit Tag 14 dem 22.04.2023.


Ehrlich gesagt… heute war dann doch der Strandtag. Der frühe Vogel fängt den besten Strandplatz. So könnte man es glauben, aber hier gibt es so unendlich viel Platz. Also mit dem Auto an den Strand, zu dem man auch gut und gerne nach 15 Minuten Fußmarsch angekommen wäre. Aber das hier… wo es doch so bequem ist?! 😉

Ich auf Motivsuche… und dann kamen sie wieder… die großen grauen Vögel, welche hier den Formationsflug übten… Und die Möwen, welche es einfach überall auf der Welt gibt. Allerdings hier nur halb so groß, wie an der Ostsee, auf dafür doppelt so laut. Ich präsentiere… die vier Damen vom Grill, welche hier am Strand natürlich auf Nahrungssuche sind und auch die Opfer gefunden haben. Das hat man davon, wenn man die Viecher füttert.

Und ja… wir waren auch im Wasser, bei schönem Wellengang. Übrigens… es ist ja nicht so, dass man hier am Strand umsonst mit dem Auto parken kann. Das wussten wir allerdings erst, als uns ein Kollege der Beach-Patrol darauf aufmerksam machte. Dafür muss man sich eine Vignette kaufen, welche dann aber für das ganze Jahr gültig ist. Okay… so viel Zeit hatten wir nun doch nicht eingeplant.

Nach 3 Stunden mussten wir allerdings die Reißleine ziehen. Die Sonne hatte uns trotz LSF 50 in ein Stadium versetzt, wo wir… okay ich, glatt als Indianer durchgehen würde. Also ging es zurück zum Hotel, wo Bine sich vermutlich das letzte Mal um die Wäsche kümmerte, ich meiner Wassertablette freien Lauf ließ und den Blog auf den aktuellen Stand brachte. Vermutlich wird der Tag 14 nicht mehr viel bringen, außer ein Abendessen in oder von der Pizzeria gegenüber. Morgen gehts dann von hier weiter nach Victoria, unserer letzten Station vor Housten, von wo es dann am Montag wieder Richtung Heimat geht. Ach ja… die Beach-Cars… hier haben wir doch noch ein Foto von den Teilen gefunden. Darin ist akkustisch gehört, ein Rasenmähermotor verbaut. Viel Power haben die Teile nicht, aber zum Rumgurken und an den Strand zu fahren nicht verkehrt.


Sicher wird es auf der morgigen Tour nach Victoria viele spannende Dinge geben. Aber das ist dann ein neuer Bericht. 😉

Tag 15 – Abschied von Port Aransas mit einem Weltuntergang

Wir haben Tag 15 und es ist der 23.04.2023. Nach 3 Tagen heisst es nun vom Golf von Mexico Abschied nehmen. Aber das sollte uns nicht schwer fallen. Doch vorher war da ja noch der gestrige Abend. Wie vermutet hatten wir noch eine Runde gedreht und sind dann zu bester Familienzeit in der Pizzeria gegenüber gelandet. Leute… Pizzeria All you can eat… ich glaube, das haben nur die Amis drauf. Die Hütte war gut gefüllt und die Teller der Gäste auch. Es ist irre, was manche Leute verdrücken können. Uns war jedenfalls nur nach Pizza. Bine hatte sich eine 8 Inch zusammengestellt, ich hielt eine 12 Inch Pizza für angemessen. Also eigentlich ist mir der Unterschied von 4 Inch schon klar, aber bewußt wurde es mir erst, als uns die Pizzen gebracht wurden. Die 10 cm mehr sind offensichtlich. 😀

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass es an der Perpektive lag. 😉 Bevor Fragen bezüglich unserer Reiseenten aufkommen… wir hatten nur Bobby dabei, denn Lola hatte Sonnenbrand und musste im Zimmer bleiben. Jedenfalls musste ich mit der Pizza ganz schöne kämpfen, aber… ich hatte gewonnen. Knapp, aber immerhin und das Bier passte dann auch noch. Den Rest des Abends verbrachten wir dann mit ein wenig Eishockey schauen. Irgendwann waren wir dann auch fit für die Nachtruhe.


Der heutige Morgen hielt, was der Wetterbericht versprochen hatte. Nach dem Frühstück packten wir schnell die Koffer, denn es war ein Sturm mit schweren Regengüssen und Gewitter im Anmarsch. Eh wir auf der Insel festsitzen hatten wir beschlossen, statt wie geplant um 11 Uhr, doch lieber schon um 10 Uhr die Fahrt zu unserer nächsten Station anzutreten und das war auch gut so, denn das Unwetter zog ziemlich schnell heran. Allerdings hatte Bine noch die Gelegenheit, von der Insel ein paar Fotos zu machen.

 

Hier sieht man auch, dass noch ordentlich gebaut wird. Vermutlich würde man in ein paar Jahren die Mustang Island nicht mehr wiedererkennen. Dann ging es wieder über die große Brücke und wir hatten den freien Blick auf das Unheil, dass uns entgegen kam.

 

Oh es war heftig… sehr heftig und so langsam machte sich der Schiss breit. Wir mussten von Corpus Christi Richtung Osten über einige kleinen Inseln, wo das Wasser dann schon bedrohlich weit an der Straße stand. Ich hatte immer den Albtraum, dass man durch solch einen Sturm fährt, der das Wasser von der See auf die Straße drückt und man mit dem Auto nicht mehr durchkommt bzw. weggespült wird. Es war nicht ganz so, aber ziemlich kurz davor. Das Wasser stand schon bis an die Straße ran und der Wind drückte das Auto ordentlich in eine Richtung, die man eigentlich nicht fahren wollte.

Zum Glück fuhr vor uns ein Auto, dass zumindest für einige Meilen den selben Weg wie wir hatten. Bei knapp 20 m Sichtweite war das mehr als hilfreich. Irre ist nur, dass es Leute gibt, die keinen Sinn für das Risiko hatten und dann auch noch überholten. Eigentlich wollten wir auf dem Festland anhalten und das Unwetter abwarten. Doch nun kam es noch dicker, denn es gesellte sich Gewitter dazu. Ein Weltuntergang kann nicht schlimmer sein. Wenn man solche Sachen im Fernsehen sieht, denkt man… alle Show bei die Amis… aber neee… das gibt’s wirklich.

In Refugio hatte der Regen dann etwas nachgelassen, so dass wir erstmal an die Seite fahren und durchschnaufen konnten. Meine Fresse… das hat mal ordentlich Nerven gekostet. Aber das Schlimmste hatten wir überstanden… eine gute Stunde Unwetter war dann wirklich genug. Allerdings waren wir noch nicht in Victoria angekommen und das Gewitter sollte weiterhin unser Begleiter sein. Die Blitze sind auf total freier Gegend schon ziemlich beeindruckend. So langsam näherten wir uns unserem Hotel. Allerdings waren in dem Bereich unserer Abfahrt ordentlich Police-Autos mit Rundumleuchte (ich nenne es mal so)… da musste was sein. War es auch… ein Unfall – das kommt davon, wenn man es bei diesem Regen mit dem Tempo unnötig übertreiben muss. Unsere Abfahrt war zum Glück grade noch frei, so dass wir hier die Piste verlassen konnten. Aber was war das? Ein Polizeiauto kam mit Rundumleuchte hinterher uns her. Haben wir etwas falsch gemacht… sind wir jetzt fällig? Also brav an die Seite gefahren und… das Auto fuhr vorbei und auf direktem Weg zu unserem Hotel. Na Klasse, jetzt werden wir auch noch angekündigt. 😉 Wir waren dann auch an unserem Hotel und wollten mal nachfragen, ob zufällig unser Zimmer schon verfügbar war. Dabei hatten wir auch den wahren Grund des eiligen Polizeiautos erfahren. Die Polizeipüppi musste mal dringend Puschi machen. okay… das ist mal ein Grund für das Sondersignal. 😀 Unser Zimmer war leider noch nicht bezugsfertig, aber bei einem Kaffee warteten wir nur eine halbe Stunde und wir konnten unser Zimmer für eine Nacht in Beschlag nehmen. Allerdings regnete es draußen noch immer… zumindest sagte der Wetterbericht, dass es bis 15 Uhr keine Änderung geben sollte. Also war das die ideale Gelegenheit für eine dringende Pause. 15 Uhr – der Regen war zwar nicht ganz vorbei, aber man konnte es wagen, mal eine Runde durch Victoria zu drehen. Also Victoria hat im historischen District eine Menge spanndender Sachen zu bieten. Nun ist es aber Sonntagnachmittag… man darf nicht vergessen… die Amis sind ab dem Vormittag in der Kirche. Das Wetter war ja auch nicht grade einladend und so war nur eine mexicanische Bar geöffnet.

Das Courthouse (nennen wir es mal Rathaus) ist schon sehr imposant – ebenso, wir die St. Mary’s Church. Erbaut wurde das Courthouse 1892 – die  St. Mary’s Church dagegen „erst“ 1903.

 

 

Wer jetzte bei dem letzten Bild denkt… joah… sieht ja hübsch aus mit den Ruckmann Hardware und so… .denkste, da will uns Victoria gehörig veräppeln. Diese Häuser sind nur angemalt.


Nach unserer Runde durch Victoria fuhren wir zurück zum Hotel. Schließlich mussten sich ja noch unsere Koffer verdopplen. Okay, das versteht man nicht so einfach. Wir sind ja mit einem Koffer im Koffer in Texas angereist. Der zweite Koffer ist dann jeweils zusätzlich für die Rückreise gewesen, da er bei unserer Flugbuchung dabei ist. Irgendwo muss man ja schließlich die Resultate der Shoppingrunden verstauen. Bei einem Becherchen Margarita machte sich das besonders gut. 😀 Bine hatte dann noch den Check-In erledigt, so dass unserer morgigen Rückreise nichts mehr im Weg stehen sollte. Um 9 Uhr gehts dann nach Houston, wo wir uns von unserem BMW trennen müssen. Okay… er hat uns dann fast 2500 Meilen durch die Gegend gebracht, aber so richtig anfreunden… davon bin ich weit entfernt. Danach haben wir noch hoffentlich Zeit, um dem Hard Rock Cafe am Flughafen einen Besuch abzustatten, bevor es um 15:45 Richtung Deutschland geht. Der Hopser über den Teich geht diesmal mit einer Boing 747-8, dem größten Passagierflugzeug, dass es aktuell gibt. Ich bin jedenfalls sehr gespannt und werde davon in einem letzten Bericht von unserer Reise berichten. Das wird allerdings erst wieder in Berlin sein. Bis dahin… bleibt gesund, ich geben Euch Bescheid.

Tag 16 – Sonntag in Memphis – der dritte Tag

06.05.2018 06:50 Irgendwie ist auch diese Nacht recht zeitig vorbei. Entweder liegt das daran, dass wir gestern ziemlich früh das Licht ausgemacht hatten, oder an dem ständigen Geräusch von Truck-Motoren. Neben dem Hotel liegt nämlich eine Wiegestation für Trucks. Keine Ahnung, warum die dort nicht auch mal schlafen, vermutlich aus dem selben Grund wie wir. 😂🙈Damit ihr mal eine Vorstellung habt, ist hier unser Ausblick aus dem Fenster. 🙈

So… jetzt wird aber gefrühstückt. Heute geht’s nach Memphis Midtown. Da wir uns in den letzten Städten mit Downtown und Broadway ein wenig angemeiert hatten, soll in Midtown nun das Leben toben. Wir werden gespannt sein und später davon berichten. 😉 Ach ja… und euch noch einen schönen Restsonntag. Hier fängt der Tag ja erst an. 😂👍

09:50 Uhr und wir waren am Ziel angekommen… die Beale Street, quasi das French Quarter von Memphis. Allerdings ist zu dieser Zeit nicht wirklich viel los. 😉

Warum? Das könnten wir uns einige Stunden später erklären. 🙈 Ab 10:00 machten die ersten Geschäfte auf. Das bedeutet… Shoppingrunde. 😂 Zumindest die Base plattdrücken. 😉

Und die Läden haben es in sich. Es geht hier nicht nur um verkaufen, sondern wird gepaart mit Museum und Bar. 👍

Wer die Utensilien zum Pendeln braucht, wird auch hier fündig. 🙈

Selbst der Shop vom Hard Rock Cafe hatte schon geöffnet. Welch ein Glück… und leer war er darum auch noch. 😂

Aber die ersten Bars öffnen erst um 11:00 Uhr. Also durchstreiften wir weiter die Beale Street und die anliegenden Straßen.

Der Himmel eines Gitarristen! 😎👍Leider war der Laden am Sonntag zu.

Auch hier gibt es einen Hall of Fame mit unzähligen Musikern. So auch der King.

Sind wir doch mal ehrlich… dieses Auto muss doch einem Auswanderer gehören… oder? 😂👍😎🙈

Nein… wir haben die Waage nicht benutzt. 😜

Und dann war es soweit… 11:00 Uhr. Teatime und somit Zeit für das erste Bier. 🙈🍻

Und das gab es in einer Wrestlingkneipe. Wir würden übrigens mit einem Hammerpreis von 07,00 Dollar für 32 oz gelockt. Das ist ca. 1 Liter und machte ordentlich Mumm im Kopp. 🍻🙈

Ein wenig posen auf dem Thron des Wrestlingkings konnte ich mir nicht verkneifen. 🙈😎

Noch hatten wir aber keinen Hunger. Also zogen wir erstmal weiter, um Midtown zu erkunden.

Hat irgendwas von Udo Lindenberg. 😄

Es ist unglaublich… im Souvenirladen hängen die Gitarren von der Decke. Nein… Sie hängen dort noch immer. 👍😎🤠🤘

Das ist doch mal ein Klodeckel…

Es gibt hier mal wieder nichts, was es nicht gibt… auch Red Bull geschenkt. Tat nach dem Bier echt gut. 😎

Hier sind wir auf der Mainstreet. Da die Bahn gerade erst wieder in Betrieb genommen wurde, brauchte man in den nächsten 2 Wochen kein Ticket. Das nenne ich mal günstig! 😎👍Aber auch danach kostet die einfache Fahrt nur 1 Dollar.

Nächster Stopp… das Hard Rock Cafe. Inzwischen wurden wir schon sehr vom Hunger gequält. Im zweiten Anlauf bekamen wir dann auch Plätze.

Plötzlich gab es Besuch von der Polizei. Warum… könnten wir beim besten Willen nicht feststellen.

Der Fummel war von Shakira… ich musste einfach ein Foto davon machen. 🙈👍😎

Nun waren wir vom Essen ganz schön müde. Wir beschlossen zum Auto zu schlendern und einigten uns auf eine Mittagsschlafpause im Hotel.

Allerdings stand für uns fest… nach der Pause ziehen wir nochmal zu Beale Street. Vermutlich steppt dort am Abend der Bär. Wir ahnten nicht, wie richtig wir lagen. 🙈🙊👍

Also fuhren wir gegen 17:45 Uhr wieder über den Mississippi zur Beale Street. Inzwischen hatten wir uns angewöhnt, bei jeder Überquerung des Mississippi den Refrain aus dem gleichnamigen Musiktitel zu schmettern. Okay… nicht unbedingt sehr schön… Aber furchtbar laut. 🙉🤠👍Ja… wir haben es gefilmt, aber… zum Glück gehen hier Videos nicht. 🤣👍👍👍

So waren wir dann um 18:00 Uhr am gewünschten Ziel angekommen. Oh… das Bild hatte sich schon sehr verändert. Die Zugänge wsren inzwischen abgesperrt und es wurden Kontrollen durchgeführt. Wir fanden das voll okay, denn die Anwesenheit der Polizei gab einem das Gefühl von zusätzlicher Sicherheit. 👍 Und die Polizei war wirklich reichlich vertreten… und völlig entspannt. Aber dazu komme ich an späterer Stelle. Praktisch war auch, dass gleich die Ausweise kontrolliert wurden und man ein Armband bekam.

So musste man nicht immer den Ausweis vorzeigen, wenn man Alkohol kaufen wollte. 👍

Auch auf der Straße war inzwischen erheblich mehr Betrieb.

Es gab Straßenmusiker, Akrobaten… (Bine möge mir die Bezeichnung verzeihen) und aus den ersten Bars drang die erste Livemusik. Okay… davon kann man hier jetzt nicht wirklich viel hören. 😉

Und es gab das Ugly Kid, wo die Mädels von der Bar auf dem Tresen tanzen. 🤤👍

Und… es wurde immer voller. Das es im Tom Lee Park das Festival gab… davon war hier nichts zu spüren.

Die Musik in den Bars nahm auch reichlich zu. Das Angenehme war jedoch, dass es hier nicht aus allen Ecken dröhnte, wie in Nashville. Es war insgesamt überschaubar, aber nicht minder gut. 👍🎼🎶🔊

Das ist eine dieser braunen Tüten, in denen man den Alkohol verstecken kann. Es gibt Teile in den Staaten, wo das öffentliche Trinken von Alkohol nicht gestattet ist. Scheinbar können das einige Einwohner nicht vergessen. Wir dagegen schon… 🙈👍😂

Im Prinzip war das auch unser letzter Barbesuch in Memphis. Hier machte Bine die Mutter Theresa. Die Bardame hatte Zahnschmerzen und Bine die Rettung in Form von Schmerztabletten dabei. 👍

Da wir ja morgen weiter Richtung Süden fahren, mussten wir nun aber langsam zum Auto zurück.

Diese Mädels sitzen den ganzen Abend auf dem Außentresen und Preisen Eis und Getränke… vorwiegend… Nein ausschließlich alkoholische Getränke. 🙊

Und dann stand er vor uns… dieser riesige Polizist… ein Mann wie Hightower. Ich musste ein Foto mit ihm haben. Und… wie man sieht… der ist total relaxt dabei. Ich übrigens auch. 🙊👍

Auf dem Weg rollten uns dann noch ein paar Irre vor die Linse, die ordentlich Party machten.

Und dieser Pickup, der seinen Hund ausfuhr. 🙈 Als ich das Foto machte, bin ich etwas näher an das Auto gegangen… Leute… aus der Kiste doch es mehr nach Gras, als in ganz Amsterdam. 🙊 wir haben damit ja nicht so viel am Hut und sind dann 22:00 Uhr gut im Hotel angekommen. Natürlich nicht, ohne beim Überqueren des Mississippi das Liedchen zu schmettern. 🎶🔊🙊👍

Nun ist es 23:30… der heutige Bericht hat dann doch etwas mehr Zeit in Anspruch genommen. Morgen klingelt um 6:30 Uhr der Wecker und es wartet wieder eine spannende Fahrt auf uns.

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